Gottesdienste

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Dienstag, 11. August, 11.00 Uhr
offene Markuskirche
ev. Markuskirchengemeinde
Sonntag, 16. August, 18.00 Uhr
Evensong - online
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Montag, 17. August, 10.00 Uhr
Ausstellung: Gott mag die Ausländer
Evangelische Ladenkirche

 

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Losung

für den 09.08.2020

Der HERR sättigte sein Volk mit Himmelsbrot. Er öffnete den Felsen, da strömten Wasser heraus, sie flossen dahin als Strom in der Wüste. Denn er gedachte an sein heiliges Wort.

Psalm 105,40-42

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Service

Ladenkirche

"Nepper, Schlepper, Bauernfänger"

"Zu viel Höflichkeit kann gefährlich werden!", das rieten die Anwälte von der Aktivitas Seniorenhilfe den Zuhörerinnen und Zuhörern beim Infonachmittag "Nepper, Schlepper, Bauernfänger".

Die Referenten RA Björn Gesenberg und RA Peter Mühlemeier Die Referenten RA Björn Gesenberg und RA Peter Mühlemeier

Beim Infonachmittag in der Evangelischen Ladenkirche konnte jede und jeder mitreden. Alle brachten eigene Erfahrungen mit forschen Haustürverkäufern oder ungebetenen Werbeanrufen mit. "Einer wollte mir sogar am Telefon eine Versicherung gegen ungebetene Anrufe verkaufen", berichtete eine Besucherin der Veranstaltung. Das hatten selbst die beiden Referenten noch nicht gehört.

Doch, was tun, wenn es an der Haustür klingelt? "Holen Sie Nachbarn oder andere Zeugen hinzu, wenn ihnen eine Situation merkwürdig erscheint! Wenn jemand behauptet, von den Stadtwerken geschickt worden zu sein, rufen Sie ruhig dort an - und lassen den vermeintlichen Handwerker draußen warten!" rieten die Anwälten den Anwesenden.

Um einen Kaufvertrag abzuschließen, braucht es keine Unterschrift. Deswegen florieren dubiose Geschäfte am Telefon. "Sollten Sie einmal einem Geschäft am Telefon zugestimmt haben, gibt es innerhalb von 14 Tagen ein Widerrufsrecht", klärte Anwalt Peter Mühlemeier auf. "Am besten ist aber, es kommt gar nicht erst zu einem Vertrag", so Anwalt Björn Gesenberg. "Wenn es darum geht, entstandene Forderungen auch tatsächlich durchzusetzen, haben die Unternehmen oft den längeren Atem." Am Telefon helfe daher oft eines - einfach auflegen. Zu viel Höflichkeit sei in diesen Fällen fehl am Platz.

Wenn man doch einmal in eine Falle getappt ist, lohnt es sich, zur Polizei zu gehen. "Nicht im eigenen Interesse. Aber vielleicht können so andere potenzielle Opfer vor einem Betrug geschützt werden", so Björn Gesenberg. Mühlemeier: "Natürlich kann auch ein Anwalt helfen. Aber der wird eine Rechnung schreiben. Da müssen Sie aber gut überlegen, ob dieser Rat nicht zu teuer wird." Eine gute Anlaufstelle, um gegen unseriöse Geschäftemacher vorzugehen, sei in jedem Fall die Verbraucherzentrale.


 

 

 

 

ala /

 



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