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Losung

für den 23.10.2020

Ich will mit euch einen ewigen Bund schließen.

Jesaja 55,3

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Service

Jugendmigrationsdienst

Träume auf Leinwand

In eine Kreativwerkstatt verwandelt sich der Integrationskurs des Jugendmigrationsdienstes. Gemeinsam mit Künstler Alexander Ray malen die MigrantInnen ihre Zukunftsträume. Die Aktion mündet in eine offene Kunstwerkstatt, InteressentInnen sind wilkommen.

Phan aus Vietnam fühlt sich in Deutschland manchmal wie auf hoher See. LupePhan aus Vietnam fühlt sich in Deutschland manchmal wie auf hoher See.

Wer am Donnerstagnachmittag die "Diakonie Am Eck" betrat, fand sich in einem Atelier wieder. Die Teilnehmenden des Integrationskurses hatten Deutschlehrbuch, Block und Kuli gegen Pinsel, Paletten und Acrylfarben getauscht. "Thema unseres Kurses sind immer auch die Pläne und Zukunftsträume unserer Teilnehmerinnen und Teilnehmer", erklärt Maria Rasusch vom Jugendmigrationsdienst des Diakonischen Werkes." Ihre Wünsche und Träume stellten die Kursteilnehmerinnen und Teilnehmer mit Pinsel und Farbe dar.

 

 

Kursteilnehmerinnen gemeinsam mit Alexander Ray. LupeKursteilnehmerinnen gemeinsam mit Alexander Ray.

Phan aus Vietnam etwa malte ein Segelschiff. "Ich fühle mich wie auf hoher See und hoffe, dass ich bald das Ufer erreiche. Mein Ziel ist es, hier in Deutschland mit meinem Mann zu leben und zu arbeiten. Der Leuchtturm auf dem Bild zeigt mir mit seinem Licht den Weg."

Die Bilder sind so vielfältig wie die Herkunftsländer der Malenden. Aus Afghanistan und Tschetschenien, Bosnien  oder etwa Brasilien und weiteren Ländern kommen die Migratinnen und Migranten. Künstler Alexander Ray war im russischen St. Petersburg zu hause, ehe er nach Deutschland auswanderte. Sein künstlerischer Schwerpunkt ist ursprünglich die Bildhauerei. Den Kontakt zu Maria Rasusch knüpfte er am Rande einer Ausstellung.

 

 

Diese Sammlung wird in den nächsten Woche sicherlich  noch um einige Werke reicher werden. LupeDiese Sammlung wird in den nächsten Woche sicherlich noch um einige Werke reicher werden.

Gemeinsam mit Ray möchte das Team des Jugendmigrationsdienstes das Angebot zu einer offenen Kunstwerkstatt ausbauen. Neben Acryl- soll dort auch Aquarellmalerei und plastisches Arbeiten angeboten werden. Teilnehmen können nicht nur Migrantinnen und Migranten, sondern alle Interessierten. Die Kunstwerkstatt öffnet in Kürze immer samstags um zehn und donnerstags um 14 Uhr. Willkommen sind Kunstinteressierte mit und ohne Migrationshintegrund. Wer mitmachen möchte, meldet sich bei Maria Rasusch unter Telefon 0208. 3003.275 oder per E-Mail: rasusch@diakonie-muelheim.de.

 

 

ala /

 



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