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für den 13.12.2018

Ich tilge deine Missetat wie eine Wolke und deine Sünden wie den Nebel. Kehre dich zu mir, denn ich erlöse dich!

Jesaja 44,22

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Betrüger unterwegs

In Mülheim macht ein Betrüger die Runde, der sich auf die Gemeinden beruft. Er versucht, sich mit einer "Senioren-Umfrage" Zutritt zu Wohnungen zu verschaffen und Zeitschriften-Abos zu verkaufen. Bei ungebetenem Besuch bitte die Polizei informieren!

Bild: Claudia Hautumm / pixelio.de Bild: Claudia Hautumm / pixelio.de

Aktuell scheint in mehreren Mülheimer Stadtteilen ein Betrüger unterwegs zu sein, der sich auf die örtlichen Kirchengemeinden beruft. Er gibt vor, im Auftrag der jeweiligen Gemeinde unterwegs zu sein und eine Umfrage zum Thema Seniorenarbeit zu machen. Die evangelischen und katholischen Kirchengemeinden in Mülheim weisen darauf hin, dass sie keine Haustür-Umfragen durchführen und auch keine Abonnements verkaufen. 

Der Betrüger versuchte sich teils Zutritt zu Wohnungen zu verschaffen, am vergangenen Montag wurde versucht, in Speldorf ein Abonnement für eine Zeitung, vorgeblich produziert von der evangelischen Jugend, zu verkaufen. Der Betrüger fragte auch nach einer Bankverbindung. Die bekam er nicht, dafür aber 52 Euro für ein Abo in bar, wofür er eine Quittung ausstellte. Bei den Hausbesuchen konnte der vorgebliche „Gemeindemitarbeiter“ mit Ortskenntnissen aufwarten, er kannte die Namen der jeweiligen Pfarrerinnen und Pfarrer, kannte zum Teil auch weitere Personen aus der Gemeinde. In Speldorf gab er sich als Arzt „Dr. Schleyer“ aus, angeblich ein Enkel des ehemaligen Arbeitgeberpräsidenten Hanns Martin Schleyer.

Wer solch ungebetenen Besuch bekommt, kann selbstverständlich Kontakt zu seiner Kirchengemeinde aufnehmen. Ungebetener Besuch sollte nicht ins Haus gelassen werden, kein Geld und auch keine Kontodaten bekommen. In jedem Fall wird darum gebeten, unter Telefon 110 die Polizei zu verständigen. Wer nachweislich ein nicht-gewolltes Zeitschriften-Abo abgeschlossen hat, kann sich an die Verbraucherzentrale wenden. Das gilt auch noch nach der für Haustürgeschäfte üblichen Zwei-Wochen-Frist.

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ala / 19.06.2017



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