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Losung

für den 22.05.2019

Das ist der HERR, auf den wir hofften; lasst uns jubeln und fröhlich sein über sein Heil.

Jesaja 25,9

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Service

Johanniskirchengemeinde

Neuer Pfarrer zur Anstellung: Steffen Sorgatz

Verstärkung erhält nun das Pfarrteam der Johanniskirchengemeinde. Steffen Sorgatz hat als Pfarrer zur Anstellung seinen Dienst aufgenommen und stellt sich hier in einigen Zeilen vor.

Pfarrer z.A. Steffen Sorgatz Pfarrer z.A. Steffen Sorgatz

Wenn Ihnen in der nächsten Zeit in der Johanniskirche jemand Neues mit einer windschnittigen Frisur über den Weg läuft, dann könnte ich das sein, Steffen Sorgatz, der neue Pfarrer z.A. "Z.A.", das heißt: "zur Anstellung", und damit ist ein Pfarrer umschrieben, der noch keine eigene Gemeinde hat, sich aber für zwei Jahre lang ganz in eine Gemeinde einbringt und die Pfarrer vor Ort unterstützt.

Geboren bin ich am 03.11.1976 in Rheinberg, aufgewachsen in Moers und zur Schule gegangen in Duisburg. In meiner Kindheit und Jugend war ich in zwei Kirchengemeinden in Moers zu Hause und wurde durch die überkonfessionelle Arbeit des Christ Camp e.V. in Krefeld geprägt. Der Glaube an Jesus Christus wurde mir wichtig, und durch meine Erfahrungen als Jugendmitarbeiter ermutigt, beschloss ich noch vor dem Abitur, Theologie zu studieren, um eventuell Lehrer oder Pfarrer zu werden. Mein Zivildienst in einer Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung in Moers brachte mich fast von diesem Weg ab, aber ich begann im Jahr 1997 trotzdem, Theologie und Englisch zu studieren. Im Studium kam ich in die Lüneburger Heide, nach Wuppertal, Heidelberg, Jerusalem und schließlich Marburg, wo ich meine Frau Judith kennenlernte. Die Vikariatszeit haben wir in Oberhausen verbracht, und nun sind wir für zwei Jahre bei Ihnen in Mülheim-Winkhausen.

Windschnittig ist meine Frisur, und ich fürchte, sie wird es in den nächsten Jahren immer mehr werden, aber vielleicht liegt das auch an meiner Vorliebe für stürmisches Wetter, die mir als Herbstkind wohl in die Wiege gelegt worden ist. Windige Zeiten, das ist nichts, was mich davon abhält, nach draußen zu gehen, und so lasse ich mich im Leben wie auch in meinen Hobbys ungern einfach nur treiben. Ich bin seit 15 Jahren leidenschaftlich gerne Segler und beginne so nach und nach auch den Lenkdrachen-Sport für mich zu entdecken. Ansonsten versuche ich jonglierenderweise die Schwerkraft zu überwinden und spiele gerne Gitarre. Als Theologe liebe ich Bücher natürlich über alles, blicke aber als Fan von Spionage-Thrillern öfter mal über meinen theologischen Tellerrand hinaus.

Das Faszinierendste an der christlichen Botschaft ist für mich, dass Gott sich ganz klein macht, um mit uns Menschen in Kontakt zu kommen - nicht nur in dem Baby von Bethlehem, sondern auch noch heute, jeden Tag neu. Anders könnte ich nicht glauben und leben, als darauf zu vertrauen, dass Gott mich annimmt trotz meiner Schwächen und Fehler. Dies möchte ich weitergeben und verkündigen mein ganzes Leben lang - "wenn nötig auch mit Worten", wie jemand einmal weise sagte. Ich stütze mich dabei auf Sätze aus dem 2. Brief des Paulus an die Korinther:

"Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden. Aber das alles von Gott, der uns mit sich selber versöhnt hat durch Christus und uns das Amt gegeben, das die Versöhnung predigt. ..." (2. Kor 6,17-21)

Dieses Amt und diesen Auftrag haben alle Christen, nicht nur die in Amt und Würden. Wir haben den Auftrag, uns gegenseitig die Versöhnung zu predigen - damit wir in windigen und stürmischen Zeiten unseren Glauben nicht verlieren. Diesen Auftrag darf ich die nächsten zwei Jahre bei Ihnen und mit Ihnen in der Johanniskirche erfüllen, und deshalb freue ich mich schon darauf, Sie kennen zu lernen.

 

 

 

 

Steffen Sorgatz /

 



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