Gottesdienste

Jeden Sonntag und an vielen anderen Tagen wird in den Gemeinden Gottesdienst gefeiert. Die nächsten Termine finden Sie hier.

mehr
Montag, 26. August, 17.00 Uhr
Ökumenisches Trauercafé für alle
Gemeindehaus Holunderstraße
Dienstag, 27. August, 11.00 Uhr
Seelsorge in der Ladenkirche
Evangelische Ladenkirche
Mittwoch, 28. August, 17.30 Uhr
Trauer bewegt - Gesprächskreis für Trauernde
Kloster Saarn

 

> Alle Termine anzeigen

Kirchengemeinden
Kirchengemeinden mehr
Losung

für den 24.08.2019

Wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, so will ich mich von euch finden lassen, spricht der HERR.

Jeremia 29,13-14

mehr
Service

Kanzelrede von Heinz Lison

Von Jakobus in die Pflicht genommen

"Wer Gutes tun kann, und es nicht tut, der sündigt", der Monatsspruch aus dem Jakobusbrief stand im Mittelpunkt der Kanzelrede, die Heinz Lison am Sonntag in der Petrikirche hielt.

Kanzelredner Heinz Lison (re.) nach dem Gottesdienst im Gespräch in der Ladenkirche. LupeKanzelredner Heinz Lison (re.) nach dem Gottesdienst im Gespräch in der Ladenkirche.

"Die Aufforderung von Jakobus ist ein Satz, der es in jederlei Hinsicht in sich hat", begann Heinz Lison seine Ausführungen. Er versetzte sich hinein in die Zeit, in der der Brief entstanden war. In eine Zeit, die es fraglich erscheinen lässt, ob der Autor, der seine Zeilen an das Volk Israel richtete, überhaupt selbst des Schreibens mächtig war. Klar ist eines: "Er wollte das Volk Israel im Herzen treffen". Und: die Menschen in die Pflicht nehmen, insbesondere die, die etwas abgeben können.

 

 

Dies bezog der Unternehmervertreter auf die heutige Zeit - und nahm sich selbst von den Folgen nicht aus, als er überlegte: "Muss der Manager der heutigen Zeit sich denn mehr einbringen? Und wenn er persönlich etwas abgibt, wie groß muss sein Teil dann sein? " Auf jeden Fall so groß, dass der Gebende "spürbar" ärmer werde, so die Schlussfolgerung des Kanzelredners.

Den Appell zum Geben richtete Lison nicht nur an sich selbst, sondern auch an die Gottesdienstgemeinde in der Petrikirche. "Wenn wir aus dem Kirchenportal hinausgehen, verlassen wir den Ort der Andacht - und betreten den Ort des Gottesdienstes." Auf das Handeln komme es an. Lison: "Wollen wir hoffen, dass dieser Brief, abgeschickt von Jakobus vor 2000 Jahren, heute bei uns einmal wieder angekommen ist".

 

 

Mülheimer auf die Kanzel" lautet der Titel dieser neuen Veranstaltungsreihe: Nicht-theologinnen und -theologen halten im Rahmen eines zentralen Gottesdienstes "Kanzelreden" in der Petrikirche. Prominente Mülheimer Bürgerinnen und Bürger bringen hier ganz persönliche Alltags- und Berufserfahrungen ein. Nach dem Gottesdienst ist die Ladenkirche Treffpunkt für Gespräch und Diskussion.

Nächster Termin:
Sonntag, 20. Januar 2008, 11.15 Uhr, Petrikirche
Kanzelrede: Hannelore Kraft, Landesvorsitzende der SPD und Fraktionsvorsitzende im Landtag

 

 

ala /

 



© 2019, Evangelischer Kirchenkreis an der Ruhr
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung