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für den 23.10.2020

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Ausstellung

"Ein Koffer für die letzte Reise"

100 Menschen, 100 Koffer und ebenso viele Vorstellungen über das, was im Leben wichtig ist. Das Ergebnis: eine Ausstellung ebenso packend wie persönlich, zu sehen vom 8. bis zum 25. Januar 2009 im Haus der Evangelischen Kirche (Altenhof).

Einer von 100 "Koffern für die letzte Reise" (Foto: Kim Sen-Gupta) LupeEiner von 100 "Koffern für die letzte Reise" (Foto: Kim Sen-Gupta)

Eine Computertastatur und Socken mit "Bremsnoppen" oder Kuscheldecke und Duftkerze, Pfeife und Tabak oder auch schlicht gar nichts, oder, oder, oder - der Inhalt von 100 gepackten Koffern, die so verschieden sind wie ihre Besitzer. Über 100 Menschen haben einen Koffer gepackt, einen Koffer für ihre "letzte Reise". "Was ist mir wichtig, was würde ich mitnehmen wollen, wenn ich sterbe?" Mit diesen Fragen haben sich 100 Menschen unterschiedlicher Berufe und Herkunft, zum teil prominent, zum Teil unbekannt, auseinandergesetzt. Herausgekommen ist die Ausstellung "Ein Koffer für die letzte Reise", die das Bestattungsunternehmen Pütz-Roth aus Bergisch Gladbach verleiht. Gemeinsam präsentieren die Ev. Hospiz gGmbH und der Evangelische Kirchenkreis diese Ausstellung vom Donnerstag, 8. Januar, bis Sonntag, 25. Januar, im Haus der Evangelischen Kirche (Altenhof).

 

 

 

Einer von 100 "Koffern für die letzte Reise" (Foto: Kim Sen-Gupta) LupeEiner von 100 "Koffern für die letzte Reise" (Foto: Kim Sen-Gupta)

Neben jedem Koffer ist auch ein Steckbrief seiner Besitzerin oder seines Besitzers zu sehen, man erfährt in einigen Sätzen etwas über den Menschen und auch darüber, warum er seinen Koffer genau so gepackt - oder auch leer gelassen hat. Die Veranstaltung weckt in Besucherinnen und Besuchern die Frage, was "wirklich wichtig" ist, woran man sich festhält, oder was man auch loslassen möchte.

Die Begleitveranstaltungen bieten Gelegenheit, sich unter fachlicher Begleitung einem Thema nähern, bei dem oft die Sprache stockt. An den Abenden in der Ladenkirche oder direkt im Altenhof geht es um Tod und Trauer - und um das, was einem im Hier und Jetzt wichtig ist.

 

 

Einer von 100 "Koffern für die letzte Reise" (Foto: Kim Sen-Gupta) LupeEiner von 100 "Koffern für die letzte Reise" (Foto: Kim Sen-Gupta)

Öffnungszeiten
Donnerstag, 8. Januar, bis Sonntag, 25. Januar 2009
jeweils dienstags bis freitags 10 bis 18 Uhr, samstags 10 bis 14 Uhr und sonntags 11 bis 13 Uhr
Die Ausstellung ist außerdem an denjenigen Abenden geöffnet, an denen Begleitveranstaltungen stattfinden (jeweils bis Veranstaltungsbeginn).

Ausstellungsort
Veranstaltungszentrum Altenhof
Eingang über die Freitreppe an der Kaiserstraße 6 (gleich neben der Ev. Ladenkirche),
45468 Mülheim an der Ruhr

Zur Anreise empfehlen sich öffentliche Verkehrsmittel. Der Hauptbahnhof liegt ebenso in unmittelbarer Nähe wie die Straßenbahnhaltestelle Kaiserplatz. Kostenpflichtige Parkmöglichkeiten gibt es im Einkaufszentrum "Forum" (Anreisebeschreibung / Skizze).

 

Der Eintritt zur Ausstellung ist frei, um eine Spende wird gebeten. Anmeldung für Gruppen unter Telefon 0208. 3003-104 oder lante@kirche-muelheim.de

 

 

Begleitveranstaltungen zur Ausstellung

Montag, 12. Januar, 19.30 Uhr, "Aufbruch ins Ungewisse"
Migrantinnen und Migranten berichten: Welche Trauerkultur gibt es im Kongo, in Äthiopien, Ghana oder Sri Lanka? Außerdem geht es um Abschiede, die Migrantinnen und Migranten schon erlebt haben: Wie ist es, wenn man  - vielleicht ganz eilig - einen Koffer für die Reise oder sogar Flucht nach Deutschland packt? Moderation: Ursula Harfst, Pfarrerin für den Konziliaren Prozess sowie Annette Faßbender und Piere Mayamba, Flüchtlingsreferat im Ev. Kirchenkreis An der Ruhr
Ort: Evangelische Ladenkirche, Kaiserstraße 4.

Dienstag, 13. Januar,  19 Uhr "Reise ohne Koffer"
Vom Sinn und Unsinn biblischer Jenseitshoffnungen. Vortrag von Prof. Dr. Ulrich Kellermann
Ort: Evangelische Ladenkirche, Kaiserstraße 4.

