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Vereinte Ev. Kirchengemeinde

Lichtdschungel in der Petrikirche

Eine spektakuläre Licht- und Musik Show zog die Zuschauer in der Petrikirche in ihren Bann. Gemeinsam mit den „RaumZeitPiraten“ enterten die Jugendlichen die Kirche und verwandelten sie in „ihren“ Lichtdschungel.

Lupe

In einem Wochenendworkshop unter dem Motto „lichtgestalten“ hatten acht Jugendliche aus der Vereinten Evangelischen Kirchengemeinde (VEK) und dem Centrum für bürgerliches Engagement (CBE) das audiovisuelle Lichtspektakel entwickelt. Unterstützt wurden sie dabei von den beiden „RaumZeitPiraten“ Moritz Ellerich und Tobias Daemgen, die gemeinsam als Performance-Kunst-Duo unterwegs sind. Durch die experimentellen Verknüpfungen von Licht, Klang, Bildern, Gegenständen, Farben und Raum schaffen sie geheimnisvolle Rauminstallationen.

Johanna Tolzmann ließ sich auf das multimediale Experiment ein: „Anfangs habe ich gar nicht so richtig gewusst, was mich überhaupt erwartet, aber genau das war der Reiz. Ich habe ein bisschen ausprobiert und geguckt wie die verschiedenen Elemente und Farben zusammenpassen. Es sieht jetzt sehr interessant aus und ist einfach nur bunt.“ Farbenfroh und vielseitig gestalteten die Jugendlichen den Kirchenraum. An Metallstangen aus dem medizinischen Bereich werden die verschiedenen Konstruktionen der Teilnehmer befestigt. Von der Glühlampe bis zur High-Tech Ausrüstung ist alles dabei.

„Wir wollten die unterschiedlichen Farben und Strukturen der Elemente an verschiedenen Orten an die Wand projizieren. Schwerpunktmäßig haben wir Mathematik und geometrische Formen verwendet, die einzeln zu betrachten sind, aber trotzdem ein großes Bild ergeben“, so die Kulturbotschafterin des CBE, Lisa Marie Appel. Für die Medienkünstler ist die Zusammenarbeit mit Jugendlichen immer wieder inspirierend: „Es ist schön zu sehen, wie junge Leute an dieses für sie unbekannte Medium der Projektion herangehen. Wie sie Probleme lösen und geschickt neue Bildwelten kreieren. Sie haben viel Engagement und Kreativität gezeigt, das war echt super und das Ergebnis kann sich sehen lassen.“

Auch bei den anderen Teilnehmern stieß das Projekt auf große Begeisterung „Wenn man sieht was man aus Linsen, Spiegel und verschiedenen Elementen in Verbindung mit Licht alles machen kann. Das sieht in diesem Ambiente echt toll aus“, schwärmen Felix Hofmann, Phillip Damrow und Felix Bruns aus der VEK.

Das Projekt entstand in Kooperation der VEK mit dem Projekt „Kulturbotschafter“ des CBE. Claudia Behrend, Jugendleiterin der VEK, freut sich sehr über das innovative Angebot speziell für ältere Jugendliche: „Wir möchten etwas Kulturelles mit der modernen Technik verknüpfen. Den Raum Kirche zu erleben und diese Möglichkeit auch mit der Kirchenmusik verbinden. So können Gemeinsamkeiten zwischen den verschiedenen Arbeitsbereichen entstehen, die dann zu etwas Großem zusammenwachsen.“

Im musikalischen Dialog untermalten Andreas Fröhling an der Orgel und Michael Gees am Synthesizer die Lichtprojektionen der Jugendlichen. „Es hat mir sehr gut gefallen, die Objekte fand ich sehr interessant konstruiert und es war spannend das Spektakel zu verfolgen. Es hat mich an die Veranstaltung „Licht für Petri“ bei „Utopie jetzt!“ erinnert, da wurde es aber zu einer klassischen Musik gemacht“, lässt Presbyterin Marlene Bleckmann den Ausflug in die Licht- und Klangwelt Revue passieren.

 

 

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Hannah-Catharina Esser / 28.01.2013



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