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für den 03.08.2020

Den Demütigen wird der HERR Gnade geben.

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Partnertschaft

Begegnungsreise mit Abstecher nach Dar-Es-Salaam

Nun stehen auch die tansanischen Unterschriften unter dem Vorvertrag zur Kirchenkreispartnerschaft mit dem Northern District in Tansania. Pfarrer Hans-Joachim Norden hatte die Verträge bei einem Besuch in Dar-Es-Salaam überbracht.

Pfarrer Hans-Joachim Norden bei der Vertragsunterzeichnung mit District Pastor Anta Muro (Mitte), Finanzreferent Stephen Amlima (rechts) und Pastor Willbroad Mastai (hinten). LupePfarrer Hans-Joachim Norden bei der Vertragsunterzeichnung mit District Pastor Anta Muro (Mitte), Finanzreferent Stephen Amlima (rechts) und Pastor Willbroad Mastai (hinten).

Anlass für den "Abstecher nach Dar-Es-Salaam" war eine Begegnungsreise der VEM (Vereinten Evangelischen Mission) an der auch drei Pfarrerinnen und Pfarrer aus dem Kirchenkreis An der Ruhr teilnahmen. Dagmar Tietsch-Lipski, Assessorin des Kirchenkreises  und Pfarrerin in der Johanniskirchegemeinde, Pfarrerin Karla Unterhansberg (Vereinte Ev. Kirchengemeinde und Vorsitzende des Synodalen Ausschusses für Mission und Ökumene) und Hans-Joachim Norden (Skriba und Pfarrer der Markuskirchengemeinde) waren gemeinsam unterwegs in Tansania und Ruanda.

Ziel der Ostafrikareise war es, sich mit der kirchlichen, sozialen und politischen Situation vor Ort vertraut zu machen, um in der beginnenden Partnerschaftsarbeit in Mülheim auf diese Kenntnisse aufzubauen. Stationen in Tansania waren zum Beispiel der District Bukoba am Viktoriasee mit Projekten zur Bekämpfung häuslicher Gewalt, zur Vorbeugung von HIV/Aids und zur Unterstützung von Straßenkindern. "Die Kirchen verbinden die Verkündigung des Evangeliums so mit engagierter Sozialarbeit, dass eines vom anderen kaum zu unterscheiden ist", berichtet Pfarrerin Dagmar Tietsch-Lipski

Eindrücke und Bilder aus von der Ostafrikareise zeigt Pfarrerin Dagmar Tietsch-Lipski am Mittwoch, 22. April, 19 Uhr im Gemeindehaus an der Aktienstraße. Interessierte Gäste sind herzlich willkommen.

 

 

Wie die Rose von Jericho, so soll auch die Partnerschaft immer wieder zu neuen Leben erweckt werden. LupeWie die Rose von Jericho, so soll auch die Partnerschaft immer wieder zu neuen Leben erweckt werden.

Ziel der Ostafrikareise war es, sich mit der kirchlichen, sozialen und politischen Situation vor Ort vertraut zu machen, um in der beginnenden Partnerschaftsarbeit in Mülheim auf diese Kenntnisse aufzubauen. Stationen in Tansania waren zum Beispiel der District Bukoba am Viktoriasee mit Projekten zur Bekämpfung häuslicher Gewalt, zur Vorbeugung von HIV/Aids und zur Unterstützung von Straßenkindern. "Die Kirchen verbinden die Verkündigung des Evangeliums so mit engagierter Sozialarbeit, dass eines vom anderen kaum zu unterscheiden ist", berichtet Pfarrerin Dagmar Tietsch-Lipski.

Auch ökologische Probleme wurden deutlich, zum Beispiel im District Karagwe im Westen Tansanias, wo die gemeinde in  Kayanga mit der Bodenerosion kämpft. Nach dem Genozid in Ruanda mussten Flüchtlinge Unterkünfte finden, auch in Waldgebieten, die dafür zum Teil gerodet wurden. 

Nach 16-Tagen in Ostafrika machte sich der größte Teil der VEM-Reisegruppe auf die rund 20-stündige Rückreise nach Deutschland. Für Pfarrer Hans-Joachim Norden ging es noch weiter nach Dar-Es-Salaam, in den Northern District der Ost- und Küstendiözese der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Tansania. Im Gepäck war der von Mülheimer Seite schon unterzeichnete Vorvertrag zur neuen Kirchenkreispartnerschaft, der nun auch von der Partnern in Dar-Es-Salaam offiziell besiegelt wurde.

Bei der Vertragsunterzeichnung lernte der Mülheimer Skriba Pfarrer Hans-Joachim Norden zugleich einen neuen Ansprechpartner auf tansanischer Seite kennen, den neuen Superintendenten ("District Pastor") des Northern Districts, Anta Muro. Er löst Willbroad Mastai, der noch im vergangenen Herbst in Mülheim zu Gast war, im Amt ab.

Als symbolisches Geschenk für die Partnerschaft überbrachte der Bote aus Mülheim eine "Rose von Jericho". "Mit dieser Wüstenpflanze ist es ähnlich wie mit unserer Partnerschaft", erklärt er. "Im trockenen Zustand wirkt sie blass und unscheinbar, aber wenn man sie gießt kommt sie wieder und wieder zu neuer Blüte. So können auch wir unsere Partnerschaft regelmäßig zu neuen Leben erwecken."

Eindrücke und Bilder aus von der Ostafrikareise zeigt Pfarrerin Dagmar Tietsch-Lipski am Mittwoch, 22. April, 19 Uhr im Gemeindehaus an der Aktienstraße. Interessierte Gäste sind herzlich willkommen.

 

 

Pfarrerin Dagmar Tietsch-Lipski beim Besuch eines Straßenkinderprojekts in Tansania. LupePfarrerin Dagmar Tietsch-Lipski beim Besuch eines Straßenkinderprojekts in Tansania.

Nach 16-Tagen in Ostafrika machte sich der größte Teil der VEM-Reisegruppe auf die rund 20-stündige Rückreise nach Deutschland. Für Pfarrer Hans-Joachim Norden ging es noch weiter nach Dar-Es-Salaam, in den Northern District der Ost- und Küstendiözese der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Tansania. Im Gepäck war der von Mülheimer Seite schon unterzeichnete Vorvertrag zur neuen Kirchenkreispartnerschaft, der nun auch von der Partnern in Dar-Es-Salaam offiziell besiegelt wurde.

Bei der Vertragsunterzeichnung lernte der Mülheimer Skriba Pfarrer Hans-Joachim Norden zugleich einen neuen Ansprechpartner auf tansanischer Seite kennen, den neuen Superintendenten ("District Pastor") des Northern Districts, Anta Muro. Er löst Willbroad Mastai, der noch im vergangenen Herbst in Mülheim zu Gast war, im Amt ab.

Als symbolisches Geschenk für die Partnerschaft überbrachte der Bote aus Mülheim eine "Rose von Jericho". "Mit dieser Wüstenpflanze ist es ähnlich wie mit unserer Partnerschaft", erklärt er. "Im trockenen Zustand wirkt sie blass und unscheinbar, aber wenn man sie gießt kommt sie wieder und wieder zu neuer Blüte. So können auch wir unsere Partnerschaft regelmäßig zu neuen Leben erwecken."

 

 

ala /

 



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