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Diakonie

Ankerpunkt für geflüchtete Kinder

In zwei neuen Kinderstuben, betrieben von der Diakonie, können geflüchtete Kleinkinder ab sofort spielen, Deutsch lernen und erste Kontakte zum Bildungssystem in ihrer neuen Heimat knüpfen.

Zwei neue Kinderstuben gibt es nun an den Flüchtlingsunterkünften am Klöttschen und an der Oberheidstraße. Dort wird seit dem letzten Jahr  gespielt, gebastelt, Deutsch gelernt – und der Weg zum hiesigen Bildungssystem geebnet. Die Stadt Mülheim und das Diakonische Werk des Kirchenkreises An der Ruhr feierten nun gemeinsam die offizielle Eröffnung mit einem Tag der offenen Tür.

Birgit Hirsch-Palepu, stellvertretende Geschäftsführerin des Diakonischen Werkes, konnte zahlreiche Gäste begrüßen, die sich vor Ort ein eigenes Bild vom neuen Angebot machen konnten. Kinder testeten die Spielangebote, Erwachsene konnten sich bei Kaffee und Waffeln stärken. Superintendent Helmut Hitzbleck und Sozialdezernent Ulrich Ernst hoben in ihren Grußworten die Bedeutsamkeit dieses neuen Bausteins im Sinne von Integration und gleichen Bildungschancen hervor.

Die beiden Mülheimer Stadtorte sind Teil eines NRW-weiten Modellprojekts. Jeweils maximal neun geflüchtete Kinder profitieren vom neuen Angebot an den Flüchtlingsunterkünften in Dümpten und Eppinghofen, von 8 bis 14 Uhr können sie zum Spielen und Lernen in die Kinderstuben kommen. Elternarbeit ist integraler Bestandteil des Konzeptes. Ziel der Kinderstuben ist es, den Übergang in die KiTas und in das weitere Bildungssystem zu erleichtern. Den Betrieb der beiden Kinderstuben in Mülheim trägt das Diakonische Werk des Kirchenkreises An der Ruhr, enge Kooperationspartner sind das städtische Amt für Kinder, Jugend und Schule und das Sozialamt. Die Kinderstuben sind Teil eines Modellprojekts der RuhrFutur gGmbH, weitere Standorte gibt es in Dortmund, Gelsenkirchen und Herten. Aus der Arbeit in Mülheim sollen Erkenntnisse wachsen, die auf weitere Projekte in NRW übertragbar sind.

 

 

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ala / Fotos: Walter Schernstein / 16.02.2017



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