Gottesdienste

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Freitag, 23. Oktober, 14.00 Uhr
Durchatmen - Mittagsandacht
Evangelische Ladenkirche
Freitag, 23. Oktober, 18.00 Uhr
Meditativer Tanz
Matthäuskirche
Freitag, 23. Oktober, 19.30 Uhr
Else Lasker-Schüler - Eine Lesung mit Musik
Petrikirche

 

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Losung

für den 23.10.2020

Ich will mit euch einen ewigen Bund schließen.

Jesaja 55,3

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Service

Ökumenische Begegnung

Grüße aus Ostafrika...

... senden Pfarrer Hans-Joachim Norden, Pfarrerin Karla Unterhansberg, und Pfarrerin Dagmar Tietsch-Lipski an die Ruhr. Bei einer ökumenischen Begegnungsreise der VEM sammeln Sie Erfahrungen für die Partnerschaftsarbeit im Kirchenkreis.

Tansanische Flagge Tansanische Flagge

"Unser Ziel ist es, die kirchlichen Strukturen in Tansania, aber auch in den Nachbarländern kennen zu lernen, um ein besseres Verständnis für die Lebenswirklichkeit unserer neuen Partner in Dar-Es-Salaam zu erlangen", erklärt Pfarrerin Dagmar Tietsch-Lipski. Die Mülheimer Delegationsmitglieder zeigen sich tief beeindruckt davon, wie die Menschen, denen sie begegnen, mit den Anforderungen ihres Alltags umgehen. "Die Verbindung von Evangelisation und sozialer Arbeit ist selbstverständlich, der Optimismus trotz widriger Umstände meist ungebrochen", beschreibt die Johannis-Pfarrerin ihre Eindrücke.

In offizieller Mission ist gleichzeitig Pfarrer Hans-Joachim Norden unterwegs. Der Skriba des Kirchenkreises An der Ruhr hat den Vorvertrag für die Kirchenkreispartnerschaft mit dem "Northern District" der tansanischen Ost- und Küstendiözese im Gepäck. Als Mülheimer Bote wird er noch nach Dar-Es-Salaam reisen, um den Vorvertrag unterschreiben zu lassen, während die anderen beiden Mülheimer Teilnehmerinnen am Aschermittwoch die Rückreise antreten.

Im Gepäck haben alle Reisenden schon jetzt Erinnerungen, die tief berühren. Etwa an den Besuch bei Aidswaisen in Tansania, die ihr Leben seit vielen Jahren alleine bewältigen müssen. Der Älteste unter ihnen ist 17 Jahre alt. Dagmar Tietsch-Lipski erinnert sich an die Begegnung mit Pastor Mark in der Nähe von Kigali. "Er versorgt seine wachsende Gemeinde nicht nur mit der guten Nachricht des Evangeliums, sondern leistet auch handfeste landwirtschaftliche Bildungsarbeit." Der Pastor hat seine Frau durch den Genozid von 1994 verloren, von ihrem Tod aber erst vor zwei Monaten erfahren. "Es ist für uns kaum vorstellbar, wie dieser Völkermord innerhalb einer Nation Spuren in nahezu jeder Familie hinterlassen hat", sagt Dagmar Tietsch-Lipski. Gemeinsam mit den deutschen Mitreisenden traf sie sich zu einem Gespräch mit Vertretern der presbyterianischen Kirche von Ruanda über die Rolle der Kirchen während des Genozid und deren Engagement im Versöhnungsprogramm.

Sobald die Delegationsmitglieder von ihrer Reise zurückgekehrt sind, werden sie in Mülheim von ihren Erfahrungen berichten.


 

 

 

 

 



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