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Montag, 2. November, 19.30 Uhr
Elternunterhalt
Ev. Familienbildungsstätte Mülheim
Dienstag, 3. November, 11.00 Uhr
offene Markuskirche
ev. Markuskirchengemeinde
Samstag, 7. November, 10.00 Uhr
Auszeit für mich
Ev. Familienbildungsstätte Mülheim

 

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Losung

für den 31.10.2020

Ich will des Morgens rühmen deine Güte; denn du bist mir Schutz und Zuflucht in meiner Not.

Psalm 59,17

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FAQ: Abendmahl mit Kindern

Abendmahl schon mit Kindern feiern - ist das gut und wie kann das gehen? Landespfarrer David Ruddat, Leiter des Fachbereichs Kirche mit Kindern, beantwortet oft gestellte Fragen (frequently asked questions, FAQ). 

Lupe

In der rheinischen Kirche können Kinder laut Lebensordnungsgesetz nach „genügender Vorbereitung“ am Abendmahl teilnehmen. Was genau besagt das?
Für mich kann Vorbereitung schon heißen, dass Kinder bewusst zum Abendmahl gehen (wollen). Vorbereitung kann an verschiedenen Orten stattfinden: im Kindergarten, der Schule, der Familie, dem Kinder-, Familien- oder Schulgottesdienst. Vorbereitung ist an dieser Stelle mehr als intellektuelle Aufklärung, denn Abendmahl ist und bleibt auch immer ein Geheimnis, in dem wir die unverfügbare Nähe Gottes erleben können. Es ist genau das, wofür Kinder oft ein besseres Gespür haben als wir Erwachsene.

Was bedeutet die Vorbereitung von Kindern auf die Mahlfeier für die Gemeinde praktisch? 
Es gilt für die Gemeinde, regelmäßig Möglichkeiten der Vorbereitung anzubieten. Das kann im Blick auf die Kinder z.B. im Kinder- oder Familiengottesdienst sein, wo sie ihren persönlichen Zugang und Erfahrung im Feiern des Abendmahls bekommen können. Wo gemeinsam gefeiert wird und die biblischen Geschichten zum Abendmahl hinführen, da erschließen sich die verschiedenen Aspekte des Abendmahls in Hinführung und Vollzug auch den Eltern, Großeltern und Paten.

Pfarrer David Ruddat Pfarrer David Ruddat

Wie soll sich ein Presbyterium, bzw. die Person, die die Mahlfeier leitet, verhalten, wenn ungetaufte Kinder teilnehmen möchten?
Diese Frage stellt keiner im Blick auf die Erwachsenen und oft weiß man es einfach nicht. Was ist da schlimmer: dass einer mitfeiert oder dass er erlebt, ausgeschlossen zu werden? Ich habe einen regelmäßigen Abendmahlmitfeiernden erlebt, der nach einem Jahr entschied: „Ich will getauft werden!“ Da ist das Abendmahl selbst zur Vorbereitung auf die Taufe geworden. Wer bin ich, dass ich als selbst Eingeladener an den Tisch des Herrn, jemanden, der sich eingeladen fühlt, die Teilnahme verwehren sollte? Das kann ich vertrauensvoll in Gottes Hand legen.

Wie können Kinder an der Gestaltung der Abendmahlsfeier mitwirken?
Ich bin der festen Überzeugung, dass Kinder allein durch ihre Teilnahme am Abendmahl bei der Gestaltung der Abendmahlsfeier mitwirken. Die Abendmahlsfeiern werden inklusiver und würdig. Denn darum geht es im 1. Korintherbrief 11: Würdige Feier des Abendmahls heißt, dass keiner von der Feier des Abendmahls ausgeschlossen wird. Und da, wo Kinder am Abendmahl teilnehmen, verändert sich auch die Praxis der Feier vor Ort. Da kann die Freude an der Nähe Gottes im Abendmahl auf einmal eine ganz andere Qualität gewinnen.

Bedeutet ein Abendmahl mit Kindern zugleich auch ein Abendmahl nur mit Saft? Wie kann eine würdige Feier mit Wein und Saft aussehen?
Das Abendmahl nur mit Saft ist für mich eine gute Möglichkeit des gemeinsamen Abendmahlfeierns, da hier der Grundsatz der Inklusion ernst genommen wird. Wer aber beim Abendmahl nicht auf den Wein verzichten will, kann auch Wein und Saft anbieten. Dabei wäre für mich wichtig, dass der Saft wirklich gleichwertig und nicht in einem weniger wertigen Abendmahlsgerät angeboten wird.

 

 

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EKiR, Wolfgang Beiderwieden / 26.02.2020



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