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für den 26.05.2019

Das ist mir lieb, dass der HERR meine Stimme und mein Flehen hört.

Psalm 116,1

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Netzwerk Saarn

Generationencafé: Ein Kundenkonto für die OB

Auf ihrer Sommertour ist die Oberbürgermeisterin derzeit in der Stadt unterwegs. Ihre zweite Station führte sie zum Netzwerk Saarn und in das "Generationencafé" an der Christuskirche.

Ein persönliches Nutzerkunto hatten die "Netzwerker" für die OB eingerichtet. LupeEin persönliches Nutzerkunto hatten die "Netzwerker" für die OB eingerichtet.

Im gut gefüllten Veranstaltungsraum im Gemeindezentrum erfuhr Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld, um was es bei der "Netzwerkarbeit 50 plus" in Saarn, und ähnlich auch in Broich, geht: 14 verschiedene Angebote vom Radfahren über die Fortbildung "Kulturführerschein" bis hin zur Computergruppe gibt es hier. Das Netzwerk ermöglicht Begegnungen, manchmal sogar über Altersgrenzen hinweg - wie im neuen "Generationencafé", wo Jung und Alt gemeinsam im Internet surfen.

"Wir möchten mit den Menschen in der nachberuflichen Phase auf Ressourcen zugreifen, die sie sich zuvor, vielleicht in ihrem Berufsleben, erarbeitet haben", erklärte Diakonin Ragnhild Geck das Prinzip ihrer Arbeit. Pfarrer Thomas Jantzen: "Jeder bringt hier seine Talente ein - so stelle ich mir Gemeinde vor."

 

 

Im Gespräch stand die OB den Gemeindegliedern Rede und Antwort. LupeIm Gespräch stand die OB den Gemeindegliedern Rede und Antwort.

"Begeisternd", fand Oberbürgermeisterin Mühlenfeld das Saarner Engagement "Es tut gut zu wissen, dass es eine solche Einrichtung gibt, zumal wir ja sonst oft mit sehr kritischem Blick auf unsere eigene Stadt sehen." Den Blick auf diejenigen zurichten, die üblicherweise keine regelmäßigen Berührungspunkte mit der Verwaltung haben, das ist die Idee hinter der Sommertour der Oberbürgermeisterin. Die Sommertour findet 2007 schon zum zweiten Mal statt und der Besuch im Netzwerk Saarn ist die zweite von acht Stationen der Verwaltungschefin.

Neben dem wechselseitigen Kennen lernen war auch Zeit für Fragen an das Stadtoberhaupt. Die drehten sich häufig um generationengerechtes Wohnen, ein Thema, mit dem sich eine Gruppe des Netzwerkes zuvor intensiver befasst hatte. Was die zukunftsträchtigen Wohnformen sind, da war sich die Oberbürgermeisterin sicher: "Intergenerative Projekte werden eine Abstimmung mit den Füßen auslösen." Dennoch räumte sie ein, dass die Bedingungen in vielen Pflegeheimen für Personal und Bewohner oft verbesserungsbedürftig sind.

 

 

Das Surfen kostet in der Stunde 50 Cent, persönliche Tipps gibt's gratis dazu. LupeDas Surfen kostet in der Stunde 50 Cent, persönliche Tipps gibt's gratis dazu.

Auch die Jugendlichen, in der Stunde vor dem Gespräch noch als ehrenamtliche Betreuer des Ferienprogramms aktiv, kamen zu Wort. "Uns fehlt eine passende Disko in der Stadt", meldeten sie ihren Bedarf an, auch eine attraktive Kneipenszene setzten die jungen Gemeindeglieder auf den Wunschzettel für "ihre" Stadt.

Schnelle Erfolge konnte Dagmar Mühlenfeld natürlich nicht versprechen, zumal oft private Unternehmer das Heft in der Hand haben. Die Anregungen aus dem Gespräch, so die OB, nehme sie natürlich mit in die Verwaltung. Antworten, die sie in der Diskussion schuldig blieb, werden nach Recherchen im Rathaus nachgeliefert.

Und: Vielleicht schaut die OB ja noch einmal an der Christuskirche vorbei. Einen eigenen Nutzerzugang und eine Kundenkarte für zweieinhalb Stunden Surfzeit im "Generationencafé" hat sie jetzt.

 

 

ala /

 



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