Gottesdienste

Jeden Sonntag und an vielen anderen Tagen wird in den Gemeinden Gottesdienst gefeiert. Die nächsten Termine finden Sie hier.

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Montag, 26. August, 17.00 Uhr
Ökumenisches Trauercafé für alle
Gemeindehaus Holunderstraße
Dienstag, 27. August, 11.00 Uhr
Seelsorge in der Ladenkirche
Evangelische Ladenkirche
Mittwoch, 28. August, 17.30 Uhr
Trauer bewegt - Gesprächskreis für Trauernde
Kloster Saarn

 

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Kirchengemeinden
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Losung

für den 23.08.2019

Dein, HERR, ist die Größe und die Macht und die Herrlichkeit und der Ruhm und die Hoheit. Denn alles im Himmel und auf Erden ist dein.

1.Chronik 29,11

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Service

Behindertenarbeit

Auszeichnung für die Fliedner Werkstätten

Die Werkstätten der Fliedner Stiftung haben für ihr Berufsbildungskonzept "Übergang Schule-Beruf" den Preis "exzellent:bildung" erhalten. Die Auszeichnung wird jährlich von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen vergeben.

Ausbildungen zum Elektro-, Lager- oder Hauswirtschaftshelfer sind in den Fliedner Werkstätten möglich. Ausbildungen zum Elektro-, Lager- oder Hauswirtschaftshelfer sind in den Fliedner Werkstätten möglich.

Das Bildungskonzept der Mülheimer Fliedner Werkstätten bietet Menschen mit körperlicher und geistiger Behinderung eine individuelle und qualifizierte berufliche Ausbildung. Gleichzeitig sollen die Chancen für eine berufliche Integration in den ersten Arbeitsmarkt verbessert werden. Kernstück ist eine integrierte berufliche Ausbildung in Förderschulen und dem Berufsbildungsbereich der Werkstatt von insgesamt fünf Jahren, die sich besonders an den individuellen Fähigkeiten und Vorkenntnissen des Einzelnen ausrichtet. Zur Auswahl stehen die Berufsbilder Holzwerker, Porzellanveredler, Kerzenmacher, Verpackungsassistenz, Elektro-, Lager- oder Hauswirtschaftshelfer, weitere folgen in Kürze.


 

Die Jury unter Vorsitz von Prof. Dr. Wolfgang Seyd, Universität Hamburg, lobte insbesondere die innovative Vernetzung unterschiedlicher Bildungssysteme, das differenzierte und individuell ausgerichtete Bildungsangebot und die Vielzahl der Arbeits- und Beschäftigungsmöglichkeiten bei unterschiedlichen Trägern für Menschen mit Behinderung. In ihrer Begründung erklärten die Juroren, dem prämierten Konzept komme "eine beispielgebende und übergeordnete Bedeutung zu".


 

In der dreijährigen Schulphase an der Rembergschule (Mülheim/Ruhr) oder der Christy-Brown Schule (Duisburg) werden Inhalte zu den Themen Mobilität, Arbeit, Wohnen, Freizeit und Partnerschaft vermittelt, die eine selbstbestimmte Lebensgestaltung erleichtern sollen. Außerdem können die Jugendlichen individuelle berufliche Neigungen entwickeln und Fähigkeitsprofile erarbeiten. Bei verschiedenen Praktika erhalten sie Einblicke in die Arbeitswelt. Finden diese in Unternehmen aus der Erwerbswirtschaft statt, werden sie von Oberstufenschülern des kooperierenden Gymnasiums Luisenschule begleitet.

Zu Beginn des anschließenden Berufsbildungsbereichs in den Fliedner Werkstätten können die erkannten Neigungen und Fähigkeiten in der individuellen Ausbildung berücksichtigt werden.

Nach Ende der Ausbildung erhalten die Absolventen entweder einen Arbeitsplatz in den Werkstätten oder es wird versucht, sie auf Stellen des ersten Arbeitsmarktes (Integrationsprojekte) zu vermitteln. Hierbei wirken die Arbeitsagentur und der Integrationsfachdienst "Regenbogen" und Studenten des Studiengangs "Praktische Sozialarbeit" der Universität Essen/Duisburg mit.


Insgesamt sind in den fünf Betriebsstätten der Fliedner Werkstätten in Mülheim an der Ruhr rund 530 Menschen mit Behinderung, davon etwa 100 mit psychischer Behinderung, beschäftigt. Begleitet werden sie von 140 Mitarbeitern. Die Einrichtungen sind Teil der Theodor Fliedner Stiftung, die an zwölf Standorten in fünf Bundesländern mit 1.800 Mitarbeitern rund 2.000 Plätze für alte, behinderte und kranke Menschen anbietet und einer der größten Träger sozialer Arbeit im Rheinland ist.

 

 



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