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Erste Hilfe für die Seele

15 Jahre Notfallseelsorge

Ihr 15-jähriges Bestehen feierte die Notfallseelsorge in einem Gottesdienst mit vielen Beteiligten auch aus Feuerwehr und Rettungsdiensten. Es predigte Landespfarrer Dr. Uwe Rieske. kirche-muelheim.de zeigt eine Bildergalerie zum Gottesdienst.

Notfallseelsorger Pfarrer Guido Möller (Foto: Köhring) Notfallseelsorger Pfarrer Guido Möller (Foto: Köhring)

Wenn bei einem Unglück Menschen sterben oder verletzt werden, wenn es traumatisierte Beteiligte gibt oder wenn Todesnachrichten überbracht werden müssen, immer dann werden die Notfallseelsorgerinnen und -seelsorger aus dem Kirchenkreis An der Ruhr in den Einsatz gerufen. Rund neunzig Mal passiert das in jedem Jahr. Getragen wird dieser Dienst von 25 speziell geschulten Pfarrerinnen und Pfarrern. Ganz neu: Nach intensiver Ausbildung verstärken nun auch Ehrenamtliche das Team und leisten „Erste Hilfe für die Seele“.

Seit 15 Jahren gibt es nun die Notfallseelsorge im Kirchenkreis An der Ruhr. Gegründet wurde sie 1998 von Pfarrerin Claudia Geese. Ihr 15-jähriges Bestehen feierte die Notfallseelsorge nun in einem Gottesdienst in der Johanniskirche (Bildergalerie unten).

Pfarrer Guido Möller leitet die Notfallseelsorge seit 2007. Seinen ersten Einsatz hatte er schon fünf Jahre zuvor. Aus seiner Diensterfahrung weiß er: „Es gibt nicht 'den' Notfallseelsorge-Einsatz. Jede Situation und jeder Mensch ist anders. Die Kunst und Aufgabe der Notfallseelsorger ist es, ein gutes Bauchgefühl zu entwickeln und die eigene Sensibilität zu schulen, um bestmöglich helfen zu können“ Und eben: für Menschen in Notsituationen Zeit zu haben und da zu sein - auch dann noch, wenn die Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst schon längst in ihre Wachen zurückkehren mussten.

Notfallseelsorger bei einer Übung (Foto: Köhring) Notfallseelsorger bei einer Übung (Foto: Köhring)

Das Angebot der Notfallseelsorge in Zeiten schrumpfender Ressourcen aufrecht zu erhalten, ist immer wieder herausfordernd. Pfarrer Guido Möller ist das organisatorische Rückgrat des Dienstes. Er erstellt den 365-Tage-Dienstplan, bietet Schulungen an und organisiert Supervisionen.

Neben der stetigen Rufbereitschaft gab es für die Notfallseelsorgerinnen und -seelsorger auch einige besondere Einsätze, wie zum Beispiel bei der Loveparade 2010. Hier waren die SeelsorgerInnen auch über den Tag des Unglücks hinaus im Einsatz, besetzten etwa eine Telefonhotline für Betroffene und Angehörige. Als Partner von Feuerwehr und Rettungsdiensten half die Notfallseelsorge im vergangenen Jahr, als in Dümpten eine Zehn-Zentner-Bombe entschärft werden musste. Die SeelsorgerInnen gewährleisteten die Begleitung der Menschen in der eigens eingerichteten Evakuierungsstelle.

Seit drei Jahren hat die Notfallseelsorge ein eigenes Büro in der neuen Feuerwache an der Duisburger Straße. „Hier den ganz kurzen Draht zu Feuerwehrleuten und Rettungsdienstlern zu haben, ist eine tolle Sache“, freut sich Guido Möller. Das jüngste Projekt der Notfallseelsorge ist gerade zum Abschluss gekommen: sieben neue ehrenamtliche Notfallseelsorgerinnen und -seelsorger wurden in einem feierlichen Gottesdienst in ihren Dienst eingeführt. Ein Jahr lang haben sich die Männer und Frauen aus Mülheim und Essen in intensiven Schulungen auf ihre Aufgaben vorbereitet und verstärken nun die Teams in ihren Kirchenkreisen.

Gottesdienst: 15 Jahre Notfallseelsorge im Kirchenkreis An der Ruhr

 

 

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ala / 24.06.2013



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