Gottesdienste

Hier finden Sie die Gottesdiensttermine in unseren Kirchengemeinden. Bitte helfen Sie mit, die nötigen Regeln zum Infektionsschutz einzuhalten.

mehr
Freitag, 23. Oktober, 14.00 Uhr
Durchatmen - Mittagsandacht
Evangelische Ladenkirche
Freitag, 23. Oktober, 18.00 Uhr
Meditativer Tanz
Matthäuskirche
Freitag, 23. Oktober, 19.30 Uhr
Else Lasker-Schüler - Eine Lesung mit Musik
Petrikirche

 

> Alle Termine anzeigen

Kirchengemeinden
Kirchengemeinden mehr
Losung

für den 23.10.2020

Ich will mit euch einen ewigen Bund schließen.

Jesaja 55,3

mehr
Service

Netzwerk Demenz

Hilfen für Angehörige

Demenz betrifft meist eine ganze Familie. Den Angehörigen neue Wege zu ebnen und ihre Kräfte zu schonen, dazu trägt eine Kursusreihe bei, die nun in der Evangelischen Familienbildungsstätte anläuft. Anmeldungen sind noch möglich.

Bildquelle: aboutpixel.de / Stefan Hiller Bildquelle: aboutpixel.de / Stefan Hiller

Rund 17.000 Menschen in Mülheim leiden an Demenz. Eine noch größere Zahl ist als Ehemann oder -frau, Tochter oder Sohn, von der Krankheit mitbetroffen. Speziell an pflegende Angehörige, die bis jetzt noch keine Unterstützung bekommen haben, richtet sich ein neues Angebot des Mülheimer "Netzwerks Demenz". Ab dem 2. September stellen an sechs Nachmittagen Pflegekräfte, Mediziner und Sozialarbeiter Hilfen für Angehörige vor. Konkret geht es etwa um Handgriffe, die die Pflege erleichtern, Hilfen des Gesundheitssystems oder auch um das Krankheitsbild aus medizinischer Sicht.

Die Geprächs- und Informationsnachmittage finden alle 14 Tage mittwochs, jeweils von 15 bis 17.15 Uhr in der Evangelischen Familienbildungsstätte am Scharpenberg 1b statt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Für pflegebedürftige Angehörige wird bei Bedarf eine Betreuung zur Verfügung organisiert. Die Kosten dafür trägt in der Regel die Pflegekasse.

"Mit unseren Kursen wollen wir diejenigen 80 Prozent aller Pflegenden erreichen, die sich bislang ganz allein um ihre Angehörigen kümmern", erklärt Peter Behmenburg, Diplom-Sozialpädagoge vom ambulanten Dienst "Pflege zu Hause". Die Gruppengröße ist auf 15 Teilnehmende beschränkt. "Denn wir wollen Zeit haben, jedem Angehörigen zuzuhören und Lösungen für die ganz persönliche Lebenssituation zu finden."

Im Netwerk Demenz arbeiten unterschiedliche Institutionen zusammen: die Evangelische Familienbildungsstätte, die Mülheimer Demenz-Selbsthilfegruppe, das Evangelische Krankenhaus, der Sozialdienst des St.-Marien-Hospitals, das Hildegardishaus, das Engelbertuszentrum, die Informationsstelle "Lebenswege" der Mülheimer Sozialholding, die Seniorenberatung des Sozialamts, ebenso wie ambulante Pflegedienste (ask 24, Pflege zu Hause). "Über die Veranstaltungen bekommen die Angehörigen persönlichen Kontakt zu Ansprechpartnern aus allen Arbeitsbereichen des Netzwerks", erklärt Annette Sommerhoff, Leiterin der Evangelischen Familienbildungsstätte. "So können wir für fast alle Fragen aus dem Pflegealltag eine Lösung finden."

"In der Selbsthilfegruppe sagen viele Angehörige, dass sie sich schwer tun, fremde Hilfe anzunehmen", berichtet Gerd Weinfurt, der diese Gruppe leitet. Die neuen Angebote ebnen den Weg zu kompetenter Hilfe. Ziel ist es, den Angehörigen, falls gewünscht, nachhaltige Unterstützung, etwa den Kontakt zur Mülheimer Selbsthilfegruppe oder neue Anlaufstellen für die medizinische Versorgung und die Pflege zu vermitteln.

Die Kurstermine:
2. September / 16. September, 30. September, 14. Oktober, 28. Oktober, 11. November, jeweils 15 bis 17.15 Uhr, in der Evangelischen Familienbildungsstätte am Scharpenberg

Themen, Referentinnen und Referenten:

  • Krankheitsbild Demenz,
    Dr. Andreas Schöpf, Chefarzt Geriartrie und Neurogeriartrie,
    Ev. Krankenhaus Mülheim
  • Validation als Zugang zu Menschen mit Demenz,
    Ursula Gutrath, Stationsleiterin, Ev. Krankenhaus Mülheim
  • Möglichkeiten zur Vereinfachung der Pflege,
    Peter Behmenburg, Diplom-Sozialpädagoge,
    Pflegedienst "Pflege zu Hause
  • Alltags- und Freizeitgestaltung,
    Petra Fiedler, Diplom-Sozialarbeiterin, Altentherapeutin und
    Spieleautorin
  • Hilfen des Gesundheits- und Pflegesystems,
    Gerd Weinfurth, Leiter der Alzheimer Selbsthilfegruppe Mülheim
  • Entwicklung von individuellen Perspektiven,
    Peter Behmenburg, Diplom-Sozialpädagoge,
    Pflegedienst "Pflege zu Hause"


Anmeldungen:
Evangelische Familienbildungsstätte
Scharpenberg 1b, 45468 Mülheim an der Ruhr
Telefon 0208. 3003-333
Fax 0208. 3003-322
info@evfamilienbildung.de

montags bis freitags, 9 bis 12.30 Uhr, mittwochs durchgehend von 9 bis 15 Uhr

oder per Onlineformular auf www.evfamilienbildung.org

 

 

 

 

ala /

 



© 2020, Evangelischer Kirchenkreis an der Ruhr
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung