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Lutherkirche

Denkmal an der Duisburger Straße

Die Speldorfer Lutherkirche ist eines von acht denkmalgeschützten Gotteshäusern im Kirchenkreis An der Ruhr. Mit der Kirche in Broich und der Heißener Gnadenkirche hat sie den Grundriss gemeinsam.

Der Platz vor der Lutherkirche lädt zum verweilen ein. LupeDer Platz vor der Lutherkirche lädt zum verweilen ein.

Baubeginn für die Lutherkirche in Speldorf war im Jahre 1882. Dem Neubau lagen sehr ähnliche Pläne wie für die Kirchen in Styrum und Heißen zu Grunde.  Am 22. Oktober 1883 weihte Generalsuperintendent Dr. Bauer die Kirche ein, allerdings zunächst nur das Kirchenschiff.

 

 

Blick auf das Chorfenster LupeBlick auf das Chorfenster

Einen Turm bekam die Lutherkirche erst zwölf Jahre nach ihrer Einweihung. 1895/96 wurde der rund 50 Meter hohe Turm nach dem Entwurf des Architekten Hütze (Porta bei Minden) angefügt und der Chor erweitert. Maßwerkfenster, verschiedene Backsteingliederungen und Abstufungen verleihen ihm eine besondere Note. Weitere Chrakteristik ist sein Spitzhelm. Seit 1953 ziert außerdem ein Giebelmosaik vom Grafiker Wolf aus Kaiserswerth sein Portal.

Turm und Glocken, was man heute für eine nahezu untrennbare Verbindung hält, unterlag während des Krieges anderen Prioritäten. Zwei der drei Speldorfer Bronzeglocken wurden im Ersten Weltkrieg beschlagnahmt und eingeschmolzen, 1923 erhielt die Kirche neue Eisengussglocken.

Der Dachstuhl der dreischiffigen Lutherkirche stützt sich auf hölzerne, gotisierend verzierte Pfeiler und Streben. Auch der Fußboden und die Orgelempore bestanden ursprünglich aus Holz.

 

 

Grundriss der Lutherkirche, ganz ähnlich sieht der Plan in Heißen (Gnadenkirche) und Broich aus. LupeGrundriss der Lutherkirche, ganz ähnlich sieht der Plan in Heißen (Gnadenkirche) und Broich aus.

Bis zur heutigen Zeit folgten noch zwei größere Renovierungen:  1938 wurde die hölzerne Orgelempore erstmals umgestaltet, um 1962/63 nochmals aus statischen Gründen umgebaut (Architekt Stumpf, Duisburg) und mit einer Orgel der Firma Peters, Köln, ausgestattet. 1969 erneuerte man die fünf Chorfenster nach einem Entwurf von H. Liliental, Bremen.

Die heutige Innengestaltung resultiert aus einer umfassenden Renovierung von 1983. Während dieser Renovierung wurden unter anderem die in einer früheren Phase vermauerten 16 Fenster in den Seitenschiffen wieder geöffnet.  Dabei entdeckte man  auch die ornamentale Ausmalung der Holzdecken wieder. Sie wurde ebenso restauriert wie die Teppichmalerei in den Chornischen. Heute verleihen sie der Kirche eine eindrucksvolle Farbigkeit.

 

Dieser Text ist der Broschüre "Orte der Einkehr und des Gebets - Denkmalgeschützte Kirchen" entnommen. Das Heft ist erschienen zum Tag des offenen Denkmals 2007 und kann im Öffentlichkeitsreferat des Kirchenkreises An der Ruhr nachbestellt werden. Die Broschüre enthält Texte, Fotos und Architekturzeichnungen, von denen die Untere Denkmalbehörde der Stadt Mülheim zahlreiche zur Verfügung gestellt hat.

Broschüre als pdf zum Download.

 

 

ala /

 



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