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Vereinte Ev. Kirchengemeinde

Netzwerker nehmen's selber in die Hand

Sein eigenes Quartier verbessern, mit Anderen etwas auf die Beine stellen - darum geht's in der Netzwerkarbeit. Gemeinsam mit Partnern lädt die Vereinte Ev. Kirchengemeinde nun interessierte BürgerInnen zu einer Quartierswerkstatt ein.

Bild: PR-Foto Köhring Bild: PR-Foto Köhring

Das eigene Wohnumfeld verbessern und das Miteinander in der Nachbarschaft stärken, neue Freizeitangebote entdecken, Mobilität ermöglichen, Pflege organisieren, … das ist nur ein kleiner Ausschnitt der Bereiche, in denen die Netzwerker der Vereinten Evangelischen Kirchengemeinde (VEK) etwas auf die Beine stellen. Vor einem Jahr ist die Netzwerkarbeit der Gemeinde gestartet – nun werden in einer Quartierswerkstatt neue Mitstreiterinnen und Mitstreiter gesucht.

Um das Netzwerk noch weiter zu knüpfen, lädt die VEK jetzt gemeinsam mit der katholischen Nachbargemeinde St. Mariae Geburt, der Caritas und dem städtischen Netzwerk der Generationen zu einer Quartierswerkstatt für die Stadtteile Holthausen, Menden, Raadt und Ickten ein. Das offene Treffen für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger findet am Samstag, 22. November 2014, ab 9.30 Uhr im Gemeindehaus Heilig Geist an der Zeppelinstraße 67 statt (Eine weitere Quartierswerkstatt für den Bereich Altstadt-Nord und Heißen-Süd ist für Samstag, 14. März 2015, geplant).

Auf dem Programm steht einem Infofrühstück, bei dem sich bereits bestehende Netzwerk-Aktive vorstellen, und ein „World-Café“. Hier können sich Besucherinnen und Besucher zu kurzen moderierten Gesprächsrunden zusammenfinden. An jedem Tisch gibt es ein anderes Thema. Die Platte der Themen ist denkbar breit und reicht von Kultur- und Bildungsangeboten über nachhaltiges Leben und Wirtschaften bis zu Pflege und Mobilität (für Ältere). Nach 20 Minuten kann man die Tischgruppe wechseln und sich an einem neuen (Themen-)tisch einfinden.

Iris Schmitt und Jörg Marx bei einem Netzwerk-Infoabend in der Evangelischen Ladenkirche. Iris Schmitt und Jörg Marx bei einem Netzwerk-Infoabend in der Evangelischen Ladenkirche.

„Wichtig ist uns, nicht nur Forderungen zu stellen, etwa an die Politik, sondern zu schauen, wo eigene Potenziale sind, mit denen die Teilnehmenden selbst unmittelbar etwas bewirken können“, erklärt Jörg Marx, Sozialplaner der Stadt Mülheim an der Ruhr. Eine erfolgreiche Quartierswerkstatt hat im April bereits im Gemeindezentrum Scharpenberg stattgefunden. Nicht allein das Engagement für das Gemeinwesen hatte die Teilnehmenden zum Mitmachen bewegt. „Jede und Jeder hat auch unmittelbar etwas davon“, erklärt Iris Schmitt, Netzwerkkoordinatorin der Vereinten Evangelischen Kirchengemeinde. „Man verbessert sein nahes Umfeld und somit die eigene Lebensqualität und auch persönlich baut man ein Netzwerk auf mit Kontakten, von denen man später profitieren kann, wenn man selber einmal nicht mehr so mobil sein sollte.“

„Netzwerkarbeit ist eine zeitgemäße Form von Kirche. Wir zeigen, dass wir uns als Kirche aktiv in das Gemeinwesen hinein begeben“, erklärt Iris Schmitt, warum sich die Vereinte Ev. Kirchengemeinde, in der Netzwerkarbeit zu engagiert. „Außerdem gibt es den Menschen die Möglichkeit, auf begrenzte Zeit eigenverantwortlich ein Projekt zu verfolgen. Langfristige Bindungen werden heute eher gescheut.“

Ein erfolgreiches Netzwerk-Vorbild gibt es in der Evangelischen Kirchengemeinde Broich-Saarn. Hier ist die Netzwerkarbeit schon seit einigen Jahren mit vielen starken Knoten geknüpft und wurde dafür sogar mit dem Hoffnungspreis des Kirchenkreises ausgezeichnet. Auch in der Vereinten Evangelischen Kirchengemeinde gibt es nach kaum einem Jahr Anlaufzeit eine Vielzahl an Angeboten: Der Netzwerkknoten „Nachhaltig Leben“ pflegt ein Geschenke-Büdchen in der Altstadt, außerdem gibt es Gruppen für Nordic Walking, Radfahren, Kreatives und auch eine Männer-Gruppe hat sich gegründet – alle sind offen für neue Interessierte. Mitmachen kann jeder, ob Gemeindemitglied oder nicht. Was angeboten wird, bestimmen die Netzwerker selber. Sie setzen die Angebote um, die Netzwerk-koordinatorin Iris Schmitt ist, insoweit benötigt, das organisatorische Rückgrat und lädt alle interessierten zu einem monatlichen Netzwerk-Treffen ein.

Das Programm der Quartierswerkstatt am Samstag, 22. November,
im Kath Gemeindezentrum Heilig Geist, Zeppelinstraße 67:
9.30 Uhr Infofrühstück
10.15 Uhr Vorstellung der Kooperationspartner
10.30 Uhr World Café: „Was bewegt Sie – was können Sie bewegen?“
12.30 Uhr Mittagsimbiss
13.00 Uhr Präsentation der Ergebnisse

Kontakt für weitere Informationen:
Iris Schmitt, August-Schmidt-Str. 17, 45470 Mülheim an der Ruhr, Telefon: 0208 / 43 91 985, E-Mail: iris.schmitt@kirche-muelheim.de oder netzwerkdervek@kirche-muelheim.de, http://www.vek-muelheim.de

 

 

 

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ala / 10.11.2014



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