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für den 23.08.2019

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1.Chronik 29,11

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Johanniskirchengemeinde

Fahrt nach Auschwitz: "Geschichte erlebbar machen"

Auseinandersetzung mit dem dunkelsten Kapitel deutscher Geschichte statt Abhängen am Strand: in den Herbstferien machen sich 19 Jugendliche der Johanniskirchengemeinde auf den Weg zu einer Studienfahrt nach Auschwitz.

Ehemaliges Konzentrationslager Auschwitz, heute Gedenkstätte. Ehemaliges Konzentrationslager Auschwitz, heute Gedenkstätte.

"Die Fahrt nach Auschwitz interessiert mich mehr als Partyferien auf Mallorca", sagt Christian (20 Jahre) aus der Johannisjugend. Erholsamen Ferien mit der richtigen Mischung aus Entspannung und Spaß ist er genauso wenig abgeneigt wie die anderen Reiseteilnehmer, alle zwischen 14 und 20 Jahren alt. Doch viele sehen die gemeinsame Fahrt als besondere Chance. "Gerade wir aus der jungen Generation, die aus eigener Erfahrung nichts über die Nazizeit wissen, sollten so etwas einmal gesehen haben", findet Julia. Und "alleine fährt man da ja auch nicht hin", ergänzt Christian.

 

 

Vorbereitungstreffen der Reisegruppe mit Diakon Werner Schumacher. LupeVorbereitungstreffen der Reisegruppe mit Diakon Werner Schumacher.

Gemeinsam mit den anderen Reiseteilnehmern bereiten sich Christian und Julia an verschiedenen Infoabenden auf die Reise vor. Beim letzten Treffen vor der Abreise steht neben der Reiseorganisation ein Film über das Warschauer Ghetto auf dem Programm. Harter Stoff.

"Doch keiner bleibt damit allein", erklärt Diakon Werner Schumacher. Weder in der Vorbereitung noch vor Ort in Polen. Mit der Fahrt nach Auschwitz will er "Geschichte erlebbar machen". "So etwas wie Auschwitz kann man nur begreifen, wenn man den Ort quasi inhaliert", versucht Werner Schumacher das eindrückliche Erleben in Worte zu fassen.

 

 

Schon zum zweiten Mal fährt Robin (20) in die Gedenkstätte. "Bei der ersten Fahrt war ich 15- und ganz schön cool", erinnert er sich. "Doch auch da gab es Momente, wo ich gar nicht mehr gesagt habe." "Vielleicht kann ich jetzt beim zweiten Mal noch mehr von der Reise mitnehmen."

Zeit, die Eindrücke auf sich wirken zu lassen, haben die Jugendlichen genug. Am 26. September geht es los und bis zum 2. Oktober bleibt die Gruppe in Polen. Neben den Gedenkstättenbesuchen in Auschwitz und Birkenau stehen auch Zeitzeugengespräche auf dem Programm. Auch für Entspannung zwischendurch ist gesorgt, etwa bei Tagesauflügen nach Krakau und Wroclaw.

 

 

ala /

 



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