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Brandkatastrophe in Moria

Aufruf zur Demonstration

Nach dem Großbrand im Flüchtlingslager Moria schließt sich der Kirchenkreis An der Ruhr dem Aufruf zur Demonstration heute um 16 Uhr am Mülheimer Rathausmarkt an. Jüngst hatte die Synode für die Aufnahme zusätzlicher Geflüchteter aus den Lagern votiert.

Rathaus Mülheim an der Ruhr. (Bild: Ralf Huels, CC BY-SA 3.0) Rathaus Mülheim an der Ruhr. (Bild: Ralf Huels, CC BY-SA 3.0)

Nach dem Großbrand im griechischen Flüchtlingslager Moria in der Nacht schließt sich der Kirchenkreis An der Ruhr dem Aufruf zur Demonstration heute um 16 Uhr am Mülheimer Rathausmarkt an. Flüchtlingsreferentin Saskia Trittmann: „Die Zustände dort waren schon vor dieser Katastrophe unerträglich. Es sprengt den Rahmen des Vorstellbaren, aber die Not der nun obdachlosen Geflüchteten hat sich noch einmal gesteigert. Unabhängig davon, ob und wem ein Verschulden an diesem Brand nachzuweisen ist, geht es darum, die akute Not der Menschen zu lindern und die humanitäre Katastrophe in den Flüchtlingslagern zu beenden.“

 

Bei der Demonstration in der Mülheimer Innenstadt sollen symbolisch Stühle auf dem Rathausmarkt aufgestellt werden, welche die Bereitschaft und die Möglichkeit zur weiteren Aufnahme von Geflüchteten darstellen. Zugleich sollen diese zu einer humanen Flüchtlingspolitik in Deutschland und Europa auffordern. Anmelder der Demonstration in der Mülheimer Innenstadt sind Bündnis 90 / Die Grünen.

 

Die jüngste Kreissynode, das Mülheimer evangelische „Kirchenparlament“, hatte sich am 15. August dafür ausgesprochen, dass die Stadt Mülheim dem Bündnis „Sichere Häfen“ beitritt und über die zugeteilten Flüchtlingskontingente hinaus weitere 50 besonders schutzbedürftige Menschen aus den Lagern an der EU-Außengrenze und auf den griechischen Inseln aufnimmt. Viele der im kreiskirchlichen Flüchtlingsreferat beratenen Klientinnen und Klienten haben Familienangehörige in den Camps wie zum Beispiel in Moria. Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hatte schon zu Jahresbeginn dazu aufgefordert, den menschenunwürdigen Zuständen in den überfüllten und massiv unterversorgten Lagern Einhalt zu gebieten.

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ala / 09.09.2020



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