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Losung

für den 23.08.2019

Dein, HERR, ist die Größe und die Macht und die Herrlichkeit und der Ruhm und die Hoheit. Denn alles im Himmel und auf Erden ist dein.

1.Chronik 29,11

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Service

Ökumene in Eppinghofen

Ein Stadtteil im Aufbruch - Infoabend in der Johanniskirche

Während eines ökumenischen Informationsabends in der Johanniskirche erfuhren evangelische und katholische Christen aus dem Stadtteil Neues zur "Zukunftsschule" und Stadtentwicklung vor Ort. Auskunft gaben der Leiter des Sozialamtes und der Stadtkanzlei.

Pfarrer Helmut Kämpgen und Pfarrerin Dagmar Tietsch-Lipski (Johannis), Thomas Konieztka (Stadtkanzlei) und Klaus Konietzka (Leiters des Sozialamtes). Foto: Jutta Kämpgen LupePfarrer Helmut Kämpgen und Pfarrerin Dagmar Tietsch-Lipski (Johannis), Thomas Konieztka (Stadtkanzlei) und Klaus Konietzka (Leiters des Sozialamtes). Foto: Jutta Kämpgen

In Eppinghofen tut sich was. Bisher fiel der nördliche Bereich der Innenstadt vor allem durch den höchsten Prozentsatz an Menschen mit Migrationshintergrund und alleinerziehenden Familien sowie hoher Arbeitslosigkeit und Abhängigkeit von Sozialleistungen auf.  Den sozialen Fehlentwicklungen in ihrem Stadtteil wollten die dortigen in der Ökumene verbundenen Gemeinden nicht tatenlos zusehen. Deshalb wandten sie sich vor gut zwei Jahren an die Stadt. Und stießen dort bei der Oberbürgermeisterin auf offene Ohren. In einer Bürgerversammlung stellte sie die Möglichkeiten einer sozialen Entwicklung vor, die breite Zustimmung fanden: Ein mit weitreichenden Kompetenzen ausgestatteter Stadtteilmanager vernetzt Kontakte der unterschiedlichen Gruppierungen in einem geeigneten Treffpunkt und entwickelt im engen Kontakt mit den Bürgern vor Ort Pläne für soziale Fördermaßnahmen und eine städtebauliche Sanierung.

In den vergangenen zwei Jahren hat sich viel getan, auch wenn dies von der Öffentlichkeit nur begrenzt wahrgenommen wurde. Der Stadtteilmanager ist nicht nur beschlossen, sondern auch bereits ausgesucht. Er kann seine Arbeit bald aufnehmen. Hinzugekommen und in der Planung fortgeschritten ist das Projekt der "Zukunftsschule" an der Bruchstraße. Über beides berichteten jetzt bei einem ökumenischen Treffen in der Johanniskirche Thomas Konietzka von der Stadtkanzlei und der Leiter des Sozialamtes, Klaus Konietzka.

Die Zukunftsschule ist gedacht als ein Sozial- und Bildungszentrum für den gesamten Stadtteil. Es beherbergt nicht nur die vorhandene Grund- und Hauptschule als Ganztagsschulen, sondern auch die Kindertageseinrichtung "Menschenskinder" und führt organisatorisch die beruflichen Kompetenzen von LehrerInnen, Erzieherinnen und Sozialpädagogen der städtischen Kinder- und Jugendhilfe zusammen. Die Gebäude werden neu errichtet und sollen Lernen nach modernen pädagogischen Gesichtspunkten erleichtern. Beratungs- und Hilfsangebote für die Eltern der Schüler können Familien stabilisieren und Integration fördern.

Kooperationspartner aus den Bereichen Kirche, Kunst, Kultur und Sport machen Angebote für alle Bürger des Stadtteils bis hin zu den Senioren. Auf diese Weise ist die Zukunftsschule viel intensiver als bisher in den Stadtteil eingebettet. Die schon bestehende gute Zusammenarbeit der Johanniskirchengemeinde mit beiden Schulen wird sich weiter entwickeln.

Wenn die Finanzierung gesichert ist, soll das Projekt innerhalb von drei Jahren verwirklicht werden.

Ausführliche Informationen zur Zukunftsschule unter: http://www.ganztagsschulen.org/7422.php

 

 

 

 

 

Helmut Kämpgen /

 



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