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für den 23.10.2020

Ich will mit euch einen ewigen Bund schließen.

Jesaja 55,3

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Verabschiedung Karin Ardey

"Religionslehrern den Rücken stärken"

Nach 18 Jahren als Ansprechpartnerin für ReligionslehrerInnen, als Leiterin von Fortbildungen und Streiterin für den Religionsunterricht geht Schulreferentin Karin Ardey nun in den Ruhestand. In einem Gottesdienst wird sie am 27. März verabschiedet.

Schulreferentin Karin Ardey LupeSchulreferentin Karin Ardey

Nach 18 Jahren ist die Arbeit im Schulreferat nicht mehr die gleiche wie zu Dienstbeginn 1991. Welche Veränderungen haben Sie erlebt?
Religion wird immer mehr zur Privatsache. Sie schwindet aus dem politischen und gesellschaftlichen Bewusstsein. Um so mehr ist es meine Aufgabe geworden, den Religionslehrerinnen und -lehrern in Fortbildungen und in persönlichen Gesprächen den Rücken zu stärken. Immer öfter ging es darum, den Erhalt des Religionsunterrichtes an Schulen zu sichern.

Dafür haben Sie den Schulleiterinnen und Schulleitern immer wieder Argumente geliefert...
... ja, denn der Religionsunterricht greift Fragen auf, die jeder Mensch hat. Auch Schülerinnen und Schüler fragen nach dem Sinn des Lebens, nach dem Woher und Wohin. Es muss einen Ort geben, an dem diese Fragen diskutiert werden können - und vielleicht ja sogar beantwortet. Der "Pisa-Schock" hat den Fokus sehr auf das Thema Leistung gerückt, Bildung und Erziehung stehen jetzt oft hinten an. Dabei leistet gerade hier der Religionsunterricht seinen Beitrag.

Sie haben die Schul- und die Kirchenwelt nun lange begleitet und auch selbst gestaltet, welche Wünsche bleiben noch?
Was den Erhalt des Religionsunterrichts angeht, muss man sich realistische Ziele setzen. Erfolge gibt es da oft nur in vielen Gesprächen und in vielen kleinen Schritten. Von der Kirche wünsche ich mir, dass sie die Möglichkeiten, die sie in der Zusammenarbeit mit den Schulen hat, besser nutzt.

Werden Sie etwas vermissen, wenn Sie in den Ruhestand gehen?
Den Austausch mit den Lehrerinnen und Lehrern, ich bin sehr auf Dialog angelegt. Aber das Kämpfen wird mir sicherlich auch fehlen, das Kämpfen für den Religionsunterricht.

Das geregelte Arbeitsleben hört auf. Was tritt an die Stelle?
Ich werde sicherlich weiter mein Interesse an Kunst und Religion verfolgen. Ich kann mir vorstellen, für interessierte Menschen Ausstellungsbesuche anzubieten, werde wahrscheinlich auch die Neuerscheinungen auf dem Buchmarkt im Auge behalten. Auf jeden Fall möchte ich gemeinsam mit meinem Mann reisen, mich mehr bewegen und mit dem Fahrrad unterwegs sein. Aber das Denken von Schuljahr zu Schuljahr werde ich wohl nicht so schnell los. Noch habe ich das Gefühl: Bis zu den Sommerferien muss ich mich auf nichts festlegen - und das ist ja auch ganz schön.

Der Gottesdienst zur Verabschiedung findet am Freitag, 27. März, um 17 Uhr in der Petrikkirche statt.

 

 

 

ala /

 



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