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Losung

für den 28.10.2021

Wahrlich, es hat Israel keine andere Hilfe als am HERRN, unserm Gott.

Jeremia 3,23

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Service

Ev. Familienbildungsstätte

Zehn Jahre Unterstützung für Alleinerziehende

Knapp 100 Familien mit 148 Kindern haben sich in den vergangenen zehn Jahren über die Unterstützung der "Lila Feen" gefreut. So lange hilft das Mülheimer Projekt alleinerziehenden Eltern bei der Kinderbetreuung.  

Sabine Brillen Sabine Brillen

21 Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler machen mit im Projekt von Ev. Familienbildungsstätte und Diakonie, das nun sein zehnjähriges bestehen feiert. Die Ehrenamtlichen gehen für meist etwa drei Stunden an einem oder zwei Tagen in der Woche in Ein-Eltern-Familien und helfen dort, wo sie gebraucht werden: die Kinder von Schule oder KiTa abholen, spielen oder auch ein Auge auf die Hausaufgaben haben. Sabine Brillen koordiniert das Projekt im Auftrag der Evangelischen Familienbildungsstätte, sie führt interessierte Ehrenamtliche und Ein-Eltern-Familien zusammen.

Zum zehnten Gebutrstag der "Lila Feen" hat das Projektteam eine Chronik seiner Arbeit erstellt: 

2010 trifft Ilse Schwarzer, gerade in den Ruhestand eingetreten, den Entschluss, sich nicht nur ehrenamtlich zu engagieren sondern ergreift die Initiative, ein Projekt ins Leben zu rufen, Unterstützerinnen zu suchen: Die Initiative findet in der Evangelischen Familienbildungsstätte und dem Diakonischen Werk zwei starke Partnerinnen. Von Anfang an übernimmt die Stiftung „Jugend mit Zukunft“ des Evangelischen Kirchenkreises An der Ruhr Verantwortung für dieses Projekt. Das Projekt erhält den Namen Lila Feen.

Ilse Schwarzer Ilse Schwarzer

Mai 2011 Ilse Schwarzer wird selbst erste Ehrenamtliche. Mit der ersten Betreuungsvereinbarung wird sie Lila Fee bei einer alleinerziehenden berufstätigen Mutter und ihrer fünfjährigen Tochter. Das Ehrenamtprojekt beginnt zu leben. Aus dem Betreuungsverhältnis entsteht eine langjährige, bis heute andauernde, Beziehung.

Dezember 2011 Bereits sieben Lila Feen sind im Einsatz.

2013 Miriam Dinnus unterstützt als Projektkoordinatorin nun das Projekt, ist Ansprechpartnerin für Familien und Alleinerziehende, führt Kennenlerngespräche, begleitet die Vermittlungen, moderieret die regelmäßigen Austauschtreffen der Ehrenamtlichen und hält den Kontakt zu anderen Stellen.
Möglich wird dies durch die Zuwendungen aus der JK-Stiftung für kompetente Elternschaft und Mediation (vormals Junker-Kempchen-Stiftung).

2015 Lila Feen werden als Wort- und Bildmarke beim Deutschen Patent- und Markenamt geschützt.

2016 Fünf Jahre Lila Feen! Das Projekt ist zu einem verbindlichen Angebot gewachsen. Mittlerweile engagieren sich 16 Ehrenamtliche (15 Frauen und ein Mann). Sie kümmern sich um 19 Familien. Der Bedarf ist groß: Weitere 18 Familien stehen auf der Warteliste.

Medien werden auf die Lila Feen, auf ihre Initiatorin und auf den Alltag, vor allem von berufstätigen, Alleinerziehendend aufmerksam. Ilse Schwarzer spricht in „Frau TV“ des WDR-Fernsehens und wird in den Zeitschriften „Tina“ und „Bella“ porträtiert.

2017 Sabine Brillen ist neue Projektkoordination. Sie übernimmt im März das Projekt mit 13 Ehrenamtlichen, die 20 Kinder betreuen.

Im November ist die Anzahl auf 17 Lila Feen gestiegen, die mittlerweile 26 Kinder aus 21 Familien betreuen. Die Ehrenamtlichen sind zwischen 50 und 82 Jahre alt. Die Nachfrage ist nach wie vor hoch.

2020 Der Rotary Club Mülheim a.d.R – Schloss Broich entscheidet sich für eine großzügige Unterstützung und sichert die Lila Feen damit gemeinsam mit der JK-Stiftung und der Stiftung „Jugend mit Zukunft“ in ihrem Bestehen.

An den Nachfragen der Institutionen und Ämtern, wie z.B. der Sozialagentur, des Jugendamtes, des Sozialpädiatrisches Zentrums, von Beratungsstellen, Kindertagesstätten usw. wird die Bedeutung des Angebotes immer wieder deutlich. CBE, Diakonisches Werk und Evangelische Familienbildungsstätte sind weiterhin starke Partnerinnen.

2021 - Zehn Jahre Lila Feen: Derzeit sind 21 Familien mit 34 Kindern und 24 Ehrenamtlichen im Projekt. Doch wegen der besonderen Situation ruhen einige Betreuungsverhältnisse, aber 8 Familien mit 8 Kindern werden in gegenseitigem Einvernehmen weiterhin unterstützt.

 

 

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Mülheim an der Ruhr / 21.09.2021



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