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Ökumenischer Gottesdienst: „Glück auf“ zum Abschied von der Steinkohle

In einer Dialogpredigt haben der Bischof von Essen, Dr. Franz-Josef Overbeck, und der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski, auf 200 Jahre Bergbaugeschichte im Ruhrgebiet und dessen Bedeutung für Land und Leute zurückgeblickt.

Lupe

Im ökumenischen Gottesdienst zum Auslaufen der Steinkohleförderung im Essener Dom unterstrichen die beiden Geistlichen, dass Werte wie Zusammenhalt, Verlässlichkeit  und Solidarität, die im Bergbau lebensnotwendig waren und sind, nicht nur unter Tage nötig waren und sind, sondern auch über Tage. „Der Satz ,Glück auf!‘ ist eigentlich ein wirklich guter Wunsch. Ursprünglich bedeutete er, wenn man unter Tage arbeitete, es möge sich der Berg auftun, da möge wirklich auch viel Kohle zu finden sein“, sagte Präses Rekowski: „Aber ich glaube ,Glück auf‘ ist noch viel mehr. Es ist fast so etwas wie ein Segenswort: Möge Gott Dich bewahren!“ Und Bischof Overbeck erwiderte: „Das ist ein Wort, das wunderbar passt, gerade an dem heutigen Tag, es ist nämlich mehr noch ein Ausrufezeichen. Es erinnert daran, wie es für uns als Christen gilt, aber eben auch für die Bergleute vom Dunkeln ans Licht, von all den Schwierigkeiten des Lebens, dorthin wo es wirklich gut ist. Und so sprechen sich viele Menschen dieses Wort auch zu: ,Glück auf‘.“

 

 

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EKiR / 20.12.2018



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