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Kirchenkreis An der Ruhr

KiTa-Finanzierung macht Gemeinden Sorge

Die geplanten Einsparungen der Stadt im KiTa-Bereich stellen die Gemeinden als Träger vor kaum zu überwindende finanzielle Hürden. Das teilen sie nun per Schreiben an Oberbürgermeister und Ratsfraktionen mit. 

Die evangelischen Kirchengemeinden Broich-Saarn, Heißen, Speldorf, Markus und die Vereinte Evangelische Kirchengemeinde sehen die in Mülheim geplanten Einsparungen im KiTa-Bereich mit großer Sorge. Sie befürchten, dass sie im Falle der Realisierung des Sparvorhabens ihre KiTa-Trägerschaften nicht mehr aufrechterhalten können. Daher bitten sie die Mülheimer Lokalpolitiker, die Einsparungen zu überdenken. Dies teilen sie per Schreiben an den Oberbürgermeister sowie an die demokratischen Fraktionen im Rat mit. 

Superintendent Gerald Hillebrand: „Ein möglicher Rückzug aus der KiTa-Arbeit ist für die Kirchengemeinden ein äußerst schmerzhafter Schritt, den alle möglichst vermeiden wollen. Wir engagieren uns aus Überzeugung in der Begleitung und Förderung von Kindern im Elementarbereich. Die KiTas sind ein wesentlicher Baustein unserer Gemeindebasis und tragen zur Verankerung der Kirchengemeinden in den Quartieren bei. Doch die Kirchen-gemeinden haben kaum mehr finanziellen Spielraum, um diese Steigerung der Kosten aus eigener Kraft aufzufangen.“

Beispielhaft betrachtet: Eine Kirchengemeinde, die eine zweigruppige Einrichtung betreibt, steht, so sehen es die Pläne vor, vor einem finanziellen Mehraufwand von rund 11.000 Euro im Jahr – dementsprechend stellen sich die Kostensteigerungen für jede weitere KiTa in Gemeinderegie dar. Geplant ist, den städtischen Zuschuss zum Trägeranteil bis zum Kindergartenjahr 2023/24 um die Hälfte abzuschmelzen. Der gesetzliche Trägeranteil für die KiTas in evangelischer Trägerschaft beträgt 10,3%. Davon übernimmt die Stadt bislang die Hälfte. Diesen Anteil, so steht es nun zur Abstimmung, möchte die Stadt auf 25% reduzieren. Die Kosten für die evangelischen Kirchengemeinden als Träger erhöhen sich damit um 50%.

Schon unter den bestehenden Bedingungen ist es für die evangelischen Kirchengemeinden schwierig, eine auskömmliche Finanzierung ihrer KiTas zu gewährleisten. Vor diesem Hintergrund sind die bereits geschehenen Trägerwechsel zu sehen. Die Evangelische Lukaskirchengemeinde hat die KiTas „Kunterbunt“, „Kleine Strolche“ und das „Haus der kleinen Leute“ an die Bethanien Diakonissen-Stiftung abgegeben. Die Graf-Recke-Stiftung ist Trägerin der KiTas Muhrenkamp und Sonnenblume, die zuvor durch die Vereinte Evangelische Kirchengemeinde betrieben worden waren. 

Die evangelischen Kirchengemeinden Broich-Saarn, Heißen, Speldorf, Markus und die Vereinte Evangelische Kirchengemeinde betreiben aktuell insgesamt zehn KiTas in Mülheim an der Ruhr. Rund 400 Kinder mit und ohne Behinderung besuchen die Einrichtungen der evangelischen Kirchengemeinden in Mülheim. Die Kinder werden von rund 60 qualifizierten Fachkräften in ihrer Entwicklung begleitet. Von den zehn evangelischen Gemeinde-KiTas haben fünf das Gütesiegel „Familienzentrum NRW“ erworben.


 

 

 

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Mülheim an der Ruhr / ala / 16.02.2021



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