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für den 18.08.2018

Das sei ferne von uns, dass wir den HERRN verlassen!

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Service

EKiR

#unserSonntag ist uns #heilig

Geschenkte Zeit genießen und nicht der Wirtschaftlichkeit überlassen, so argumentierten die Landessynodalen für den Sonntagsschutz. Mit der Kampagne #unserSonntag ist uns #heilig reagiert die EKiR auf die geplante Ausweitung der Öffnungszeiten in NRW. 

Der Sonntag ist geschenkte Zeit. Zeit für andere, Zeit mit anderen. Wie Christinnen und Christen ihre „Zeit fürs Wir“ gestalten, erzählen sie unter „#unserSonntag ist uns #heilig“ in den sozialen Medien. Die Evangelische Kirche im Rheinland (EKiR) lädt alle Christinnen und Christen ein, bei ihrer Online-Kampagne mitzumachen.

Aktueller Anlass für #unserSonntag ist uns #heilig sind die Pläne der NRW-Landesregierung, die Ladenöffnungszeiten an Sonn- und Feiertagen im Rahmen des „Entfesselungspaketes I“ zu verdoppeln. Diese Pläne kritisiert die jüngst zu Ende gegangene Landessynode der EKiR: „Die Evangelische Kirche im Rheinland nennt die geplante Verdoppelung der jährlichen verkaufsoffenen Sonntage durch die NRW-Landesregierung von vier auf acht Tage ein „fatales Signal“. In einem Beschluss der Landessynode spricht die Landeskirche vom Sonntagsschutz als einem „hohen Gut unserer Sozialkultur“.

„Der Sonntag bietet dem Menschen Raum, sich auf das Wesentliche im Leben zu besinnen“, erklärt die rheinische Kirche. Er sei Zeit für gemeinsame kulturelle Veranstaltungen, für Gottesdienste, Freundschaften und Familie, und er erinnere daran, dass die Würde der Menschen nicht an ihrer Leistung hänge. Der Wochenrhythmus mit seinem Ruhetag sei ein Wert, der dem jüdischen und christlichen Erbe entspringe. Im Beschluss zum Sonntagsschutz wird unter anderem auf die Bedeutung des Ruhetages bereits in den ersten Büchern der Bibel verwiesen.

Nach Ansicht der rheinischen Kirche droht mit dem vorliegenden Gesetzentwurf „eine zunehmende Ökonomisierung aller Lebensbereiche“. Es gehe nicht nur um den Schutz der Gottesdienstzeiten, sondern auch um den Schutz von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

Die Verdoppelung der verkaufsoffenen Sonn- und Feiertage ist Bestandteil des sogenannten Entfesselungspakets I. Das Paket ist als Gesetzentwurf „zum Abbau unnötiger und belastender Vorschriften im Land Nordrhein-Westfalen“ überschrieben. Die Synode der Evangelischen Kirche von Westfalen hat sich bereits mit gleichem Beschluss gegen die Änderung der Ladenöffnungszeiten ausgesprochen.

Begleitet wird die Kritik an den Plänen der nordrhein-westfälischen Regierungskoalition von einer Aktion in den sozialen Medien: #unserSonntag ist uns #heilig. Christinnen und Christen erzählen in den sozialen Medien, warum ihnen der Sonntag #heilig ist. Wie man als Einzelner und als Gruppe mitmachen kann, steht auf der Seite unsersonntag.ekir.de.

 

 

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EKiR.de / ala / 22.01.2018



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