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Sonntag, 16. Juni, 18.00 Uhr
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Immanuel-Nicht-Feiglinge
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Losung

für den 16.06.2019

Das ist meine Freude, dass ich mich zu Gott halte und meine Zuversicht setze auf Gott den HERRN, dass ich verkündige all dein Tun.

Psalm 73,28

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Service

Geschichtsverein

Wie die Reformation nach Mülheim kam

Die Mülheimer ließen sich Zeit mit der Reformation - wie die Bewegung an der Ruhr vor rund 450 Jahren Fuß fasste, dokumentiert der nun erschienene Band über die Ausstellung "WortReich", die das Haus der Stadtgeschichte zum Reformationsjubiläum zeigte. 

Die Reformation in Mülheim ist Thema der nun neu erschienenen Zeitschrift des Mülheimer Geschichtsvereins. Heft 93 stellt unter dem Titel „WortReich“ den Nachklang zur gleichnamigen Ausstellung dar, die zum 500-jährigen Reformationsjubiläum 2017 / 2018 im Haus der Stadtgeschichte gezeigt wurde. Historikerin Anke Asfur, Kuratorin der damaligen Ausstellung, hat in dem nun erschienenen Heft die Inhalte noch einmal zu Papier gebracht.

Der Band dokumentiert die Ausstellung „Wortreich“ in ihren unterschiedlichen Aspekten. Das Wort steht dabei als wichtigstes Werkzeug der Reformatoren im Mittelpunkt: Luther übersetzte die Bibel in eine für die Zeitgenossen verständliche Sprache, die Predigt rückte ins Zentrum der reformierten Gottesdienste und der Buchdruck trug dazu bei, die Ideen der Reformatoren zu verbreiten.

Wie diese Ideen in Mülheim ankamen, zeichnet Anke Asfur in der Dokumentation nach. Leserinnen und Leser erfahren, dass die Auswirkungen des Lutherschen Thesenanschlags das Dorf Mülheim erst mit 35 Jahren Zeitverzug erreichten – zunächst war an der Ruhr alles beim Alten geblieben. Über erste reformatorische Prediger wie Pfarrer Johann Kremer aus dem Umfeld der Grafen von Daun-Falkenstein wird ab Mitte des 16. Jahrhunderts berichtet, reformatorische Neuerungen in Gottesdiensten sind ab 1554 dokumentiert. Die Petrikirche wandelte sich zwischen den 1550er und 1590er Jahren von einer katholischen zu einer reformierten Kirche.

Leserinnen und Leser erfahren im Heft auch über das Miteinander von reformatorischer Bewegung, katholischen Gemeinden und Freikirchen und die Anfänge der Diakonie. Dem vor 250 Jahren verstorbenen Prediger Gerhard Tersteegen ist ein eigenes Kapitel gewidmet. Zusätzlich ist ein Vortrag der Kuratorin über einen Mülheimer Schulstreit um ein 1913 geschenktes Lutherbild dokumentiert.

Das Buch ist zum Preis von 5 Euro in den Buchhandlungen Fehst, Hilberath & Lange, den Bücherträumen sowie in der Geschäftsstelle der MST erhältlich.

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ala / 05.06.2019



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