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für den 02.12.2021

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Service

Diakonie

Mülheimer unterstützen Suppenküche in Thessaloniki

1.150 Euro Spendengelder übergaben Diakonie und Deutsch-Griechischer Verein nun an Metropolit Barnabas von der orthodoxen Kirche in Griechenland. Die Suppenküche unterstützt vom Armut betroffene Menschen in Thessaloniki.

Spendenübergabe vor dem Diakonischen Werk LupeSpendenübergabe vor dem Diakonischen Werk

Die Kooperation von Diakonie und deutsch-griechischen Verbänden hat eine lange Tradition. Das Diakonische Werk im Evangelischen Kirchenkreis An der Ruhr und der Deutsch-Griechische Verein Mülheim an der Ruhr setzen sie durch eine projektbezogene Spendensammlung fort: Im Mai vergangenen Jahres startete die Spendenaktion zugunsten der Suppenküche, die der orthodoxe Metropolit Barnabas in Thessaloniki betreut. 1.150 Euro sind seitdem für die Essensausgaben und Tafeln der Pfarrgemeinde zusammengekommen. Die Summe konnte nun von Vertretern der Mülheimer Diakonie im Beisein von Mitgliedern der Deutsch-Griechischen Gesellschaft und des Deutsch-Griechischen Vereins Mülheim an Metropolit Barnabas übergeben werden.

Die Idee für die Zusammenarbeit entstand im persönlichen Gespräch. Bei einer Veranstaltung lernte Gerald Hillebrand, Diakoniepfarrer im Kirchenkreis An der Ruhr, Metropolit Barnabas kennen und erhielt so einen Einblick in den Alltag in Griechenland und die Not, die dort in weiten Teilen der Bevölkerung herrscht. „In Griechenland sind Löhne und Renten in den letzten Jahren um rund 30 Prozent gesunken, die Arbeitslosenhilfe währt nur ein Jahr, danach ist man nicht mehr krankenversichert", nennt Günter Leußler, Geschäftsführer der Vereinigung der Deutsch-Griechischen Gesellschaften, konkrete Beispiele. „Die Menschen in der Stadt trifft die Not oft noch härter als die auf dem Land."

Metropolit Barnabas setzt dem lebenspraktische Hilfe entgegen: Seine Suppenküche verpflegt täglich rund 7.000 Menschen. An 15 Stellen in der Gemeinde werden Essen ausgegeben, ergänzt wird dieses durch acht Tafeln, die Lebensmittel verteilen. Eine weitere Essensausgabe nimmt speziell Minderjährige in den Blick: Rund 150 Essen werden dort am Tag an Kleinkinder ausgegeben, hinzu kommen täglich über 100 Essen für Süchtige.

Diakoniepfarrer Gerald Hillebrand überzeugten die eindringlichen Schilderungen, dieses Projekt zu unterstützen und nicht die Augen vor der Not zu verschließen: „Es ist wichtig, die Belange auch unserer europäischen Nachbarn im Blick zu haben.“

Das sahen eine ganze Reihe Mülheimerinnen und Mülheimer ebenso. Bisher gingen auf das Spendenkonto 1.150 Euro ein. Dagmar Tietsch Lipski, Assessorin des Kirchenkreises, Dorothee Hartnacke, Kuratoriumsvorsitzende des Diakonischen Werkes im Evangelischen Kirchenkreis An der Ruhr, Gordon Dietrich, stellvertretender Kuratoriumsvorsitzender des Diakonischen Werks und Diakoniepfarrer Gerald Hillebrand, konnten diese Summe jetzt komplett und ohne Umwege an Metropolit Barnabas überreichen. Der griechische Geistliche war auf Einladung der Deutsch-Griechischen Gesellschaft drei Tage lang in Mülheim zu Gast und berichtete bei seinem Besuch im Diakonischen Werk im Beisein von Günter Leußler, Gerhard Frank, Vorsitzender des Deutsch-Griechischen Vereins Mülheim, und Eleftherios Pliatskas, stellvertretender Vorsitzender des Deutsch-Griechischen Vereins, über die derzeitige Situation in Thessaloniki.

Nicht erst nach diesem Treffen war allen Beteiligten klar: Die Zusammenarbeit und die Spendenaktion werden fortgeführt.

Spendenkonto für die Arbeit der Suppenküche des Metropoliten Barnabas:

IBAN: DE74 3625 0000 0300 0555 59
BIC: SPMHDE3E

Bitte als Vermerk „Suppenküche" angeben.

 

 

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11.07.2016



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