Termine
Donnerstag, 28.07.2016 16:00 Uhr
pic
Mülheim an der Ruhr
und sonst
Büchercafé und Kleiderladen
Freitag, 29.07.2016 18:00 Uhr
pic
Mülheim an der Ruhr
und sonst
„Die Bibel tanzen“ – meditative Andacht mit Tanz
Donnerstag, 11.08.2016 16:00 Uhr
pic
Mülheim an der Ruhr
und sonst
Büchercafé und Kleiderladen
mehr
Gottesdienste

Jeden Sonntag und an vielen anderen Tagen wird in den Gemeinden Gottesdienst gefeiert. Die nächsten Termine finden Sie hier.

mehr
Kirchengemeinden
Kirchengemeinden mehr
Losung

für den 27.07.2016

HERR, steh auf, dass nicht Menschen die Oberhand gewinnen.

Psalm 9,20

mehr
Service

Markus

25 Jahre Pfarrer in Winkhausen

1987 wurde Pfarrer Hans-Joachim Norden in seiner Pfarrstelle in der Markuskirchengemeinde eingeführt, am Sonntag feiert er sein 25-jähriges Dienstjubiläum mit der Gemeinde. Im Gespräch mit kirche-muelheim.de blickt er auf 25 Dienstjahre zurück.

Pfarrer Hans-Joachim Norden Pfarrer Hans-Joachim Norden

„Eigentlich habe ich die ,Karriere‘ gemacht, die ich jedem nur wünschen kann, der bei Kirche arbeitet“, findet Pfarrer Hans-Joachim Norden heute, 25 Jahre nach seiner Einführung als Pfarrer in die Markuskirchengemeinde: erst Konfi mit Begeisterung, dann Kindergottesdiensthelfer und ehrenamtliches Mitglied in gemeindlichen Ausschüssen. Um sich fürs Theologiestudium zu entscheiden, war kein langes Kopfzerbrechen nötig, über Studienstationen in Bonn und Göttingen führte der Weg ins Vikariat und in den Hilfsdienst nach Köln. Die Pfarrstelle in Winkhausen war 1987 die erste, in die Hans-Joachim Norden eingeführt wurde, der Mülheimer Markuskirchengemeinde ist er seither treu geblieben. Seit 2004 ist er Skriba (2. Stellvertreter des Superintendenten) im Kirchenkreis An der Ruhr. Am Sonntag (Gottesdienst um 10 Uhr im Gemeindezentrum Knappenweg mit anschließendem Beisammensein) feiert der Winkhauser Pfarrer, den viele einfach „Acu“ rufen, sein 25- jähriges Dienstjubiläum mit der Gemeinde.

 

Was hat Sie motiviert, Pfarrer zu werden?
Begeistert hat mich eigentlich schon mein Pfarrer im Konfi-Unterricht in Solingen. Er hat viel Gutes zusammengeführt, war ein äußerst kommunikativer und zugleich sehr gläubiger Mensch. An meinem Beruf mag ich auch heute noch die tolle Mischung der Aufgaben: Ich kann etwas mitteilen und auch zuhören, ich arbeite am Schreibtisch und auch viel mit Menschen.

Mögen Sie wirklich alles an Ihrem Beruf?
(die Antwort kommt prompt) Nicht den Schreibkram! Ich sitze viel zu lange am Schreibtisch und da häufen sich immer mehr berufsfremde Arbeiten. Lieber bin ich nah dran an den Menschen und betätige mich im Gemeindeaufbau.

Haben sich Ihre Prioritäten in den vergangenen 25 Jahren gewandelt?
Eigentlich wenig, gesellschaftliches Engagement ist mir nach wie vor wichtig, aber man wird im Laufe der Zeit doch etwas realistischer. Ich will mich nicht entmutigen lassen, würde es mir zum Beispiel schon wünschen, mehr Menschen in meinem Umfeld für ein Eine-Welt-Engagement begeistern zu können.
Veränderungen sind ja eigentlich auch charakteristisch für unsere Kirche. „Unterwegs sein“, ist die Regel, das drückt sich ja auch schon in der „ecclesia semper reformanda“ aus.

Gibt es Entwicklungen, die Sie gerne anhalten würden?
Nun ja, die Säkularisierung hat einige meiner „Lieblingsfeinde“ hervorge-bracht. Neben dem Osterhasen und dem Weihnachtsmann im Coca-Cola-Gewand gehören auch die Halloween-Geister dazu. Es wurmt mich zu sehen, wie Traditionen bröckeln, seien es die des Weihnachts- und Osterfestes oder auch des christlichen Sonntages. Unserer Gesellschaft gehen da einige Wurzeln verloren und das, was stattdessen kommt, ist kein wirklicher Ersatz.

Und welche Projekte möchten Sie voran treiben?
Den Traum von der Gemeinde als „Haus der Generationen“: Gemeinde soll als Gemeinschaft für alle da sein. Das Gemeindeleben soll alle einladen, Alt und Jung, Groß und Klein.

Facebook, Twitter und Google+ einschalten
Seite drucken Seite versenden

ala / 08.10.2012



© 2016, Evangelischer Kirchenkreis an der Ruhr
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung