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Nachbarn feiern an der Kanalstraße

Beste Stimmung bei bestem Wetter: Beim Kanalstraßenfest 2018 nutzen viele die Gelegenheit, die Arbeit der Gefährdetenhilfe im geselligen Rahmen kennenzulernen.

Seit 18 Jahren ist es gute Tradition: An einem Freitag im Oktober werden an der Kanalstraße Grill und Fritteuse anschmissen, werden Tische und Stühle auf die Wiese vor dem Haus gestellt und Bewohner, Nachbarn, Interessierte aus Politik und Verwaltung, Mitarbeitende von Sozialverbänden und Kirchengemeinden, Ehrenamtliche sowie alle Interessierten eingeladen, die Arbeit der Gefährdertenwohnhilfe des Diakonischen Werkes kennenzulernen und mit einander ins Gespräch zu kommen. Diesmal, am 12. Oktober 2018, war es, so fand Roland Schiemann, der als verantwortlicher Mitarbeiter der Mülheimer Diakonie die Anwesenden begrüßte, „ein Freitag, der sich sehen lassen“ konnte: Bei bestem Grillwetter herrschte in Broich beste Stimmung beim Kanalstraßenfest, zu dem Superintendent und Diakoniebeauftragter Pfarrer Gerald Hillebrand, Thomas Konietzka als kommissarischer Leiter des Mülheimer Sozialamts und das Diakonische Werk gemeinsam eingeladen haben.

Das Fest ist bei einer Reihe Menschen ein fester Termin im Kalender. Diplom-Sozialpädagoge Roland Schiemann erkennt das alljährlich an den vertrauten Gesichtern, die er begrüßen kann: „Wir haben viele treue Besucher“, betonte er und: „Wir haben das Gefühl, dass unsere Arbeit wertgeschätzt wird.“ Und so nutzten an diesem Tag einige die Gelegenheit, sich die Einrichtung zeigen zu lassen und mit den Fachleuten der Ambulanten Gefährdetenhilfe, die als Abteilung des Diakonischen Werkes wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen betreut, ins Gespräch zu kommen.

In den Häusern der Gefährdetenwohnhilfe und in der städtischen Notschlafstelle werden Menschen betreut, deren Lebensverhältnisse mit sozialen Schwierigkeiten verbunden sind. Sie finden dort kompetente Ansprechpartner, die ihnen lebenspraktische und psychosoziale Unterstützung anbieten. Die fachliche Beratung und Betreuung liegt in den Händen des Diakonischen Werkes, für die Hausverwaltung ist die Stadt Mülheim an der Ruhr verantwortlich. Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Stadt und Diakonie besteht seit 1994. Das Haus ist in jedem Jahr voll belegt.

Die Probleme der Bewohner sind vielfältig. Arbeitslosigkeit, Schulden, das Zerbrechen von Familienstrukturen und Suchterkrankungen sind nur Teile einer komplexen Problematik. Alle Klienten der Gefährdetenwohnhilfe sind psychisch und/oder physisch krank und die meisten nicht (mehr) in der Lage, einen Haushalt zu führen. An der Kanalstraße erhalten sie Hilfe zur Selbsthilfe.

„Eine tolle Institution, die sich etabliert hat“, nannte Bezirksbürgermeister Hermann-Josef Hüßelbeck, der beim Kanalstraßenfest die Grüße der Stadt und der zuständigen Bezirksvertretung 3 überbrachte, die Gefährdetenwohnhilfe dann auch. Menschen mit ihren Probleme nicht alleine zu lassen, sondern auf sie zuzugehen, damit sie aktiv an der Gesellschaft teilhaben können, sei eine wichtige Aufgabe. Eben darum sei dies „ein erfolgreiches Projekt von Menschen für Menschen“.

 

 

 

 

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Text: Julia Blättgen / Fotos: Iska Hickmann / 22.10.2018



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