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Gottesdienst: 10 Jahre Notfallseelsorge

An der Grenze des Glaubens

"Seit zehn Jahren ist Seelsorge nun da, wo sie hingehört", begrüßte Superintendent Helmut Hitzbleck alle, die in die Johanniskirche gekommen waren, um dort in einem Gottesdienst das zehnjährige Bestehen der Mülheimer Notfallseelsorge zu feiern.

Immer da, wenn es brennt. Das gilt nicht nur für die Rettungsdienste, sondern oft auch für die Notfallseelsorge. LupeImmer da, wenn es brennt. Das gilt nicht nur für die Rettungsdienste, sondern oft auch für die Notfallseelsorge.

Seit 1998 gib es die Notfallseelsorge im Kirchenkreis an der Ruhr. Gemeinsam mit Feuerwehr, Polizei und Rettungsdiensten wurde ein wichtiges Angebot für alle Mülheimerinnen und Mülheimer geschaffen. "Die Menschen in der Stadt erfahren, dass wir sie nicht alleine lassen, dass eine Pfarrerin oder ein Pfarrer in Momenten der Angst nicht von ihrer Seite weicht", so Superintendent Hitzbleck. 

 

 

An ihrer Einsatzkleidung erkennt man die Notfallseelsorgerinne und -seelsorge am Unfallort - und manchmal auch in der Kirche. LupeAn ihrer Einsatzkleidung erkennt man die Notfallseelsorgerinne und -seelsorge am Unfallort - und manchmal auch in der Kirche.

Die Einsätze in Notfällen und Krisensituationen bedeuten Arbeit abseits jeglicher Routine. Das wurde auch in den Schilderungen von Sven Werner (stellv. Leiter der Feuerwehr), Dorothee Hahn (DRK) und Lehrrettungsassistent Dr. Harald Karutz deutlich. Notfallseelsorge bedeutet oft Einsätze, die nicht nur Betroffene und Angehörige, sondern auch die Seelsorgerinnen und Seelsorger an die Grenzen ihres Glaubens bringen, eine Auseinandersetzung "mit den eigenen Grenzen und Chancen", wie es die Notfallseelsorger Pfarrer Helmut Kämpgen und Pfarrer Michael Manz im Gottesdienst formulierten.

 

 

Den Gottesdienst feierten die Notfallseelsorger und -seelsorgerinnen gemeinsam mit ihren Partnern von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdiensten. LupeDen Gottesdienst feierten die Notfallseelsorger und -seelsorgerinnen gemeinsam mit ihren Partnern von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdiensten.

"Die Notfallseelsorger haben auch ihre Zweifel an Gott angenommen und entdecken so ihre eigenen Ressourcen", führte Kirchenrat Jürgen Sohn in seiner Predigt aus. Zu Grunde lag die biblische Geschichte von Eliah, der auf dem Weg zum Berg Horeb aufgeben wollte und zu sterben bereit war. Wie auch in dieser Geschichte seien es die Notfallseelsorger, die Menschen, die sich ohnmächtig fühlen, Stärkung für den weiteren Weg vermitteln, die sagen "steh auf und iss".

Mehr zum zehnjährigen Bestehen der Notfallseelsorge

Mehr zur Arbeit der Notfallseelsorge

 

ala /

 



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