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für den 20.11.2017

Ihr sollt nichts dazutun zu dem, was ich euch gebiete, und sollt auch nichts davontun, auf dass ihr bewahrt die Gebote des HERRN, eures Gottes.

5.Mose 4,2

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Speldorf

Gemeinde begrüßt Pfarrer Jens Storm

Neu im Speldorfer Pfarrteam ist seit dem 1. November Jens Storm. der 29-jährige Theologe absolviert seinen Probedienst im Mülheimer Westen.

Pfarrer Jens Storm Pfarrer Jens Storm

„Eigentlich könnte man das auch hauptamtlich machen“, hat sich Jens Storm gesagt. In der kirchlichen Jugendarbeit war er schon ehrenamtlich engagiert. So lag der Gedanke nicht ganz so fern, vom Lehramtsstudium doch noch auf Theologie umzuschwenken. „Und die Arbeit der Pfarrer fand ich sowieso interessant“, beschreibt der 29-Jährige den Beginn seines Weges, der ihn nun nach Mülheim führt. Als Pfarrer im Probedienst untertützt Jens Storm vom 1. November an das Pfarrteam in Speldorf. Am dritten Adventssonntag, 17. Dezember, wird er im Gottesdienst um 10 Uhr in der Lutherkirche offiziell durch den Superintendenten ordiniert werden.

 

Der Vater einer acht Monate alten Tochter ist im Ruhrgebiet zu Hause. Jens Storm ist in Velbert aufgewachsen und hat sein Vikariat in Essen-Überruhr absolviert, zuvor hat er in Bochum, Bonn und Wuppertal Theologie studiert. „Jetzt bin ich neugierig auf Speldorf. Wen trifft man im Gottesdienst und welche Leute leben überhaupt im Stadtteil?“, fragt der neue Pfarrer im Probedienst, der gerade mit seiner Familie eine Wohnung ganz in der Nähe der Lutherkirche bezieht und sich darauf freut, ganz nah dran zu sein am Gemeindeleben.

 

Die größte Motivation, Pfarrer zu werden, waren für Jens Storm „die Momente, in denen man merkt, dass man andere mit dem Glauben stärken kann, dass man Menschen in schönen Momenten beistehen, und in weniger schönen Momenten vielleicht etwas Trost spenden kann.“ In Speldorf wird er das Gemeindeleben in den Gottesdiensten, auch bei Taufen und Beerdigungen mitgestalten „und versuchen, in verschiedene Arbeitsfelder wie Jugend- oder Seniorenarbeit einmal hineinzuschnuppern.“ Auch vor Zahlen und Bilanzen schreckt der Theologe nicht zurück: „So etwas kommt im Studium kaum vor. Aber man braucht ja fast ein BWL-Diplom, um heute eine Gemeinde zu leiten. Da würde ich gerne noch dazulernen.“

 

Sonntags findet man den jungen Pfarrer übrigens nicht nur auf der Kanzel, sondern ab und an auch im Stadion an der Hafenstraße, der gebürtige Essener ist treuer Fan von Rot-Weiss.

 

 

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ala / 06.11.2017



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