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Neue Lutherbibel

Mission heißt: "Zeigen, was man liebt"

In Bewegung kommen, Begegnungen ermöglichen - dazu lädt der Missionsbefehl ein, erklärte Präses Rekowski bei der Präsentation der neuen Lutherbibel in der Mülheimer Ladenkirche. 

Präses Manfred Rekowski bei der "Großen Lesung" des Neuen Testaments. Präses Manfred Rekowski bei der "Großen Lesung" des Neuen Testaments.

„Bleiben ist nicht angesagt“, stellte Präses Rekowski bei der Vorstellung der revidierten Lutherbibel in der Mülheimer Ladenkirche fest. Das Wort Gottes „setzt uns in Bewegung, führt immer zu Menschen, immer zu Begegnung.“ In diesem Sinne sei auch der Missionsbefehl eine Einladung zur Begegnung. Mit den bekannten Worten aus dem Matthäusevangelium setzte sich Präses Rekowski bei der Bibelpräsentation auseinander.

„Darum gehet hin und lehret alle Völker …“ (Matthäus 28,19) heißt es in der neu übersetzten Bibelfassung, die nun die gebräuchliche in den evangelischen Gottesdiensten werden soll. Die Formulierung ist eine Rückkehr zu Luthers ursprünglicher Übersetzung. In der bislang gebräuchlichen Fassung von 1984 hatte es noch geheißen „und machet zu Jüngern alle Völker“. „Alle Bemühungen um den missionarischen Auftrag fangen damit an, zu erkennen und zu beschreiben, wie schön, notwendig und wohltuend die christliche Botschaft ist“, sagte Rekowski. „Mission heißt: zeigen, was man liebt“, zitierte er den Theologen Fulbert Steffensky.

„Mission – für Viele klingt das nach einem Auftrag mit Nebenwirkungen“, räumte der Präses ein. Doch „Druck, Manipulation und Drohungen werden bei uns keinen Platz finden“, erklärte der oberste Repräsentant der Evangelischen Kirche im Rheinland in Mülheim. Die Rede von der Mission sei ein „Wort des Auferstandenen und kein Befehl für Krieger“ und beinhalte eine schöne Vision: Die Völker sollen nicht zwangsweise zu Jüngern getauft, sondern eingeladen werden, sich selber auf den Weg zu machen, so wie das Volk in der biblischen Geschichte zum Berg Zion.

Die Einladung zur Begegnung entdeckte der Präses auch im Veranstaltungsort wieder. „Durch die großen Schaufenster hier kann man von draußen hereinschauen und die offenen Atmosphäre erkennen“, so der Präses. „Wenn man sich auf einen solchen Ort in der Innenstadt einlässt, muss man auch seinen besonderen Kontext erfassen. “ – Noch mehr Potenzial für spannende Begegnungen.

Die Große Lesung

Schließlich waren auch die Besucherinnen und Besucher des Abends zum persönlichen Kontakt mit dem Gotteswort eingeladen. Der CVJM hatte zur „Großen Lesung“ aufgerufen. Versweise entsteht zurzeit das Neue Testament als Videoclip, mit unterschiedlichsten Vor-Leserinnen und -Lesern und je einem Vers pro Person. Erster Vor-Leser des Abends war der Präses mit einem Vers aus der Weihnachtsgeschichte im Lukasevangelium. Die Pfingstgeschichte haben die CVJM-Aktiven schon komplett, dafür gab’s bei der kleinen Premiere in der Ladenkirche viel Applaus.

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ala / 03.11.2016



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