Donnerstag, 15. Januar, 14 Uhr, Interreligiöse Stadtrundfahrt zum Thema "Tod und Trauern"
Stationen: Hauptfriedhof mit christlichen und muslimischen Gräbern, jüdischer Friedhof, Moschee mit Totenwaschraum, Kostenbeitrag 9 Euro, Anmeldungen bei Pfarrerin Christiane Wittenschläger unter Telefon 0208. 408626 oder wittenschlaeger@kirche-muelheim.de, Abfahrt um 14 Uhr vor der Ev. Ladenkirche (Kaiserstraße 4), Mitfahrt ohne Anmeldung, solange die Buskapazität reicht

Donnerstag, 15. Januar, 20 Uhr "Wenn aus guter Hoffnung tiefe Trauer wird..."
Erfahrungen aus der Trauerbegleitung für Mütter und Väter, die vom Verlust eines Kindes während der Schwangerschaft, kurz vor oder bei der Geburt betroffen sind. Abend der Begegnung, mit Gelegenheit, sich zu informieren, innezuhalten, sich zu erinnern und sich auszutauschen. Klaudia Schmalenbach, Krankenhausseelsorgerin im Ev. Krankenhaus Mülheim, und Karin Jaesch-Kötter, Dipl. Sozialpädagogin in der Ev. Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen und Schwangerschaftskonflikte, berichten über die intensive Begleitung, die Mütter und Väter bei einem schmerzhaften, unvorhersehbaren Abschied im Krankenhaus erhalten können und darüber, welche Bestattungsmöglichkeit es für alle "Sternenkinder" in Mülheim gibt. Die Referentinnen stellen sinnstiftende Impulse, heilsame Schritte eines Trauerprozesses sowie unterstützende Angebote der Trauer-Wegbegleitung vor.
Ort: Veranstaltungsraum 1 im Altenhof, Eingang über Freitreppe Kaiserstraße

Freitag, 16. Januar 15 bis 17.30 Uhr "Kiste für Opa - Koffer packen für Kinder"
Ein kreativer Nachmittag mit Kindern (8 bis 11 Jahre)
Ein Bilderbuch liefert erste Impulse, danach gestalten die Kinder eine Schatzkiste zur Erinnerung an einen geliebten Menschen oder ein geliebtes Tier, von dem sie sich verabschieden mussten. Ab 17 Uhr sind Eltern und andere Interessierte herzlich zu einer kleinen "Schatzkistenausstellung" eingeladen. Mitzubringen sind ein Schuhkarton, Filzstifte und, wenn möglich, kleine Erinnerungen wie Fotos und Geschenke... Um Anmeldung bis Mittwoch, 14. Januar, unter Telefon  0208. 4569686 oder 3025165 wird gebeten.
Leitung: Bettina Griebenow, Heilpädagogin, Trauerbegleiterin für Kinder und Jugendliche und Adelheid Hofmann, Religionspädagogin und Trauerbegleiterin
Ort: Veranstaltungsraum 1 im Altenhof, Eingang über Freitreppe Kaiserstraße

Montag, 19. Januar, 19.30 Uhr, "Vom verantwortungsvollen Kofferpacken und anderen Bewusstseinsübungen" - Denkanstöße und Gedankenaustausch
Ein Abend mit viel Raum zum Gespräch, Platz für eigene Fragen, Gedanken und Assoziationen. mit Adelheid Hofmann, Dipl. Religionspädagogin, und Trauerbegleiterin und Edith M. Weis, Psychologische Beraterin
Ort: Veranstaltungsraum 3 im Altenhof, Eingang über Freitreppe Kaiserstraße

Dienstag, 20. Januar, 19.30 Uhr, Wir können noch etwas tun. Palliativpflege hilft, wenn das Leben zu Ende geht.
Mut machen, über die Pflege am Ende des Lebens zu reden, das möchten die Referentinnen Pfarrerin Birgit Meinert-Tack (Kirchengemeinde bei der Theodor Fliedner Stiftung) und Anke Senne, Fachkraft für Palliativpflege, an diesem Gesprächsabend. Angehörige und Interessierte erfahren, wie man mit persönlicher Pflege und Präsenz Sterbende bestmöglich begleitet und Schmerzen lindert.
Ort: Veranstaltungsraum 1 im Altenhof, Eingang über Freitreppe Kaiserstraße

Donnerstag,  22. Januar, 19.30 Uhr, "Schaut Oma aus dem Himmel zu?" Gesprächsabend für Eltern
Das Sterben gehört zum Leben dazu, auch zu dem von Kindern. Pfarrerin Michaela Langfeld bietet einen Elterngesprächsabend zu diesem Thema an. Gemeinsam mit Müttern und Vätern bespricht die Theologin, wie man mit den Fragen und Gedanken von Kindern über Tod und Trauer am besten umgeht und mit ihnen in einer solchen Lebenssituation in Kontakt bleiben kann.
Ort: Evangelische Ladenkirche, Kaiserstraße 4

 

 

 



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