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Surfpass für Eltern und Kind

Einen "Surfpass" können Eltern und Grundschulkinder künftig gemeinsam in Kursen des Diakonischen Werkes und der Familienbildungsstätte erwerben. Ermöglicht wird das in Mülheim neuartige Angebot durch die Unterstützung der Stiftung "Jugend mit Zukunft".

Sicher surfen, das lernen Eltern und Kinder im neuen Kursangebot. Sicher surfen, das lernen Eltern und Kinder im neuen Kursangebot.

In der Pilotphase des Projekts starten an den zehn vom Diakonischen Werk betreuten offenen Ganztagsschulen in Mülheim Nachmittagskurse, in denen Eltern und Kinder gemeinsam den sinnvollen Umgang mit dem Medium Internet erlernen.

In einem ersten Schritt wurden pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der offenen Ganztagsschulen qualifiziert. Als Dozentin konnte Julia Muth (freie Journalistin u.a. für "logo" und "Lillipuz") gewonnen werden. Sie erarbeitete mit den pädagogischen Fachkräften gemeinsam ein Konzept, nach dem in den folgenden Eltern-Kind-Kursen gearbeitet wird. Kursstart für den Surfpass ist in der Pestalozzi-Schule am 15. Januar, es folgen die weiteren neun offenen Ganztagsschulen, die vom Diakonischen Werk im Kirchenkreis An der Ruhr betreut werden. Eine Ausweitung des Projekts ist angedacht. "Nach der Pilotphase können wir uns durchaus vorstellen, den Surfpass auch für weitere Teilnehmerkreise zu öffnen", erklären Birgit Hirsch-Palepu, stellvertretende Geschäftsführerin des Diakonischen Werkes, und Karin L.-Brinker, Abteilungsleiterin "Familie leben" bei der Familienbildungsstätte.

In den Eltern-Kind-Kursen ist viel Platz für spielerisches Lernen, Ausprobieren und Selber-Machen. "Wir möchten zeigen, wie die Kinder das Internet mit Gewinn nutzen können und die Eltern keine Angst haben müssen." Im Kurs geht es zum Beispiel darum, woran ein guter Chat zu erkennen ist, und welche Suchmaschinen besonders für die jungen Nutzerinnen und Nutzer geeignet sind.

Wichtig ist den Anbieterinnen das gemeinsame Lernen von Eltern und Kind. "Wir möchten den Eltern helfen, ihrer Verantwortung gerecht zu werden, denn in der Praxis, ist es ja meistens so, dass die Kinder zu Hause vor dem PC sitzen. In unserer Arbeit mit Familien haben wir gemerkt, dass hier ein Bedarf besteht", berichtet Birgit Hirsch-Palepu, die beim Diakonischen Werk die Arbeit in den offenen Ganztagsschulen betreut.

"Das Angebot für Eltern und Kinder ist zurzeit einmalig in Mülheim", sagt Frank Kastrup, Vorstandsvorsitzender der Geld gebenden Stiftung. Online-Kurse für Kinder gibt es bereits einige. "Uns war es aber wichtig, dass die Kinder von einer realen Bezugsperson lernen, auch persönlich nachfragen können."

Die Eltern-Kind-Nachmittage finden wöchentlich statt. Acht Treffen stehen auf dem Stundenplan, ehe der "Surfpass" ausgestellt wird. Auf die Zeit nach der Pilotphase in den offenen Ganztagsschulen hat man sich bei der Familienbildungsstätte schon vorbereitet. "Bei Interesse wenden sich interessierte Eltern am Besten an ihre Schulleiterin oder ihren Schulleiter. Der kann mit uns die Möglichkeiten abklären"; erklärt Karen L.-Brinker von der Evangelischen Familienbildungsstätte.

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02.06.2010



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