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20 Trainer für mehr Courage

"Couragetrainer" dürfen sich 20 Jugendliche und junge Erwachsene aus dem Kirchenkreis nun nennen. Umgang mit Konflikten und Gewalt, Strategien zur Deeskalation und für beherztes Einschreiten - das und mehr haben sie geernt.

Die erfolgreichen Couragetrainer vor der Zertifikatsübergabe im Gemeindezentrum an der Helenenstraße (vergrößern mit Klick auf die Lupe). LupeDie erfolgreichen Couragetrainer vor der Zertifikatsübergabe im Gemeindezentrum an der Helenenstraße (vergrößern mit Klick auf die Lupe).

"Wir sind mit wirklich gutem Handwerkszeug ausgerüstet worden, um Gewalt im Alltag zu begegnen", zieht Julia Smuda ein zufriedenes Fazit. Sie hat gemeinsam mit 20 anderen evangelischen Jugendlichen und jungen Erwachsenen am "Couragetraining" des Kirchenkreises An der Ruhr und der Gewaltakademie Villigst teilgenommen. Am Wochenende beendeten die Teilnehmenden ihre einjährige Fortbildung und wurden als "Couragetrainer" zertifiziert.

"Gut gemacht!", Feedbackrunde zum Schluss der Schulung. "Gut gemacht!", Feedbackrunde zum Schluss der Schulung.

Im vergangenen Jahr haben die Jugendlichen gelernt, Gewalt zu erkennen und zu benennen, beherzt einzuschreiten, wo es nötig ist, und Ruhe zu vermitteln, wenn eine Situation brenzlig wird. Themen waren auch strukturelle und politische Gewalt. Doch nicht das Anhäufen von Wissen stand im Vordergrund. Im Gegenteil: Immer wieder gab es praktische Übungen, Gelegenheit, sich auszuprobieren und Zeit für Reflexion. "Das macht was mit einem", sagt Teilnehmerin Annika Bremer nach 14 Seminartagen.

Nicht jede Übung war auf Anhieb angenehm. Die Teilnehmerinnen erinnern sich etwa an die "Gasse": Die Gruppe stand Spalier und am Ende warteten pöbelnde Gestalten. "Wir mussten uns überlegen, wie man an denen wohl vorbeikommt", berichtet Couragetrainerin Annika Bremer. Geschafft hat sie es am Ende doch, genauso wie alle anderen, die sich an der Übung versuchten.

Ihr Zertifikat halten die Couragetrainer nun in den Händen, doch abgeschlossen haben sie mit ihrer Auseinandersetzung nicht.  "Mit diesem Thema muss man wachsen", sagte Superintendent Hitzbleck bei der Zertifizierung. Nun denken die Couragetrainer über eine Fortsetzung nach, wollen das Gelernte weitergeben. Die meisten von ihnen arbeiten auch ehrenamtlich in der Evangelischen Jugend, leiten zum Beispiel Kindergruppen. "Wenn 20 Menschen als Multiplikatoren wirken, wird das Auswirkungen haben. Nicht nur auf das Gemeindeleben, sondern auch auf die ganze Stadt", machte der Superintendent den Couragetrainern Mut, neue Ziele in Angriff zu nehmen.

Für eine Fortsetzung stellte Frank Kastrup eine erneute Förderung der Stiftung Jugend mit Zukunft in Aussicht. Die Stiftung hatte gemeinsam mit dem Theater an der Ruhr das Couragetraining finanziell möglich gemacht.

Mehr zum Couragetraining auf den Webseiten der Evangelischen Jugend An der Ruhr.

 

 

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02.06.2010



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