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Presbyteriumswahlen 2016

Lust zum Aufkreuzen?

Lust auf Gemeindeleitung, darauf Verantwortung zu übernehmen für wichtige Zukunftsthemen? Für die Presbyteriumswahlen im Februar 2016 können sich jetzt Kandidierende melden.

Die evangelischen Kirchengemeinden in Mülheim, Kettwig und er gesamten Evangelischen Kirche im Rheinland suchen für die kommenden Wahlen Menschen, die Lust haben, aufzukreuzen, sich einzumischen und in der Gemeinde Verantwortung zu übernehmen – und zwar als Presbyterin oder Presbyter. Vielleicht gehören Sie ja auch zu denjenigen, die bei der einen oder anderen Entscheidung gesagt haben „Mensch, hätte man das nicht anders machen können!“? – Als Presbyterin oder Presbyter wirken Sie direkt an diesen Beschlüssen mit.

Die Presbyterien sind die eigenverantwortlichen „Regierungen“ einer jeden Kirchengemeinde und werden alle vier Jahre neu gewählt. Für die Wahlen am 14. Februar 2016 werden jetzt Kandidatinnen und Kandidaten gesucht. Auch neue Gesichter sind herzlich willkommen.

Was tut ein Presbyterium?

Das Presbyterium entscheidet über die geistliche Ausrichtung der Gemeinde, über neue Projekte und ganz konkret und in eigener Verantwortung über Personal, über Geld und Gebäudemanagement. Wer hier mitmacht, kann eine Menge bewirken – für die Mitglieder der eigenen Kirchengemeinde und auch darüber hinaus. Denn die Gemeinde ist keine Insel, sie ist vernetzt in Stadt und Stadtteil und kooperiert mit den anderen evangelischen Gemeinden im Kirchenkreis An der Ruhr.

Wer Presbyterin oder Presbyter wird, sollte keine Scheu haben vor Gremienarbeit. Das Gremium tagt in der Regel monatlich. Und um ehrlich zu sein: Das ist nicht alles, die Presbyterinnen und Presbyter arbeiten meist zusätzlich in einem oder mehreren Ausschüssen der Gemeinde mit. Da gibt es zum Beispiel Ausschüsse für Jugendarbeit, Diakonie, Öffentlichkeitsarbeit und vieles mehr. Der Blick über den Tellerrand ist dabei ausdrücklich erwünscht: Aus den Presbyterien werden Mitglieder in die Ausschüsse des Kirchenkreises und Abgeordnete in die Kreissynode entsandt. Diese Aufgaben können ehrenamtliche Presbyterinnen ebenso übernehmen wie Pfarrerinnen und Pfarrer.

Wer Presbyterin oder Presbyter wird, verzichtet also auf Langeweile – und bekommt dafür die Möglichkeit, mit seinen Talenten und seinem Fachwissen die Gemeinde voranzubringen. Gefragt sind Menschen, deren Herz für die Kirche schlägt und die sich in Arbeitsfeldern der Gemeinde zu Hause fühlen wie etwa der Jugendarbeit, Diakonie oder Kirchenmusik, aber auch Expertinnen und Experten für Finanzen oder Gebäudewirtschaft sind gefragt. Nicht zuletzt sind Presbyterinnen und Presbyter Menschen mit Rückgrat: Sie scheuen sich nicht, nachzuhaken, wenn ihnen kirchliche Gepflogenheiten nicht geläufig sind und sie bringen ihre eigene Ansicht in Diskussionen ein. Nicht jede Entscheidung im Presbyterium fällt leicht. Die Entscheiderinnen und Entscheider stehen auch nach außen für ihre Kirchengemeinde ein, wenn es einmal Unangenehmes zu vertreten gilt.


Möchten Sie aufkreuzen?

Genau jetzt werden Menschen gesucht, die sich vorstellen könnten, im Presbyterium mitzuarbeiten. Vielleicht könnten Sie sich das selber vorstellen? Dann sprechen Sie doch Ihre Pfarrerin / Ihren Pfarrer oder eine/n erfahrene/n Presbyter/in an. Oder Sie kennen jemanden, den Sie gerne vorschlagen möchten – nur Mut, gehen Sie auf „ihre/n“ Wunsch-KandidatIn zu. Die Vorschlagslisten schließen am 24. September. In Gemeindeversammlungen im November stellen sich die Kandidierenden der Gemeinde vor.


Und wenn ich nicht gewählt werde?

Auch dann würde sich die Gemeinde freuen, wenn Sie ihre Fähigkeiten einbringen, in Ausschüssen und Projekten und vielleicht auch schon bald als Presbyterin oder Presbyter, nämlich dann, wenn aus dem amtierenden Gremium jemand zwischenzeitlich ausscheidet.


Der Mut zum „aufkreuzen“ ist das Eine – ganz ohne Regeln kommt die Wahl zur Gemeindeleitung aber nicht aus. Das Wichtigste in Kürze:

  • Wer kandidiert, muss der Kirchengemeinde angehören, in der sie oder er kandidiert.
  • Die Kandidierenden müssen mindestens 18 Jahre alt sein. Spätestens nach der Wahlperiode, in der man 75. Jahre alt wird, scheidet man aus dem Amt aus.
  • Es gibt noch eine dritte Voraussetzung: Die Kirchenordnung bestimmt, dass Presbyterinnen und Presbyter „zur Leitung und zum Aufbau der Kirchengemeinde geeignet“ sein müssen. Übersetzt bedeutet das: Es werden keine Einzelkämpfer gesucht. Presbyterinnen und Presbyter sollten alle Kirchenmitglieder im Blick haben und den Willen zu einmütigen Entscheidungen mitbringen.

 

 

 

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ala / 06.08.2015



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