Gottesdienste

Jeden Sonntag und an vielen anderen Tagen wird in den Gemeinden Gottesdienst gefeiert. Die nächsten Termine finden Sie hier.

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Sonntag, 18. August, 11.15 Uhr
Sommerkirche mit Bläsern und Ordination
Petrikirche
Mittwoch, 21. August, 14.30 Uhr
Immanuel-Nicht-Feiglinge
Gemeindezentrum Albertstraße
Mittwoch, 21. August, 17.30 Uhr
Trauer bewegt - Gesprächskreis für Trauernde
Kloster Saarn

 

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Losung

für den 18.08.2019

Befiehl dem HERRN deine Wege und hoffe auf ihn, er wird's wohlmachen.

Psalm 37,5

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Service

Aktionstag

Flagge zeigen gegen Gewalt an Frauen

Flagge zeigen gegen Gewalt an Frauen, unter diesem Motto steht der jährliche Aktionstag, zu dem "Hilfe für Frauen eV." und der weiße Ring in diesem Jahr in die Evangelische Ladenkirche einluden.

"Frei leben - ohne Gewalt", heißt es auf den Flaggen, die am Terre-des-Femmes-Aktionstag an vielen Orten auf der Welt gehisst werden. "Frei leben - ohne Gewalt", heißt es auf den Flaggen, die am Terre-des-Femmes-Aktionstag an vielen Orten auf der Welt gehisst werden.

"Gewalt gegen Frauen wird immer noch tabuisiert", sagte Bürgermeisterin Renate aus der Beek in ihrem Grußwort. "Frauenverbände haben in den vergangenen Jahren schon viel erreicht, aber wir sind noch nicht am Ziel." Einen Schritt weiter ist man bei dem Vorhaben, eine Frauenberatungsstelle in Mülheim einzurichten, das konnte Andrea Gehl vom Verein "Hilfe für Frauen" während der Veranstaltung zum Aktionstag berichten. "Vom Rat der Stadt haben wir das Okay für die Einrichtung, ausgestattet mit einer halben Stelle. Nun müssen aber noch Land und Landschaftsverband zustimmen".  

 

 

Andrea Gehlen (re.) nahm die Spende für den Verein von Renate aus der Beek entgegen. Andrea Gehlen (re.) nahm die Spende für den Verein von Renate aus der Beek entgegen.

Als Unterstützung auf einem langen Weg übergab Bürgermeisterin aus der Beek eine Spende von 505 Euro an den Verein, der auch das Mülheimer Frauenhaus betreibt. Die Spende war der Erlös eines Waffelverkaufs der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen.

 

 

Pfarrerin Klaudia Schmalenbach Pfarrerin Klaudia Schmalenbach

Die Grüße der Evangelischen Kirche überbrachte an dem Nachmittag Pfarrerin Klaudia Schmalenbach stellvertretend für den Superintendenten. "Gewalt verletzt zutiefst die körperliche und seelische Integrität eines jeden Menschen. Die Kirchen lehnen Gewalt in jeder Form ab", machte sie deutlich. "Leider", so räumte Pfarrerin Schmalenbach ein, " hat die Kirche diese Grundsätze in ihrer Geschichte nicht immer auch auf Gewalt gegen Frauen bezogen." Im Gegenteil: zum Teil habe die Kirche Gewaltbereitschaft bei Männern und die Ohnmacht der Frauen unterstützt."

Dem Verein "Hilfe für Frauen" wünschte Klaudia Schmalenbach bei allen kommenden Aktivitäten, einen langen Atem. "Ebenbild Gottes sind wir als Mann und als Frau. Wer Gewalt übt, übt immer auch Gewalt gegen Gott. Gott steht jeder Frau als Anwältin bei, und fordert uns auf das auch zu tun."

Über den Gedenktag:
Der 25. November geht als Gedenktag zurück auf den Tod der drei Schwestern Mirabel aus der Dominikanischen Republik, die am 25. November 1960 vom dortigen militärischen Geheimdienst gefoltert, vergewaltigt und ermordet wurden. Die Schwestern waren im Untergrund tätig und hatten sich in diesem Zusammenhang an Aktivitäten gegen den tyrannischen Diktator Trujillo beteiligt. Auf einem Treffen von lateinamerikanischen und karibischen Frauenrechtlerinnen 1981 in Bogotá erinnerten die Teilnehmerinnen an diese Frauen und riefen den 25. November als internationalen Tag des Gedenkens aus.

Anlässlich dieses Gedenktages führte die Menschenrechtsorganisation TERRE DES FEMMES erstmals 2001 eine bundesweite Fahnenaktion durch. Dabei wurde sie unterstützt durch Frauenhäuser, viele Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte, Ministerien, Universitäten, Kirchen, Gewerkschaften, den DGB und andere Verbände.

 

 

ala /

 



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