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für den 19.10.2019

HERR, steh auf, dass nicht Menschen die Oberhand gewinnen.

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Service

Diakoniegottesdienst

Das Leben gemeinsam leichter machen

Die Mitarbeitenden standen im Mittelpunkt beim Diakoniegottesdienst in der Petrikirche: neue, die in die Dienstgemeinschaft eingeführt wurden, und langjährige, die für ihr unermüdliches Engagement ausgezeichnet oder in den Ruhestand verabschiedet wurden

Neue Mitarbeitende des Diakonischen Werkes wurden im Gottesdienst begrüßt. Neue Mitarbeitende des Diakonischen Werkes wurden im Gottesdienst begrüßt.

 

 

Gemeinschaft leben, Gemeinschaft feiern, Gemeinschaft fördern – unter diesem Dreiklang stand der Diakoniegottesdienst, den das Diakonische Werk im Kirchenkreis An der Ruhr gemeinsam mit der Vereinten Evangelischen Kirchengemeinde in der Petrikirche feierte. Denn an diesem Vormittag standen die Mitarbeitenden der Mülheimer Diakonie im Mittelpunkt: neue, die in die Dienstgemeinschaft eingeführt wurden, und langjährige, die für ihr unermüdliches Engagement ausgezeichnet oder in den Ruhestand verabschiedet wurden. Sie sind wie alle Mitarbeitenden des Diakonischen Werkes angetreten, um anderen das Leben ein wenig leichter zu machen. 

„Einer trage des anderen Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.“ (Galater 6,2) Den Vers aus dem Galaterbrief stellte Pfarrerin Annegret Cohen, die gemeinsam mit Superintendent Pfarrer Gerald Hillebrand durch den Gottesdienst führte, ins Zentrum ihrer Predigt. Dabei schlug sie den Bogen von der Konfirmandenfahrt bis zum Seniorenheim und den vielfältigen Herausforderungen, die der Alltag mit sich bringen kann. Kleine Aufgaben können es sein, aber auch schwerwiegende Lasten, die Menschen alleine überfordern mögen. Abnehmen, das betonte Pfarrerin Annegret Cohen, kann man anderen diese Lasten nicht, aber mit anfassen und helfen, die Last zu schultern – und das könne dann eine Erfüllung sein.

Sozusagen professionelle Lastenträger sind die Mitarbeitenden des Diakonischen Werkes: Sie unterstützen nicht nur die Ratsuchenden, sondern auch einander. Schließlich, so Superintendent Pfarrer Gerald Hillebrand, verstehe man sich als Dienstgemeinschaft. 27 neue Mitglieder wurden im diesjährigen Diakoniegottesdienst in diese Gemeinschaft aufgenommen und mit einer Sonnenblume sowie einem kleinen Präsent im Team begrüßt.

Mit dem Goldenen Kronenkreuz ausgezeichnet wurde Harald Leuning für seinen langjährigen Einsatz beim Diakonischen Werk. Der Mitarbeitende der Wohnungslosenhilfe des Diakonischen Werkes ist als Streetworker im Einsatz und geht auf Menschen zu, um die andere einen Bogen machen.
Drei langjährige Mitarbeitende wurden zudem aus dem Dienst verabschiedet: Dorothea Kamphuis war als Erzieherin in einer Offenen Ganztagsgrundschule beschäftigt. Bernd Barfuß gestaltete als Verwaltungsleiter lange Jahre die Entwicklung des Diakonischen Werkes mit. Heinrich von der Brüggen war ebenfalls als Streetworker in der Stadt unterwegs und stets Ansprechpartner für Menschen in Notsituationen. Sie alle gehen im Laufe des Jahres in den wohlverdienten Ruhestand. Dennoch bleiben sie – und das betonte Superintendent Pfarrer Gerald Hillebrand ausdrücklich – Teil des Diakonie-Teams.

Stimmungs- und klangvoll begleitet wurde der Gottesdienst vom Flötenkreis der Vereinten Evangelischen Kirchengemeinde und Kirchenmusiker Rainer Helling. Nach dem Gottesdienst hatten die Besucherinnen und Besucher noch die Möglichkeit, beim Kirchencafé in der Petrikirche bei Kaffee und Kuchen ins Gespräch zu kommen. Das Diakonische Werk dankt allen Ehren- und Hauptamtlichen der Vereinten herzlich für ihr Engagement und ihre Unterstützung.
 

Langjährige Mitarbeitende wurden in den Ruhestand verabschiedet: Erzieherin Dorothea Kamphuis, Verwaltungsleiter Bernd Barfuß und Streetworker Heinrich von der Brüggen. Langjährige Mitarbeitende wurden in den Ruhestand verabschiedet: Erzieherin Dorothea Kamphuis, Verwaltungsleiter Bernd Barfuß und Streetworker Heinrich von der Brüggen.

 

 

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Julia Blättgen / 16.09.2019



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