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für den 29.05.2020

Meine Zunge soll reden von deiner Gerechtigkeit und dich täglich preisen.

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GMÖ

Der Pott bleibt fair

Das Ruhrgebiet darf sich für weitere zwei Jahre mit dem Titel „Faire Metropole“ schmücken. Mit fair gehandelten Rosen für alle Akteurinnen und Akteure wurde die Rezertifizierung im Mülheimer Haus der Kirche gefeiert.

Das Netzwerk Faire Metropole Ruhr feiert die Rezertifizierung im Mülheimer Haus der Ev. Kirche. Das Netzwerk Faire Metropole Ruhr feiert die Rezertifizierung im Mülheimer Haus der Ev. Kirche.


 

2013 erhielt das Ruhrgebiet als erste Großregion weltweit den Titel „Faire Metropole“. Die Auszeichnung geht zurück auf das Engagement des Netzwerks Faire Metropole Ruhr. Als langjähriger Mitstreiter für die Evangelische Kirche engagiert sich der Gemeindedienst für Mission und Ökumene (GMÖ) westliches Ruhrgebiet, vertreten ducrh Claudio Gnypek, im Netzwerk. Im Ruhrgebiet sind insgesamt 38 Kommunen und der Kreis Wesel bereits mit dem Titel Fairtrade-Town ausgezeichnet. Dazu zählt auch Mülheim an der Ruhr, die Auszeichnung als "Fair Trade Town" wurde beim Pfingstfest beGeistert 2016 offiziell an Oberbürgermeister Scholten übergeben

Die Sprecher*innen des Netzwerkes, Vera Dwors und Markus Heißler freuen sich über die Erneuerung des Titels für die Faire Metropole Ruhr: „Die Bestätigung der Auszeichnung ist ein schönes Zeugnis für die nachhaltige Verankerung des Fairen Handels im Ruhrgebiet. Lokale Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft arbeiten hier eng für das gemeinsame Ziel zusammen. Wir haben schon viel erreicht und wir sind sicher, dass wir auch die verbleibenden Städte noch überzeugen können, mitzumachen.“

Claudio Gnypek (GMÖ) übergibt die Fairtrade-Town-Urkunde an OB Scholten (Archivbild 2016) Claudio Gnypek (GMÖ) übergibt die Fairtrade-Town-Urkunde an OB Scholten (Archivbild 2016)

Magna Charta Ruhr.2010 gab den Startschuss

Mit der Unterschrift unter die Magna Charta Ruhr.2010, die anlässlich des Europäischen Kulturhauptstadtjahres 2010 initiiert wurde, verpflichteten sich alle 53 Kommunen und die vier Kreise des Ruhrgebiets, künftig auf Produkte aus ausbeuterischer Kinderarbeit in ihrer Beschaffung zu verzichten. Seitdem heißt das Ziel: Alle Kommunen und Kreise des Ruhrgebiets sollen Fairtrade-Town werden.

Fairer Kaffee, faire Mode, faire Events

Zu den Projekten des Netzwerks Faire Metropole Ruhr gehört die Kampagne „Der Pott kocht fair“, die in diesem Jahr ihr 20-jähriges Jubiläum feiern konnte. Über 30 Städte des Ruhrgebiets haben einen fair gehandelten und biologisch angebauten Städtekaffee. Aus diesem Anlass war der Präsident der Pottkaffee produzierenden Kooperative Red Ecolsierra aus Kolumbien zu Gast im Ruhrgebiet.  2019 war auch der Launch des ersten nachhaltigen Moderatgebers für das Ruhrgebiet. Unter dem Titel „BUY GOOD STUFF“ weist er den Weg zu nachhaltiger Mode.  Mittlerweile ist die erste Auflage mit 10 000 Exemplaren fast vergriffen. Das Netzwerk setzt sich auch für faire und nachhaltige Großveranstaltungen im Ruhrgebiet ein und hat z.B. die Ruhrfestspiele in Recklinghausen beraten sowie einen „Leitfaden für faire Veranstaltungen“ veröffentlicht. 

 

Über Faire Metropole Ruhr

Industriestandort, Fußballregion, Kulturhauptstadt – all das ist das Ruhrgebiet – die bunte Region entlang der Ruhr vom Niederrhein bis an den Rand des Sauerlands. Aber sie ist noch viel mehr: Am 20. November 2013 wurde das Ruhrgebiet als erste Großregion in Deutschland und als erster Städteverbund weltweit als „Faire Metropole“ ausgezeichnet. Die Auszeichnung geht zurück auf das Engagement des Netzwerks Faire Metropole Ruhr. Seit vielen Jahren bündelt das Netzwerk die Aktivitäten von zivilgesellschaftlichen, kirchlichen und kommunalen Akteuren rund um das Eine-Welt-Engagements und den Fairen Handel im Ruhrgebiet. Bereits 2012 wurde das Netzwerk dafür mit dem Fairtrade Award in Berlin ausgezeichnet.

 

 

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Faire Metropole Ruhr e.V. / ala / 21.11.2019



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