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für den 18.08.2019

Befiehl dem HERRN deine Wege und hoffe auf ihn, er wird's wohlmachen.

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Ladenkirche

"Jedes Ding hat seine Zeit"

Lebkuchen ab August und Erdbeeren das ganze Jahr - auf die Verlockungen des Konsums zu schimpfen, fällt leicht. Doch wie spürt man ihn eigentlich, den Wechsel zwischen Sommer und Winter, zwischen Festzeiten und Alltag? Ein Themenabend in der Ladenkirche.

Texte und Gespräche und ein liebevoll gestalteter Jahreszeiten Tisch - Herbstliche Einkehr in der Ladenkirche. LupeTexte und Gespräche und ein liebevoll gestalteter Jahreszeiten Tisch - Herbstliche Einkehr in der Ladenkirche.

Erdiger Geruch und Geborgenheit, Abende am Kamin und auf der Couch und Waldspaziergänge mit einem Sonnenstrahl, der seinen Weg durch das Laub findet - das fällt den Besucherinnen und Besuchern in der Ladenkirche ein, wenn Sie an ihre Herbsterlebnisse denken. "Jedes Ding hat seine Zeit", hieß der Themenabend mit Pfarrerin Ursula Harfst, zu dem der Frauenfachausschuss eingeladen hatte. Es ging um den Rhythmus der Jahreszeiten, um den Takt der Natur und um das Aufeinanderfolgen der Festtage im Kirchenjahr.

 

 

Ein Themenabend auf Einladung des Frauenfachausschusses. LupeEin Themenabend auf Einladung des Frauenfachausschusses.

"Wir brauchen den Wechsel zwischen Sommer und Winter, zwischen Festtagen und Alltag", sagte Referentin Ursula Harfst und nahm die Besucherinnen und Besucher mit auf eine Reise durch das Kirchenjahr: "Die Adventszeit kannte man schon im fünften Jahrhundert, nämlich als Fastenzeit 40 Tage vor Epiphanias." Über das konkrete Weihnachtsdatum war man sich dagegen lange gar nicht einig. "Die Geburt Jesu wurde zum Teil am 6. Januar oder auch am jüdischen Pessah-Fest (also in der Osterzeit) gefeiert. Erst seit etwa 330 legte man in Rom Das Weihnachtsfest auf dem 25. Dezember." Oft gibt es einen Zusammenhang zwischen Veränderungen in der Natur und Festzeiten im Kirchenjahr. "Das Weihnachtsfest um die Zeit der Wintersonnenwende deutet auf einen Wechsel hin zum Licht", erklärte Ursula Harfst.

Ostern feiert man, aufs Engste mit dem Lauf der Natur verbunden, am ersten Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond. Und das schon ziemlich lange. Die Feier Christi Geburt schaffte es als erstes christliches Jahresfest, einen festen  Platz im Kalender der Gläubigen zu belegen, erfuhren die Gäste der Veranstaltung.

"Was kann man tun, um den Rhythmus der Natur und den der Festzeiten in seinem Alltag zu spüren?" Darüber dachten die Besucherinnen und Besucher in der Evangelischen Ladenkirche nach. "Vielleicht achtsam sein", schlug Pfarrerin Ursula Harfst vor, "sich bewusst ernähren, um den Wechsel der Jahreszeiten zu spüren". Und auch der Ruhe eine Chance zu geben: "Die Feste sind wie Türen, die uns helfen, zu uns zu finden."

 

 

ala /

 



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