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Donnerstag, 22. Oktober, 19.00 Uhr
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Losung

für den 20.10.2020

Freu dich, wenn du einen Glückstag hast. Und wenn du einen Unglückstag hast, dann denke daran: Gott schickt dir beide, und du weißt nicht, was als Nächstes kommt.

Prediger 7,14

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Service

Kreissynodalvorstand

Zwei "Neue" im Leitungsteam

Der Kreissynodalvorstand (KSV) nimmt in neuer Besetzung seine Arbeit auf. Neu im Leitungsgremium des Kirchenkreises sind Pfarrerin Klaudia Schmalenbach und Pfarrer Matthias Göttert.

Pfarrer Matthias Göttert und Pfarrerin Klaudia Schmalenbach LupePfarrer Matthias Göttert und Pfarrerin Klaudia Schmalenbach

Die "Neuen" folgen Pfarrer Helmut Kämpgen und Pfarrer Jürgen Krämer nach, die bei der letzten Herbstsynode nicht mehr zur Wiederwahl angetreten waren. In einem Gottesdienst wurden die ausscheidenden KSV-Mitglieder verabschiedet und die nachfolgenden in ihr Amt eingeführt.

Neu im KSV: Pfarrerin Klaudia Schmalenbach, Krankenhausseelsorgerin im Evangelischen Krankenhaus Mülheim
Für Pfarrerin Klaudia Schmalenbach bilden die Begegnung mit den Menschen und die Seelsorge im Evangelischen Krankenhaus den Schwerpunkt ihres Arbeitsalltags. "Seelsorge ist das, was Menschen von Kirche erwarten, ganz besonders in Krisensituationen. Aus diesem Bereich werde ich meine Erfahrungen auch in die KSV-Arbeit einbringen", sagt die Pfarrerin.

"Nur wenn man sich einbringt, hat man auch die Chance, mitzumischen und mitzugestalten", beschreibt Klaudia Schmalenbach ihre Motivation, in die KSV-Arbeit einzusteigen. Im Kuratorium der Evangelischen Beratungsstelle hat die Krankenhausseelsorgerin erste Erfahrungen in der kreiskirchlichen Gremienarbeit gesammelt. "Da habe ich gemerkt: Je besser man sich kennen lernt, umso fruchtbarer wird auch die Zusammenarbeit. Es macht mir Spaß, gemeinsam mit anderen etwas zu gestalten."

Im Evangelischen Krankenhaus Mülheim arbeitet Pfarrerin Klaudia Schmalenbach seit fast 23 Jahren, ein jüngeres Aufgabengebiet ist ihre Mitarbeit im Hospiz-Förderverein. "Mit dem Hospiz-Neubau wartet  eine spannende Zeit auf uns." Doch nicht nur mit diesem Projekt müsse sich die Evangelische Kirche in Mülheim beschäftigen. "Wie sichern wir unsere Finanzen?" oder "Wie schaffen wir es, auch jüngere Menschen für uns zu begeistern?", nennt Pfarrerin Schmalenbach beispielhaft einige Themen, die ihr wichtig sind.

Klaudia Schmalenbach ist 50 Jahre alt, verheiratet, und hat gemeinsam mit ihrem Mann vier Söhne. Wenn sich neben oder nach der Arbeit noch etwas Zeit findet, singt sie gerne im Chor.


Neu im KSV: Pfarrer Matthias Göttert, Ev. Kirchengemeinde Speldorf
Mit dem Pfarrer aus Speldorf werden "die Gemeinden links der Ruhr auch nach dem Ausscheiden von Jürgen Krämer eine Stimme im KSV haben", so hat es Matthias Göttert sich vorgenommen. "Gemeinsam werden wir sehr genau hinschauen müssen, wo wir unsere Arbeitskraft und unser Geld in Zukunft einsetzen", wagt er einen Ausblick auf die anstehenden Aufgaben. Dazu gehört auch die gemeindeübergreifende Zusammenarbeit links der Ruhr. "Das ist manchmal ein mühsames Geschäft, aber es ist der angemessene Weg", berichtet Göttert. Sein Herz hängt an der Arbeit vor Ort: "Nicht immer muss das Heil in der Zentralisierung aller Aufgaben liegen. Nähe und persönliche Bindung sind für die Zukunft von Kirche in meiner Sicht sogar wichtiger."

Dabei ist Geld nicht alles: "Ich finde es wichtig, dass wir uns konstruktiv einmischen im sozialen Gefüge der Stadt und gemeinsam Themen setzen." Mit ehrenamtlichen Kräften hat sich Göttert beispielsweise für bosnische und andere Flüchtlinge eingesetzt, die zeitweilig große Unterkünfte in Speldorf bewohnten. Bis heute leitet der Pfarrer den kreiskirchlichen Ausschuss für Flüchtlingsfragen. Auch wenn es um das Flüchtlingsthema derzeit leiser geworden ist, legt Göttert Wert auf den Blick über den Tellerrand, "die Partnerschaft mit Tansania oder etwa die Einladung zum Friedensgebet für die Menschen in Israel und Gaza", nennt er aktuelle Felder, in denen er sich auch weiter engagieren möchte.

"Diese Themen sind hoch spannend", sagt Matthias Göttert. "Manchmal muss man auch den Mut haben, die damit verbundenen Konflikte auszutragen statt auszusitzen. Noch haben wir als Kirche am Ort zu wenig Übung darin; die Hilfsbereitschaft in aktuellen Krisen ist groß, aber für nachhaltige Konsequenzen in den großen Themen Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung ist in den letzten Jahren zu wenig Raum gewesen. Dabei ist es definitiv "im Sinne des Erfinders", als Kirche Anwalt für Benachteiligte sein."
Eine wichtige Ergänzung zum praktischen Dasein für andere sind "leise Töne und Angebote für spirituell Suchende. Das ist kein Gegensatz zu gesellschaftlichem Engagement, sondern es braucht Orte und Rituale des Auftankens für eine selbstbewusste und durch Gott geprägte Kirche".

Für Matthias Göttert ist die kommende Amtszeit übrigens nicht die erste im Kreissynodalvorstand, von 1996 bis 2000 war er schon einmal Mitglied des Gremiums, außerdem arbeitet er im Synodalen Öffentlichkeits-ausschuss mit. Wenn neben Gemeinde und Gremienarbeit noch Zeit bleibt, singt der 45-Jährige gerne Gospels, spielt Gitarre oder Klavier. Matthias Göttert ist 45 Jahre alt, in 2. Ehe verheiratet und lebt in einer patchwork - Familie mit fünf Kindern.

Stichwort KSV
Der Kreissynodalvorstand (KSV) ist das oberste Leitungsgremium des Kirchekreises. Er leitet die Geschäfte jeweils zwischen den Tagungen der Kreissynode. Der Kreissynodalvorstand An der Ruhr hat neben dem Superintendenten acht weitere Mitglieder: vier Theologen und vier Laien, genannt Synodalälteste. Alle vier Jahre stehen jeweils die Hälfte der KSV-Mitglieder neu zur Wahl.

 

 

 

ala /

 



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