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Reformationsgottesdienst 2019

Das neue Jerusalem bauen

Zehn biblische Lieder von Antonin Dvorak und Gedanken zu Jesaja 62,6-12 von Pfarrerin Reinhilde Lüninghöner-Czylwik zogen sich als roter Faden durch den Reformationsgottesdienst des Kirchenkreises An der Ruhr in der Heißener Gnadenkirche. 

Der Prophet Jesaja berichtet über das zerstörte Jerusalem, das von der verlassenen Stadt wieder zu einem gesuchten Ort werden soll. Pfarrerin Reinhilde Lüninghöner-Czylwik verwandte die Prophetenworte als Spiegelbild für die heutige Kirche, in der Reformation stattfindet, auch und gerade in Zeiten, in denen es „bröckelt“ am Hause Gottes. 

Pfarrerin Lüninghöner beschrieb die Kirche als das neue Jerusalem „und wir bauen es auf“. Dabei könne alles auch ganz anders werden als gewohnt: „Warum sind wir so zurückhaltend, dass Gott bloß als netter Kerl erscheint, der stumm neben uns steht?“ Auch „Selbstbanalisierung“, allein um möglichst niedrigschwellig zugänglich zu sein, helfe nicht weiter. „Was wir tun können“, so Pfarrerin Lüninghöner-Czylwik mit Bezug auf Jesaja: „Wächter sein, solange bis Gott Jerusalem wieder aufrichtet. Beten wir, nehmen wir Gottes Verheißung ernst.“ Dabei verwies sie auf den Auftrag der Christen für Andere: „Wir sind nicht für uns selber da. Lassen wir uns verwandeln: Frieden stiftend, Leid tragend und mitleidend. So können wir uns selbst getrost vergessen – in reformatorischer Freiheit.“ 

Gerahmt wurden die Gedanken zu Jesaja von musikalischen Einschüben durch die Heißener Kantorei sowie Kantor Oliver Lindner-Strehlau (Klavier) und Martin Berner (Gesang), die Antonin Dvoraks „Zehn biblische Lieder“ vortrugen.
 

 

 

 

 

 

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ala / 04.11.2019



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