Gottesdienste

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Montag, 2. November, 19.30 Uhr
Elternunterhalt
Ev. Familienbildungsstätte Mülheim
Dienstag, 3. November, 11.00 Uhr
offene Markuskirche
ev. Markuskirchengemeinde
Samstag, 7. November, 10.00 Uhr
Auszeit für mich
Ev. Familienbildungsstätte Mülheim

 

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Losung

für den 31.10.2020

Ich will des Morgens rühmen deine Güte; denn du bist mir Schutz und Zuflucht in meiner Not.

Psalm 59,17

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Service

Neue Säule im Mülheimer Palliativangebot

Hospiz-Bau beginnt 2009

Die Evangelische Hospiz gGmbH beginnt im kommenden Jahr mit dem Bau eines stationären Hospizes mit zehn Plätzen in Mülheim. Das Hospiz ist Teil eines integrierten Palliativkonzeptes evangelischer und katholischer Träger.

Das gab ihr Geschäftsführer Volker Feldkamp auf einer Pressekonferenz gemeinsam mit Pfarrer Helmut Hitzbleck, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises An der Ruhr, sowie mit Pfarrer Michael Janßen, Stadtdechant des Katholischen Stadtdekanats Mülheim und Hans-Jürgen Kocar (Caritas Duisburg) bekannt.

Das stationäre Hospiz ist Teil einer Gesamtkonzeption, innerhalb derer mehrere Module in katholischer und evangelischer Trägerschaft ineinander greifen. Wichtige Säulen dieser Konzeption sind weiterhin die Palliativmedizin im St. Marien-Hospital, die ambulante Arbeit der Caritas-Sozialstationen sowie das ehrenamtliche Engagement des katholischen Hospizvereins. Das nun vorgestellte modulare Konzept haben die evangelischen und katholischen Träger in der vergangenen Woche gemeinsam erarbeitet.

"Wir freuen uns, dass es nun möglich wird, ein stationäres Hospiz in Mülheim zu errichten", sagt Superintendent Helmut Hitzbleck. "Begleiten bis zuletzt", das ist das Ziel der Arbeit. "In vielen europäischen Ländern wird derzeit die Frage nach Euthanasie gestellt. Unsere Antwort heißt: Das menschliche Leben darf nicht willentlich beendet werden. Wir möchten die Menschen auch durch noch so tiefe Täler begleiten, seelsorgerisch und medizinisch."

"Unser Ziel ist es, gemeinsam mit den Partnern von Caritas, Katholischem Hospizverein und dem St. Marien-Hospital, Teil einer starken Kette von ärztlicher und pflegerischer Versorgung sowie seelsorgerlicher Begleitung zu sein", führt Volker Feldkamp, Geschäftsführer der Ev. Hospiz gGmbH, aus.

Die Evangelische Hospiz gGmbH wird nun die Zulassung bei der zuständigen AOK beantragen und voraussichtlich im kommenden Jahr mit dem Bau beginnen. "Als Standort favorisieren wir die geplante Eichendorffstraße im Dichterviertel", so Feldkamp. Zehn Plätze wolle man in dem neuen Haus bieten. Die Finanzierung speise sich aus öffentlichen Geldern, Spenden und Mitteln der Stiftung Evangelisches Kranken- und Versorgungshaus.

 

 

 

 

 

 

 



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