Gottesdienste

Jeden Sonntag und an vielen anderen Tagen wird in den Gemeinden Gottesdienst gefeiert. Die nächsten Termine finden Sie hier.

mehr
Donnerstag, 13. Dezember, 13.00 Uhr
"Auf-LADEN-KIRCHE"
Evangelische Ladenkirche
Donnerstag, 13. Dezember, 16.00 Uhr
Büchercafé und Kleiderladen
Gemeindezentrum Albertstraße
Freitag, 14. Dezember, 17.00 Uhr
Teezeit im Petrikirchenhaus
Petrikirche

 

> Alle Termine anzeigen

Kirchengemeinden
Kirchengemeinden mehr
Losung

für den 13.12.2018

Ich tilge deine Missetat wie eine Wolke und deine Sünden wie den Nebel. Kehre dich zu mir, denn ich erlöse dich!

Jesaja 44,22

mehr
Service

ACK-Gottesdienst

Pogromgedenken: Die Macht der Worte

Zu einem ökumenischen Gottesdienst zum Pogromgedenken unter dem Titel "Die Macht der Worte" lädt die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen am Donnerstag, 9. November, 19 Uhr, in die Petrikirche ein.

In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 wurden in Deutschland Synagogen zerstört, jüdische Geschäfte und Wohnhäuser verwüstet. Jüdische Menschen wurden bedrängt, öffentlich verhöhnt und misshandelt. Unter der Überschrift „Die Macht der Worte“ erinnert der Gottesdienst an die Opfer der damaligen Geschehnisse und setzt ein Zeichen gegen Antisemitismus.

1938 war es die „Macht der Worte“ in Form massiver NS-Propaganda, die Menschen aufstachelte, sich verbal und mit Gewalt gegen andere zu richten, mit denen sie bisher in guter Nachbarschaft gelebt hatten. Aber auch heute weckt die „Macht der Worte“ Assoziationen: etwa zu emotionalisierenden und in keiner Weise auf Sachlichkeit und Besonnenheit achtenden Äußerungen von Politikern, oder auch zu unserer eigenen Diskussions-Kultur: Wie sprechen wir miteinander und übereinander?

Die ACK möchte mit dem Gottesdienst an die damaligen Opfer erinnern, ein Zeichen gegen jeden -auch heutigen- Antisemitismus setzen und einladen, in der gottesdienstlichen Gemeinschaft Kraft zu schöpfen für einen menschenfreundlichen Umgang miteinander heute.

Im Gottesdienst erinnert Pfarrer i.R. Gerhard Bennertz in seinem Wortbeitrag „Geschehnisse um den 9.11.1938 in Mülheim - Die Macht der Worte" beispielhaft an die Lebensgeschichte zweier jüdischer Mülheimer Bürgerinnen.

In Kurzpredigten und Auslegungen dreier biblischer Texte nehmen Superintendent Gerald Hillebrand, Stadtdechant Michael Janßen und Pastor Ekkehart Vetter in den Blick, welche Möglichkeiten in der Macht der Worte stecken und welche Gefahren vom gezielten Einsatz der Sprache ausgehen können. 

Die musikalische Gestaltung übernimmt Kreiskantor Detlef Hilder.

 

 

Facebook, Twitter und Google+ einschalten
Seite drucken Seite versenden

ala / 06.11.2017



© 2018, Evangelischer Kirchenkreis an der Ruhr
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung