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für den 27.05.2020

Der HERR wird's vollenden um meinetwillen.

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EKiR

Landessynode: Ergebnisse im Überblick

Viele Begegnungen und Beschlüsse gab es bei der 70. Tagung der EKiR-Landessynode in Bad Neuenahr. Hier ein Überblick über die Ergebnisse.

Mülheimer Delegation in Bad Neuenahr (v.l.): Petra Busch, Superintendent Gerald Hillebrand, Michael Meister, Pfrin. Bettina Roth Mülheimer Delegation in Bad Neuenahr (v.l.): Petra Busch, Superintendent Gerald Hillebrand, Michael Meister, Pfrin. Bettina Roth

Für den Kirchenkreis An der Ruhr nahmen Superintendent Gerald Hillebrand, Pfarrerin Bettina Roth (VEK), Michael Meister (VEK) und Petra Busch (Kgm. Heißen) an der Tagung in Bad Neuenahr teil. Am Montag, 22. Januar, 19 Uhr, berichten Sie im Haus der Ev, Kirche. Althofstraße 9, von der Tagung. Alle interessierten Gemeindemitglieder sind dazu herzlich eingeladen.

Ein großes Synodenthema war die Positionsbestimmung zum christlich-muslimischen Dialog. Er zielt „auf das gegenseitige Kennenlernen, das gemeinsame Handeln, das Aushalten von Differenzen sowie eine vertiefte Wahrnehmung der je eigenen Tradition, nicht aber auf eine Konversion zur jeweils anderen Religion“. Die Synode formulierte in diesem Kontext auch, dass sie den Glauben muslimischer Menschen als Bindung an den einen Gott wahrnimmt.

100 Jahre nach Ende des ersten Weltkrieges beschlossen die rheinischen Synodalen ein Friedenswort. Darin heißt es unter anderem: "Kirche des gerechten Friedens zu sein bedeutet, Krieg und kriegerische Mittel als Möglichkeit der Konfliktlösung, als ,ultima ratio‘, zu überwinden, Schritt für Schritt. Gewaltfreie Lösungen sind möglich. Sie sind schmerzhaft, weil sie eigene, besonders wirtschaftliche Interessen berühren. Sie sind langwierig und müssen mühsam gelernt werden. Sie sind aber die Lösungen, die sich als roter Faden durch die Bibel ziehen und biblisch geboten sind." Die Bundesregierung solle daher den Atomwaffenverbotsvertrag, den 122 Staaten der Vereinten Nationen im Juli 2017 völkerrechtlich verbindlich beschlossen haben, unterzeichnen.

Außerdem forderte die Landessynode weiteren Einsatz für Flüchtlinge. Auch die Mülheimer Kreissynode hatte bei ihrer letzten tagung im Herbst eine Wieder-Ermöglichung des Familiennachzugs für subsidiär Geschützte gefordert. Die Kirchenleitung der Rheinischen Landeskirche ist nun aufgefordert, sich auf allen Ebenen für die Schaffung legaler Zugangsmöglichkeiten für Flüchtlinge einzusetzen. „Das bedeutet insbesondere: Schaffung eines Einwanderungsgesetzes, großzügige Resettlement-Programme auf EU-Ebene, nationale humanitäre Aufnahmeprogramme, Errichtung humanitärer Korridore, ein Familiennachzug für subsidiär Geschützte sowie die weitere Umsetzung der Relocation-Beschlüsse aus dem Jahr 2015,“ heißt es in dem Beschluss.

Für einen Zeitraum von fünf Jahren beschloss die Landessynode außerdem ein Erprobungsgesetz, dass es Kirchenkreisen und Gemeinden erleichtern soll, Neues auszuprobieren und Modellprojekte zu starten.

Henrike Tetz (54) wurde als neue Leiterin der Abteilung Erziehung und Bildung im Landeskirchenamt gewählt. Damit wird die bisherige Düsseldorfer Superintendentin auch  hauptamtliches Mitglied der Kirchenleitung der Evangelischen Kirche im Rheinland. Henrike Tetz tritt die Nachfolge von Oberkirchenrat Klaus Eberl (62) an, der aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig in den Ruhestand geht. Ihre Nachwahl gilt für den Rest der laufenden Amtszeit bis 2021.

Von Jugendpfarrerin Simone Enthöfer  hörten die Synodalen den vierten Jugendbericht. Vom 4. bis 6. Januar 2019 wird die Evangelische Kirche im Rheinland erstmals in ihrer Geschichte eine Jugendsynode abhalten. Sie findet direkt vor der kommenden Landessynode im rheinland-pfälzischen Bad Neuenahr statt.

Ganz besonders aus Mülheimer Sicht spielte auch der Blick in die weltweite Ökumene eine Rolle: Dr. Alex Gerhaz Malasusa, Bischof der Ost- und Küstendiözese der Ev.-Lutherischen Kirche in Tansania, richtete als geladener ökumenischer Gast ein Grußwort an die Synodalen in Bad Neuenahr und berichtete in einem Interview über die christlich-muslimische Zusammenarbeit in Tansania. In der Ost- und Küstendiözese, in Daressalam, liegt der Mülheimer Partnerkirchenkreis Jimbo la Kaskazini (Northern District). Pfarrerin Ursula Thomé (GMÖ) stellte auf einer Pressekonferenz das neue „Werkbuch Ökumene“ mit vielen Tipps für die Gemeindepraxis vor.

Ein Überblick über alle Synodenthemen und Beschlüsse findet sich auf www.ekir.de/landessynode.

 

 

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ala / 15.01.2018



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