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für den 26.11.2020

Nun, unser Gott, wir danken dir und rühmen deinen herrlichen Namen.

1.Chronik 29,13

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Vikarin in Lukas

Positive Begegnungen schaffen

Positive Begegnungen mit Kirche ermöglichen, das ist das eigentlich Schöne am Beruf als Pfarrerin, findet Sarah-Marie Reschke. In Corona-Zeiten kommt alles anders und die neue Vikarin lernt „ihre“ Lukasgemeinde hauptsächlich per Videokonferenz kennen.

„Die Situation ist schon etwas speziell“, räumt Sarah-Marie Reschke ein. Seit Ende März ist sie als Vikarin in die Gemeindearbeit eingestiegen. Vorher hatte sie eine Ausbildungsstation an der Realschule Stadtmitte.

 

Sarah-Marie Reschke ist mit ihrem Mann und Töchterchen Salome nach Mülheim gekommen, um hier ihr Vikariat, die praktische Ausbildungsphase auf dem Weg zur Pfarrerin, zu absolvieren. Pfarrerin Dagmar Tietsch-Lipski begleitet sie in der Lukaskirchengemeinde als Mentorin. Gerade ist Seelsorge der Ausbildungs- und Arbeitsschwerpunkt der angehenden Pfarrerin. „Eigentlich stehen da jede Menge Besuche auf dem Programm“, erklärt sie „bei Gemeindemitgliedern zu Hause zu Geburtstagen, zu Trauergesprächen oder auch im Krankenhaus“. Das so wichtige Reden und Zuhören findet nun meist am Telefon statt.

 

In der Gemeinde müssen in Zeiten von Corona viele Dinge ganz anders gedacht und organisiert werden. „Das ist auch eine tolle Chance für mich als „Neue“. Das Team in der Gemeinde macht es möglich, dass ich mich einbringen kann. Manchmal werde ich auch nach der Perspektive ,der Jugend‘ gefragt“, sagt die 29-Jährige Lukas-Vikarin mit einem Schmunzeln. Ihr Herz schlägt ganz besonders für die Arbeit mit Kindern und Familien. „Ich liebe es Familiengottesdienste zu feiern und Kinderbibeltage zu planen“, sagt Vikarin Sarah-Marie Reschke. „Es ist so wichtig, dass Kinder und ihre Familien positive Begegnungen mit Gott und überhaupt im Raum der Kirche erleben. Auch wenn nicht alle gleich ein ganzes Leben lang aktive Gemeindemitglieder werden, ist doch die bleibende Erinnerung an die positive Begegnung sehr wertvoll. Und einige nehmen den Kontakt ja auch später wieder auf.“

 

Kirchen und Gemeindehäuser sind nicht die einzigen Orte der Begegnung, die sich Sarah-Marie vorstellen kann. „Auch Hauskreise können eine schöne Möglichkeit sein. Wenn man sich mit einer kleinen Runde im privaten Wohnzimmer trifft, kann man viel besser den Alltag miteinander teilen.“ Auch diakonisches Engagement ist der Vikarin im Mülheimer Norden wichtig. Aus ihrer früheren Gemeinde in Duisburg-Hochfeld erinnert sie sich an die Arbeit für Obdachlose und Prostituierte: „Kirche muss zeigen, dass sie für Menschen relevant sein kann, auch wenn sie nicht in den Gottesdienst kommen.“

 

Mit ihrer Vikariatsstelle im Ruhrgebiet fühlt sich die in Duisburg aufgewachsene Theologin pudelwohl. Nach Studienstationen in Wien, Münster und Wuppertal zog es sie zunächst nach Bochum, ehe das Vikariat in Mülheim begann. „Die Menschen hier sind ehrlich, und sagen es einem ganz direkt, wenn etwas ist. Das mag ich sehr gerne“. Am Ruhrgebiet schätzt Vikarin Reschke auch die kurzen Wege – in Mülheim legt sie die meistens mit dem Fahrrad zurück: „Wenn Sie ein Gespann sehen, wo das Kind nicht im Anhänger mitfährt, sondern vorne in einer Box, dann haben Sie mich vermutlich entdeckt.“

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SMR / 05.06.2020



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