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für den 06.12.2019

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Seenotrettung

Präses Rekowski: "Wir finden uns nicht mit dem Sterben ab."

Präses Manfred Rekowski (EKiR) begrüßt die Initiative der EKD, ein Schiff zur Seenotrettung ins Mittelmeer zu schicken. Mehr dazu im Kurzinterview.

Präses Rekowski beim Besuch der Seenotretter in Malta 2018 (Bild: Marcel Kuß) LupePräses Rekowski beim Besuch der Seenotretter in Malta 2018 (Bild: Marcel Kuß)

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) wird ein Bündnis gründen, das ein zusätzliches ziviles Schiff zur Seenotrettung ins Mittelmeer schicken will. Das hat der Ratsvorsitzende, Bischof Heinrich Bedford-Strohm, bekanntgegeben. Zu den Plänen äußert sich Manfred Rekowski, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland.

Was halten Sie als rheinischer Präses und als Vorsitzender der Kammer für Migration und Integration der EKD von der Initiative?
Manfred Rekowski: Ich begrüße die Initiative der Evangelischen Kirche in Deutschland sehr. Es geht ja darum, ein Signal zu setzen, dass sich die Kirchen, dass sich die Zivilgesellschaft nicht damit abfindet, dass weiterhin regelmäßig Menschen, die auf der Flucht sind, die Schutz und Zuflucht suchen, im Mittelmeer sterben. Insofern ist es gut, wenn die Kirche gemeinsam mit zivilgesellschaftlichen Kräften überlegt, wie die Seenotrettung im Mittelmeer verstärkt werden kann.

Auch für die rheinische Kirche sind das Sterben auf dem Mittelmeer und die Seenotrettung seit geraumer Zeit ein Thema. Was heißt der Vorstoß der EKD jetzt für die Landeskirche?
Rekowski: Für die Evangelische Kirche im Rheinland ist das ein Punkt, der anknüpft an die Beratungen und Entscheidungen der Landessynode im Januar. Auf Initiative der Jugendsynode, also der jungen Menschen in unserer Kirche, haben wir beschlossen, uns im Bereich der Seenotrettung verstärkt zu beteiligen.

Das heißt, dass die Evangelische Kirche im Rheinland Geld geben wird?
Rekowski: Wir werden jetzt die Beschlüsse der EKD prüfen und ich gehe davon aus, dass unsere Gremien beschließen werden, dass wir uns in geeigneter Weise beteiligen werden. Im Detail besteht natürlich noch Beratungsbedarf.

 

 

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EKiR / 24.09.2019



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