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Hesekiel 20,11

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Reformationsjubiläum 2017

"Vergnügt, erlöst, befreit"

"Vergnügt, erlöst, befreit", unter diesem Motto feiern die Evangelischen 2017 500 Jahre Reformation. Im Kirchenkreis An der Ruhr geht man 2015 mit einem Gastmahl zu Bild und Bibel und 2016 mit dem Pfingstfest "beGeistert" auf das Jubiläum zu.

Auf 500 Jahre Reformation blicken die Evangelischen im Jahr 2017 zurück. Gefeiert wird Mülheim und Kettwig, ebenso wie in der gesamten Evangelische Kirche im Rheinland (EKiR), unter einem eigenen Motto: „Ich bin vergnügt, erlöst, befreit!“ Der Satz stammt aus einem Psalm, den der niederrheinische Kabarettist Hanns Dieter Hüsch gedichtet hat. - Zwar kein Reformator, wie Präses Manfred Rekowski augenzwinkernd einräumt, aber der Autor gelte vielen im Rheinland ja fast als Kirchenvater. Das rheinische Motto trägt zusätzlich den Untertitel: „Reformation. Im Rheinland. Seit 1517.“

Vergnügt, erlöst und befreit feiern auch die Evangelischen in Mülheim und Kettwig das Reformationsjubiläum. Schon in diesem und dem kommenden Jahr greift man im Kirchenkreis An der Ruhr die Themenjahre der Reformationsdekade auf. Die Planungen für das Jubiläumsjahr laufen.

„Vergnügt und vergnüglich zu leben ist möglich, weil der Mensch nach reformatorischem Verständnis erlöst und befreit worden ist. Hier greift Hüsch bekannte, geprägte reformatorische Grundbegriffe auf“, erläutert Präses Rekowski das rheinische Motto. Dabei werde die Freiheit des Christenmenschen „heilsam begrenzt dadurch, dass der Mensch stets ein Erlöster ist und bleibt – das Motto verbindet Freiheit und Verantwortung“. Und die Erlösung ziele „nicht auf Erniedrigung oder Abhängigkeit – weder von einem allmächtig-gnädigen Gott noch von einer gnadenverwaltenden Institution, sondern darauf, als von Gott Befreiter in großer Unabhängigkeit Leben und Welt mit gestalten zu können und dabei auf Augenhöhe mit allen anderen zu handeln“.

Reformation feiern im Kirchenkreis An der Ruhr

Die Evangelische Kirche geht bundesweit mit einer Dekade aus Themenjahren auf das Reformationsjubiläum zu. Diese Themenjahre greift auch der Kirchenkreis An der Ruhr auf.
Das Programm auf dem Weg zum Reformationsjubiläum (mehr auf www.reformation.kirche-muelheim.de):

2015 - Gastmahl "Macht Euch ein Bild!"

Dieses Jahr steht bei einem großen Gastmahl am Reformationstag das Thema „Bild und Bibel“ im Mittelpunkt. Wer mag, kann einen aus 500 Bibelversen auswählen und dazu ein Kunstwerk gestalten. Gezeigt wird es am 31. Oktober 2015 beim Gastmahl im Altenhof. Wer bei dem Abend mit künstlerischen und kulinarischen Programm gerne zu Gast sein möchte, kann sich jetzt noch verbindlich anmelden.

2016 - Pfingstfest beGeistert

"Weite wirkt“ heißt die Kampagne der drei NRW-Landeskirchen für das kommende Jahr, das im Rahmen der Reformationsdekade unter dem Thema „Ökumene und Eine Welt“ steht. Mülheim wird mit seinem Pfingstfest „beGeistert“ dann zugleich Schauplatz des rheinischen Weite-wirkt-Festes sein. Akteurinnen und Akteure aus dem Kirchenkreis An der Ruhr werden beim großen Fest im Stadthallengarten ebenso dabei sei wie Partner aus der internationalen Ökumene. Kleiner Vorgeschmack gefällig? Hier geht's zur Bildergalerie des letzten Pfingstfestes beGeistert 2012.

Auch in den zurückliegenden Jahren war die Reformationsdekade schon Thema in Mülheim und Kettwig: 2012 als Station der rheinischen Musikstaffette „Kirche klingt“, 2013 bei einem Gastmahl im Zeichen von Reformation und Toleranz und 2014 mit einem Themenmonat zu „Reformation und Politik“.

2017

Der Reformationstag im Jubiläumsjahr, der 31. Oktober 2017, wird voraussichtlich bundesweit einmalig ein Feiertag sein. Aber nicht nur an diesem Tag wird das Jubiläum begangen. Auch der Deutsche Evangelische Kirchentag in Berlin vom 24. bis 28. Mai 2017 wird durch das Reformationsjubiläum geprägt sein. Der Abschlussgottesdienst soll in der Lutherstadt Wittenberg stattfinden.

Neben vielen Aktionen, die in den Gemeinden und Kirchenkreisen geplant werden, stehen auf landeskirchlicher Ebene drei Projekte für das Jahr 2017 im Mittelpunkt, erklärte EKiR-Projektleiter Pfarrer Martin Engels: Die NRW-Landeskirchen beteiligen sich gemeinsam mit einer interaktiven Wanderausstellung „Gelebte Reformation – Barmer Theologische Erklärung“ an der Weltausstellung Reformation, die vom 20. Mai bis zum 10. September 2017 in Wittenberg stattfindet. „Angelehnt an das erfolgreiche Konzept der Dauerausstellung in der Gemarker Kirche in Barmen, werden die Besucherinnen und Besucher in die bewegte Geschichte des deutschen Protestantismus hineingenommen“, erläuterte Engels.

Mit der Reformation sei die biblische Botschaft in den Alltag der Menschen gekommen, so Engels bei der Vorstellung der Planungen. Glaube vollziehe sich dadurch stärker im Alltag des Lebens. Die rheinische Kirche nehme diese Bewegung zum Anlass, das Projekt „95 Gottesdienste an ungewöhnlichen Orten“ zu starten. Dabei werden vom 31. Oktober 2016 bis zum 31. Oktober 2017 an mindesten 95 Alltagsorten Gottesdienste gefeiert. „Mitten in der Welt stellen sich Menschen unter Gottes Wort und feiern außerhalb der Kirchenmauern Gottesdienst. Verkündigung, Musik und der gewählte Ort korrespondieren miteinander und ermöglichen so neue Zugänge“, so der Projektleiter.

Schließlich ist Wuppertal als Ort der Barmer Theologischen Erklärung die einzige Station im Gebiet der Evangelischen Kirche im Rheinland auf dem „Europäischen Stationenweg“ zum Jubiläum 500 Jahre Reformation, berichtet Martin Engels: „Mit dem Weg wollen die Evangelische Kirche in Deutschland und der Deutsche Evangelische Kirchentag 500 Jahre nach der Reformation Menschen in Europa miteinander verbinden. An den offiziellen Stationen laden Kirchengemeinden und Kommunen für jeweils 36 Stunden dazu ein, regionale Zeugnisse und Traditionen der Reformation neu zu entdecken.“ Der Reformations-Truck, der die Stationen abfährt, wird voraussichtlich Ende März 2017 in Wuppertal Station machen. In das Programm werden Partner aus den Bereichen, Kultur, Wissenschaft und Ökumene eingebunden.

 

 

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EKiR / ala / 18.06.2015



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