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EKiR / Kirchenkreis An der Ruhr

Die Schöpfung bewahren - Aufruf zur Klima-Demo

Die Evangelische Kirche im Rheinland ruft zur Teilnahme an den weltweiten Klimademonstrationen am kommenden Freitag auf. Auch der Kirchenkreis An der Ruhr macht sich den Aufruf zu eigen. 

Lupe

Die Evangelische Kirche im Rheinland ruft für den kommenden Freitag, 20. September 2019, zur Teilnahme an den weltweiten Demonstrationen der Fridays-for-future-Bewegung für den Schutz des Klimas auf. Auch der Evangelische Kirchenkreis An der Ruhr, Teil der Evangelischen Kirche im Rheinland, schließt sich diesem Aufruf an. „Als Christinnen und Christen glauben wir daran, dass die Erde von Gott geschaffen ist. Sie ist uns zur Nutzung und zur Bewahrung nur anvertraut. Die Bewahrung der Schöpfung ist für uns dringendes Gebot, deswegen sollte unser Engagement dem Umwelt- und Klimaschutz gelten“, sagt Pfarrerin Dagmar Tietsch-Lipski, Assessorin des Kirchenkreises An der Ruhr. „Wir unterstützen das wertvolle Anliegen Klimaschutz und rufen Mülheimer Protestantinnen und Protestanten aller Altersklassen dazu auf, sich an der Demonstration an diesem Freitag zu beteiligen“. Die lokale Kundgebung in Mülheim beginnt um 14 Uhr auf dem Kurt-Schumacher-Platz in der Innenstadt.

Mit Glocken und Gebet wird auch die Evangelische Markuskirchengemeinde den Protest sichtbar und hörbar machen. Am Freitag um fünf vor zwölf, 11.55 Uhr, werden die Glocken an der Markuskirche am Springweg 10 läuten. Im Anschluss daran lädt die Gemeinde herzlich zu einem Friedensgebet in die Kirche ein.

Am Sonntag, 29. September, lädt der Kirchenkreis gemeinsam mit der Kirchengemeinde Speldorf zu einem Gottesdienst unter dem Titel „Mission: Klimagerechtigkeit“ ein. Er findet um 10 Uhr in der Lutherkirche an der Duisburger Straße 276 statt. In dem besonderen Gottesdienst steht die Tansania-Partnerschaft des Kirchenkreises, und dieses Mal ganz speziell die Perspektiven der beiden Partnerkirchenkreise auf die Bewahrung der Schöpfung, im Mittelpunkt. Konfirmandinnen und Konfirmanden aus Speldorf und junge Gemeindemitglieder aus Daressalam bereiten für den Gottesdienst eigene Beiträge vor. 

Präses Manfred Rekowski (Ev. Kirche im Rheinland) betont: „Die bloße Vernunft sagt uns: Es kann mit dem Raubbau an der Erde so nicht weitergehen.“ Die Demonstrationen seien deshalb auch ein dringender Aufruf zur Umkehr, biblisch gesprochen: zur Buße. „Es kann uns nicht beruhigen, dass wir noch so gut dran sind. Wie sollen unsere Kinder und Enkel auf einer Er-de leben können, die wir ausrauben und zerstören? Das ist die Frage.“ Diesen Satz habe er nicht bei einer Fridays-for-Future-Kundgebung aufgeschnappt, sagt Präses Rekowski, er stamme vielmehr von dem 1976 verstorbenen ehemaligen Bundespräsident Gustav Heinemann. 

Präses Rekowski würdigt das aktuelle umweltpolitische Engagement der Schülerinne und Schüler: „Jugendliche und junge Erwachsene lassen nicht locker, und sie nehmen damit die Frage von Gustav Heinemann auf:  Wie sollen wir auf einer Erde leben können, die ihr ausraubt und zerstört?“ Für den Präses steht fest: „Wer die Welt als Gottes Geschenk betrachtet, wird sie pfleglich behandeln. Wer sich sonntags Gottesdiensten zu Gott, dem Schöpfer, bekennt, der wird sich auch konsequent für die Bewahrung der Schöpfung einsetzen.“
  
Die rheinische Kirche gehört dem Unterstützerkreis des Bündnisses Klimastreik an und ist auch Mitglied in der Klima-Allianz Deutschland.
  

 

 

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ala / EKiR / 17.09.2019



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