Kontakt

Hier finden Sie AnsprechpartnerInnen und Kontaktadressen aus der Gemeinde.

mehr
Pfarrteam

Diese Pfarrerinnen und Pfarrer sind für die Gemeindemitglieder da. Hier finden Sie alle Kontaktadressen.

mehr
Kirchengemeinden
Kirchengemeinden mehr
Donnerstag, 15. April, 09.00 Uhr
Yoga Online - ein Aufbaukurs
nur Internet
Freitag, 7. Mai, 10.00 Uhr
Offenes Gemeindezentrum
Gemeindezentrum Winkhausen
Freitag, 7. Mai, 15.00 Uhr
Offene Kirche
Matthäuskirche

 

> Alle Termine anzeigen

Gottesdienste

Hier finden Sie die Gottesdiensttermine in unseren Kirchengemeinden. Bitte helfen Sie mit, die nötigen Regeln zum Infektionsschutz einzuhalten.

mehr
Losung

für den 06.05.2021

Aller Augen warten auf dich, und du gibst ihnen ihre Speise zur rechten Zeit. Du tust deine Hand auf und sättigst alles, was lebt, mit Wohlgefallen.

Psalm 145,15-16

mehr
Service

Broich-Saarn

Kirchen

Evangelische Dorfkirche in Saarn LupeEvangelische Dorfkirche in Saarn

Dorfkirche Saarn
Holunderstraße 5
45481 Mülheim an der Ruhr
regelmäßig geöffnet von April bis September: dienstags bis samstags, jeweils von 10 bis 12 Uhr

Denkmal Dorfkirche

Die evangelischen Christen in Saarn versuchten sich schon relativ früh von ihrer Muttergemeinde in Mülheim zu lösen.  1683 erkämpften sich die Saarner Reformierten das Recht, eine eigene Kapelle zu bauen. 1775-78 wurde der in Fachwerk errichtete, mittlerweile aber marode Bau durch einen Neubau in Backstein ersetzt. Lange Zeit durfte die Kapelle nur für Leichenpredigten genutzt werden; erst ab 1809 wurde der Gemeinde erlaubt, Sonntagsgottesdienste abzuhalten. Bis 1835 wurde der die Kirche umgebende Bereich noch als Begräbnisstätte genutzt. Als die Saarner Gemeinde 1845 die Selbstständigkeit als eigenständige evangelische Pfarre erlangte, wurde dieses Ereignis durch die Errichtung eines Kirchturms sichtbar gemacht. Bis dahin bestand die Saarner Kirche nur aus einem einschiffigen, von einem hölzernen Tonnengewölbe abgeschlossenen Saal, dessen schlichtes Krüppelwalmdach ein barockes Glockentürmchen als Dachreiter trug.

Um 1851 wurde mittig an die Längsseite der Kirche ein  viergeschossiger Kirchturm mit eingezogenem Spitzhelm gesetzt. Im Turm liegt auch das Werkstein umrahmte Hauptportal. Diese Anordnung ist unter den vom bergischen Barock beeinflussten Kirchenbauten recht ungewöhnlich. Die innere Aufteilung ist nämlich querorientiert. Man tritt durch den Haupteingang im Turm mittig in den Kirchenraum und steht sogleich dem Altar gegenüber. Über dem Altar befindet sich, optisch dominant, eine hölzerne Kanzel.

Eine große dreiseitige Empore auf Säulen mit Kompositkapitellen, wie die Kanzel aus Holzwerk, umschließt den Altarbereich; eine 1962  erneuerte Farbgebung rundet die barockisierende Kirchenausstattung ab.

Auch wenn die Kriegsschäden gering blieben, musste der Kirchenbau in den Jahren 1962/63 durch den Architekten Denis Boniver aus Mettmann gründlich instandgesetzt werden. Unter anderem wurde die Sakristei von Grund auf neu errichtet und ein gewendelter Aufgang zur Empore seitlich an den Turm angebaut; andere Bauteile wie Fenster- und Portaleinfassungen wurden originalgetreu erneuert.

Auch die Orgel (verschiedene Vorgängerbauten; zuletzt 1941 modernisiert durch die Firma Sauer, Frankfurt an der Oder) wurde bei dieser Gelegenheit nochmals umfassend renoviert (Willi Peter, Köln-Mülheim).

 

 

 

Kirche an der Wilhelminenstraße Kirche an der Wilhelminenstraße

Ev. Kirche an der Wilhelminenstraße
Wilhelminenstraße 34
45479 Mülheim an der Ruhr

Denkmal Ev. Kirche an der Wilhelminenstraße

"Wilhelmine“, so nennt der Volksmund die Kirche an der Wilhelminenstraße oft. Falls jemand meint, dies sei der Name einer „evangelischen Heiligen“, hier die wirkliche Geschichte:

Der Broicher Bürger Ferdinand Roßkothen richtete zum Gedenken an seine in jungen Jahren tödlich verunglückte Frau Wilhelmine eine Stiftung ein. Im Jahre 1887 schenkte er der damals „freien“ Kirchengemeinde Broich ein Grundstück (heute Wilhelminenstraße 7 und 9) und Geld für einen Betsaal und das Pfarrhaus (Nutzung bis 1954). Die Straße erhielt dann 1892 den Namen Wilhelminenstraße.

Nachdem aus der „freien Broicher Gemeinde“ 1890 eine landeskirchliche geworden und die Zahl der Gemeindeglieder stark angestiegen war, machte sich das Presbyterium bald an die Planung eines Kirchenbaus: 1896 Kauf des Grundstücks für 17.900 Mark, 1897 Annahme des Bauplans, 1898 erster Spatenstich, 1899 Grundsteinlegung. Die Kirche wurde im Jahre 1901 fertiggestellt. Nach einer umfangreichen Neugestaltung fand die Wieder-Einweihung im Jahre 2001 statt, also zum 100. Geburtstag.

Die Kirche ist eine dreischiffige neugotische Hallenkirche mit Kreuzgrundriss, der fast wie ein Zentralbau wirkt. Die Konzeption war die einer protestantischen Predigtkirche, ein Kompromiss also zwischen altkirchlicher Tradition und reformatorischem Bauprogramm. Die Erbauer, allen voran der Mülheimer Architekt Heinrich Heidsiek (weitere Kirchen: 1899 Luther in Oberhausen, 1914 Johannis in Mülheim), errichtete die Kirche aus dem heimischen Ruhrsandstein. Der Steinbruch liegt ganz in der Nähe. Zusammen mit den Seitenemporen finden heute etwa 500 Menschen (ursprünglich über 800) in der Kirche Platz.

Facebook, Twitter und Google+ einschalten
Seite drucken Seite versenden


© 2021, Evangelischer Kirchenkreis an der Ruhr
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung