Gottesdienste

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Montag, 2. November, 19.30 Uhr
Elternunterhalt
Ev. Familienbildungsstätte Mülheim
Dienstag, 3. November, 11.00 Uhr
offene Markuskirche
ev. Markuskirchengemeinde
Samstag, 7. November, 10.00 Uhr
Auszeit für mich
Ev. Familienbildungsstätte Mülheim

 

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Losung

für den 31.10.2020

Ich will des Morgens rühmen deine Güte; denn du bist mir Schutz und Zuflucht in meiner Not.

Psalm 59,17

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Service

Krakenhaus-Partnerschaft

Tansanischer Besuch auf dem Kirchenhügel

Besuch aus Tansania empfing der Kirchenkreis An der Ruhr in diesen Tagen. Zwei Wochen lang ist eine fünfköpfige Delegation des Nyakahanga Krankenhauses zu Gast im Evangelischen Krankenhaus Mülheim.

Superintendent Helmut Hitzbleck (rechts), Assesorin Dagmar-Tietsch Lipski ( 2. v. re) und Skriba Hans-Joachim Norden (li.) begrüßten die Gäste im Haus der  Kirche. LupeSuperintendent Helmut Hitzbleck (rechts), Assesorin Dagmar-Tietsch Lipski ( 2. v. re) und Skriba Hans-Joachim Norden (li.) begrüßten die Gäste im Haus der Kirche.

Superindendent Hitzbleck begrüßte Dr. Andrew Cesari, leitender Arzt, Mwesigwa Kabululu, technischer Leiter, Rev. Oscar Samwell, Krankenhausseelsorger, Petronia Kaihura, Diakonieschwester und Redempta Kahumuza, leitende Schwester der Kinderstation im Nyakahanga Krankenhaus.

Sowohl der Kirchenkreis An der Ruhr als auch das Evangelische Krankenhaus Mülheim pflegen Partnerschaften nach Tansania. "Wir sind das erste Krankenhaus innnerhalb der Vereinten Evangelischen Mission (VEM), das Partner in Afrika hat", erklärte Oberin Doris Horn nicht ohne Stolz. Der Kirchenkreis baut eine Partnerschaft zum Northern District der Evangelisch Lutherischen Kirche von Tansania auf.

Das Nyakahanga Krankenhaus in Tansania ist ein Distriktkrankenhaus mit einem Versorgungsbereich von 400.000 Menschen. Rund 250 Mitarbeiter, darunter sechs Ärzte sind für 8.000 stationäre und 40.000 ambulante Patienten zuständig. Jährlich finden 4.500 Entbindungen statt. Weitere Schwerpunkte sind die Behandlung von Malaria, Durchfallerkrankungen und die Unfallchirurgie.

Im Moment ist man im  Nyakahanga Krankenhaus sehr darum bemüht, eigenen Nachwuchs auszubilden. "Wir wollen eine eigene Schwesternschule aufbauen. Nur so können wir auf Dauer unseren Personalbedarf decken", erklärte Dr. Andrew Cesari. Zudem biete die Schwesternschule eine berufliche Perspektive für junge Frauen aus ländlichen Regionen. Deren Erfolgchancen bei den Aufnahmetests an den Schwesternschulen in den größeren Städten seien oft schlecht.

Die Partnerschaften in Kirchenkreis und Krankenhaus sollen Beziehungen auf Augenhöhe sein, mit Möglichkeiten, in verschiedenen Bereichen voneinander zu lernen. "Wir müssen unsere Stadt als Missionsland betrachten und von neuem auf die Menschen zugehen", erklärte Superintendent Helmut Hitzbleck. "Wir hoffen, dass wir das von unseren Partnern in Tansania lernen können."

 

 

 

 

 

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